Was viele Selbstständige unterschätzen: Oft liegt es nicht am Können. Sondern an drei typischen Denkfehlern, die dafür sorgen, dass deine Wunschkundinnen gar nicht erst verstehen, dass du genau die Richtige für sie bist.
Lass mich dir zeigen, wie du das änderst.
Wenn du wissen möchtest, wie du deine Positionierung gezielt in Sichtbarkeit umsetzt, lies zuerst hier weiter: Online sichtbar werden – ohne dich zu verstellen.
Drei Irrtümer halten sich hartnäckig und sorgen dafür, dass Menschen an dir vorbeiscrollen, obwohl du genau das anbietest, was sie brauchen.
Das erste davon ist besonders heimtückisch: Er fühlt sich sogar logisch an.
Aus Angst, jemanden auszuschliessen, versuchst du, es allen recht zu machen. Das Ergebnis: ein Bauchladen. Niemand weiss, wofür du eigentlich stehst und niemand fühlt sich deshalb persönlich gemeint.
Ein Beispiel:
Stell dir vor, du stehst im Supermarkt vor dem Shampooregal. Da gibt es Shampoo für feines Haar, für lockiges Haar, für fettiges Haar, für mehr Volumen, für blondiertes Haar. Und dann steht da ganz unten ein Shampoo mit der Aufschrift: "Für jeden Haartyp."
Klingt praktisch. Aber es klingt auch nach: passt irgendwie, aber nicht genau für deine Haare.
Genau so funktioniert das auch mit deinem Angebot:
Je allgemeiner deine Botschaft, desto weniger hat deine Kundin das Gefühl, dass du genau die Richtige für sie bist.
Eine meiner Kundinnen hat das selbst erlebt. Sie bot lange einfach "Feng-Shui-Beratung" an – für Privatpersonen, für Firmen, für alle.
Bis sie sich entschied, sich auf ein einziges Thema zu konzentrieren: Feng Shui fürs Kinderzimmer. Nicht für das ganze Haus. Nicht für Firmen. Sondern für Familien, die ihrem Kind einen Ort geben wollen, an dem es zur Ruhe kommt, sich wohlfühlt, gut schlafen kann.
Und plötzlich war da Resonanz. Warum? Feng-Shui-Beratung gibt es überall. Aber wer Feng Shui fürs Kinderzimmer sucht, kommt nicht um diese Feng-Shui-Beraterin herum.
Das heisst für dich: Fokussiere dich. Je klarer du zeigst, wofür du stehst, desto stärker wirst du wahrgenommen.
Ein weiteres Beispiel:
Ein Satz wie "Du hast jahrelang alles für deine Familie organisiert, jetzt willst du wieder deinen Weg gehen" klingt beliebig.
Jetzt stell dir vor, eine Mutter, die nach einer Familienpause zurück in den Job möchte, liest stattdessen das:
"Du hast unzählige Stunden mit Hausaufgaben, Wäschebergen und Elternabenden verbracht. Jetzt sitzt du am Küchentisch und fragst dich: Wo fange ich an, wenn ich endlich wieder etwas für mich will?
Du willst zurück ins Berufsleben, aber dein Lebenslauf hat Lücken, dein Selbstvertrauen auch. Und manchmal fragst du dich insgeheim: Bin ich überhaupt noch gut genug?"
Das fühlt sich gesehen an. Und genau das gibt deiner Kundin das Vertrauen, dass du die Person, die das schreibt, die Richtige für sie bist.
Frag dich also:
Wer genau ist die Person, die du am stärksten unterstützen kannst?
Und was kann sie nach der Zusammenarbeit mit dir, was ihr heute noch wie ein ferner Traum erscheint?
Kennst du das? Du landest auf einer Website und fragst sich nach drei Sekunden: "Was macht die eigentlich genau?"
Das passiert, wenn die Botschaft zu schwammig ist. Sätze wie "Ich begleite dich auf deinem Weg" sagen nichts aus.
Ein Beispiel:
Du bist Coach für Unternehmerinnen, deren Firma gerade wackelt. Auf deiner Website steht: "Ich unterstütze Unternehmen in Schwierigkeiten."
Okay. Aber das könnte jeder sagen. Was wäre, wenn da stattdessen stünde:
"Ich helfe Unternehmerinnen, die nachts wachliegen und sich fragen, ob sie nächsten Monat noch Gehälter zahlen können, damit sie wieder durchatmen können."
Spürst du den Unterschied? Im ersten Satz bleibt alles vage. Im zweiten weiss deine Kundin sofort: Die versteht mich. Die weiss, wie es mir geht.
Überleg dir:
Was genau löst du? Nicht im Fachjargon, sondern so, wie deine Kundin nachts darüber nachdenkt.
Du schaust dir erfolgreiche Profile an und denkst: "So muss das wohl aussehen."
Also übernimmst du Formulierungen, die sich gut anhören. Farben, die gerade im Trend sind. Texte, die professionell klingen.
Ich versteh das. Aber genau dadurch geht verloren, was dich besonders macht. Je mehr du dich anpasst, desto weniger hebst du dich ab.
Und am Ende bleibt die Frage offen: Warum gerade du?
Viele schreiben auf ihrer Website Sätze wie: "Ich begleite dich in deinem Veränderungsprozess."
Mal ehrlich, das könnte von einem Jobcoach stammen. Oder von einer Yogalehrerin. Es ist zu glatt. Zu austauschbar. Und deshalb vergisst man es sofort wieder.
Was wäre, wenn du stattdessen etwas sagst, das nur du sagen kannst?
Zum Beispiel so:
"Als ich Julia zum ersten Mal traf, sagte sie: 'Ich hab 12 Jahre lang alles für meine Familie gemacht. Jetzt weiss ich nicht mal mehr, wie man ein Bewerbungsschreiben anfängt.' Heute leitet sie ein Projektteam. Aber was sie wirklich verändert hat, war nicht ihr Lebenslauf, sondern der Moment, in dem sie angefangen hat, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Genau darum geht es in meiner Arbeit."
Das heisst für dich:
Vermeide Phrasen, die jeder sagt. Erzähl von einer Erfahrung, die deine Haltung geprägt hat. Benutz Worte, die du auch im Gespräch benutzen würdest. Und zeig nicht, was du machst, sondern wie es sich anfühlt, mit dir zu arbeiten.
1. Muss ich mich als Selbständige wirklich festlegen oder darf ich vielseitig bleiben?
Festlegen heisst nicht, dich einzuengen. Es heisst nur: so auftreten, dass Menschen sofort verstehen, wofür du stehst. Gerade am Anfang hilft Fokus, damit du sichtbar wirst statt übersehen. Deine Vielseitigkeit bleibt dir, aber nach aussen brauchst du ein erkennbares Profil. Und das kannst du jederzeit anpassen, wenn du dich weiterentwickelst.
2. Und wenn ich mich noch nicht ganz einordnen kann?
Dann fang dort an, wo du dich sicher fühlst, wo du schon Kundinnen hattest, wo du gut drin bist, wo es dir leicht von der Hand geht. Deine Positionierung wächst mit dir. Wichtig ist nicht, dass du sofort alles weisst, sondern dass du losgehst.
3. Wie definiere ich meine Wunschkund:innen, ohne nur zu raten
Frag dich: Wer profitiert am meisten von dem, was du anbietest? Welche Fragen stellen diese Menschen wirklich? Und wo suchen sie nach Antworten, was googeln sie, welche Podcasts hören sie, sind sie in Facebook-Gruppen unterwegs? Wenn du verstehst, wie deine Kundinnen denken und wo sie sich aufhalten, findest du den Weg zu ihnen.
Zu viel anbieten, zu schwammig kommunizieren oder wie alle anderen klingen, das sind die drei häufigsten Fehler, die dich unsichtbar machen.
Du siehst: Deine Positionierung findest du nicht mit Tools, Tricks oder Vorlagen. Sondern mit drei Entscheidungen:
Die besten Kundinnen kommen nicht, weil du sie überzeugst, sondern weil sie beim Lesen deiner Texte denken: Die versteht mich.
Wenn du dich jetzt fragst: "Wie bringe ich meine Botschaft in Worte, ohne ewig am leeren Dokument zu sitzen?"
Dann hol dir meine erprobte Blogartikel-Vorlage mit Minikurs. Sie hilft dir, sichtbar zu werden – Schritt für Schritt, in deiner Sprache.
Die Antwort ist einfacher, als du denkst: Zeig, wofür du stehst. Dann fühlen sich genau die Menschen angesprochen, die wirklich zu dir passen.
Klingt gut, aber noch zu vage? Dann lies weiter. In diesem Artikel erfährst du, wie du sichtbar wirst, in deiner Sprache, in deinem Tempo, ohne dich zu verbiegen.
Egal, ob du eher Mauerblümchen oder Rampensau bist: Du kannst online sichtbar werden, ohne eine Rolle zu spielen.
Inhaltsverzeichnis
Ja. Und ehrlich gesagt: Das ist der einzige Weg, der wirklich funktioniert.
Du wirst dann wahrgenommen, wenn Menschen spüren, wer du bist. Wenn sie deine Haltung erkennen. Erst dann können sie entscheiden, ob du die Richtige für sie bist.
Sträuben sich dir beim Gedanken an Sichtbarkeit trotzdem die Nackenhaare?
Das kenne ich. Viele denken: Sichtbar sein heisst, sich aufzuspielen. Sich in den Vordergrund zu drängen. Sich anzupreisen.
Aber das stimmt nicht.
Sichtbar werden heisst: Du zeigst, wer du bist. Nicht eine Version von dir, von der du glaubst, dass sie besser ankommt. Sondern du, mit allem, was dich ausmacht.
Das ist oft gar nicht so einfach. Schliesslich verbringst du jeden Tag mit dir selbst. Was für dich ganz normal ist, ist für andere oft genau das Besondere.
Wenn dir das noch schwerfällt, fang mit diesen drei Prinzipien an.
Schick gestylte Instagram-Posts. Perfekt ausgeleuchtete Fotos. KI-geschliffene Texte. Die Verlockung ist gross, die Form über den Inhalt zu stellen. Aber der Preis ist hoch: Es fühlt sich nicht mehr nach dir an.
Wenn sich Sichtbarkeit richtig anfühlen soll, dann schreib so, wie du sprichst. Ehrlich. Persönlich. Nicht perfekt, aber echt.
Eine Kundin sagte mir mal:
«Seit ich mich fürs Marketing nicht mehr verbiege, kommen genau die Menschen zu mir, die wirklich zu mir passen.»
Genau das kannst du auch erreichen, wenn du aufhörst, dich anzupassen. Wie das beim Schreiben konkret geht, zeigen dir meine 33 Schreibtipps für einen bleibenden Eindruck.
Menschen buchen keine Methoden. Sie wollen, dass sich etwas in ihrem Alltag ändert.
Die eigentliche Frage deiner Kundinnen ist nicht: "Was machst du?" Sondern: "Was wird für mich anders, wenn ich bei dir buche?"
Ein Beispiel:
Pia wollte Mütter begleiten, die regelmässig an ihre Grenzen stossen. Mütter, die ihre Kinder manchmal anschreien und sich abends dafür schuldig fühlen.
Sie sagte mir, dass es sich für sie falsch anfühlte, dafür die Werbetrommel zu rühren. Das war auch gar nicht nötig.
Stattdessen steht heute auf ihrer Website:
«Du hast das Gefühl, dein Kind verdient eine bessere Mama? Stell dir vor, du wirst genau das. Und bleibst trotzdem du.»
Plötzlich meldeten sich Mütter, die sofort wussten: Das ist für mich. Ganz ohne, dass sich Pia anpreisen musste.
Frag dich bei jedem Angebot:
Es reicht nicht, echt zu sein. Du musst auch wiedererkennbar sein.
Das heisst nicht, dass du eine Kunstfigur werden musst. Sondern dass du dir bewusst machst, was typisch für dich ist.
Eine Coachin erzählte mir mal: "Alle meine Kundinnen sagen dasselbe über mich: 'Du bringst es auf den Punkt. Kein Geschwurbel.' Erst da ist mir aufgefallen, genau das ist meine Art."
Heute schreibt sie genau so auf ihrer Website. Kurze Sätze. Keine Umschweife. Und ihre Kundinnen sagen: "Ich wusste beim Lesen: Die passt zu mir."
Frag dich also:
Das ist keine Inszenierung. Das bist du, nur dass du es jetzt bewusst einsetzt.
Du weisst nicht, wo du anfangen sollst, sichtbar zu werden?
Dann halte dich an diese drei Schritte:
Stell dir vor, du stehst auf einer Bühne in einem grossen Saal. Wenn du versuchst, alle gleichzeitig anzusprechen, fühlt sich am Ende niemand wirklich gemeint.
Aber wenn du eine Person in der dritten Reihe direkt ansiehst und zu verstehen gibst: "Ich sehe dich. Ich weiss, was dich bewegt" – dann hören auch all die anderen zu, die sich darin wiedererkennen.
Je konkreter du eine einzelne Person ansprichst, desto mehr fühlen sich die richtigen Menschen gemeint.
Viele wollen sichtbar werden und verzetteln sich genau dabei. Instagram, Newsletter, Blog, Podcast. Überall ein bisschen. Nirgends richtig.
Die Frage ist nicht: Welcher Kanal ist der beste? Sondern: Wo suchen deine Kundinnen heute nach Antworten?
Nicht der Kanal entscheidet, sondern die Menschen, die du erreichen willst.
Wenn du dich für einen Ort entscheidest und dortbleibst, kann Vertrauen entstehen. Und Vertrauen ist die eigentliche Grundlage von Sichtbarkeit.
Einmal zu sagen, wofür du stehst, reicht nicht.
Menschen verstehen deine Botschaft erst, wenn sie ihr immer wieder begegnen. In verschiedenen Situationen, mit anderen Worten, aber im Kern dieselbe.
Das heisst nicht, dass du dich wiederholen musst wie ein Papagei. Sondern dass du dasselbe Thema aus verschiedenen Winkeln beleuchtest.
Menschen brauchen Zeit, um eine Botschaft wirklich zu verstehen. Deshalb: Sag es immer wieder, nur jedes Mal ein bisschen anders.
Vielleicht denkst du jetzt: Ja, ich will sichtbar werden, aber es fühlt sich an, als würde ich mich öffentlich ausziehen.
Genau das ist für viele die grösste Hürde.
Du willst, dass dich Kund:innen finden. Aber sobald es darum geht, dich wirklich zu zeigen, zieht sich innerlich alles zusammen. Und das ist völlig normal.
Der erste Schritt an die Öffentlichkeit fühlt sich oft nicht wie „Business“ an, sondern eher wie eine Mutprobe.
Auch Daniela ging es so. Sie sagte einmal zu mir: «Aber ich bin doch nicht Julia Roberts!»
Für sie war klar: Sichtbar sein, das können nur die anderen. Die Extrovertierten. Die Bühnenmenschen. Die, die scheinbar mühelos glänzen.
Heute teilt Daniela regelmässig Beiträge, in ihrer Sprache, in ihrem Tempo. Und genau deshalb kommen sie an.
Wenn sich Sichtbarkeit für dich noch falsch anfühlt, helfen dir die folgenden drei Gedanken.
Du musst niemandem gefallen. Und du darfst dich zeigen. Weil da draussen jemand ist, der genau das braucht, was du tust.
(Mehr dazu, wie du dich zeigst ohne Angeberei, findest du in meinem Artikel über die Über-mich-Seite.)
Du brauchst keinen perfekten Plan. Keinen Redaktionskalender. Kein Instagram Live.
Nur den ersten kleinen Schritt: Ein Foto, das dich zeigt. Einen Satz, der ehrlich ist. Einen Text, der dir wichtig ist.
Sichtbarkeit beginnt nicht mit Strategie, sondern mit einem echten Moment.
Nicht erst nach dem nächsten Kurs. Nicht wenn dein Logo fertig ist.
Sondern jetzt. So wie du bist.
Was du sagen willst, ist schon da. Und wenn es einer einzigen Person ein kleines Aha-Erlebnis beschert, hat es sich gelohnt.
Diese Fragen werden mir oft gestellt, vielleicht erkennst du dich in einer davon wieder.
Ich fühle mich schlecht dabei, mich zu zeigen – was hilft?
Fang klein an. Du musst nicht perfekt sein, um sichtbar zu werden. Ein ehrliches Foto, ein kurzer Text oder eine Empfehlung auf deiner Seite reicht für den Anfang. Wichtig ist: Du beginnst. Das Selbstvertrauen wächst meist erst danach.
Muss ich täglich posten, um sichtbar zu bleiben?
Nein. Sichtbar sein heisst nicht, ständig etwas zu posten. Entscheidend ist nicht, wie oft du auftauchst, sondern ob man dich erkennt, wenn du es tust. Ein wiedererkennbarer Stil, eine eigene Haltung und Inhalte, die wirklich etwas sagen, reichen völlig aus.
Wie oft darf ich meine Botschaft sagen, ohne dass es nervt?
Menschen hören deine Botschaft oft erst beim dritten, fünften oder zehnten Mal wirklich. Wiederholung schafft Vertrauen. Es ist okay, dich zu wiederholen, solange du echt dabei bleibst.
Was, wenn ich Angst habe, was andere denken könnten?
Sichtbar sein fühlt sich manchmal wie eine Mutprobe an. Aber du zeigst dich nicht für "alle", sondern für die, die genau deine Hilfe brauchen. Und für die lohnt es sich.
Sichtbarkeit muss sich nicht unangenehm oder aufdringlich anfühlen.
Du zeigst dich nicht, um dich in den Vordergrund zu drängen. Sondern um die Menschen zu erreichen, die denken: "Genau das brauche ich."
Und das reicht.
Wenn du beim Schreiben gerade stockst, hilft dir meine meine Blogartikel-Vorlage.
Zuerst aber die gute Nachricht: negative Kommentare in Social Media sind eigentlich seltener als gedacht. Leider bleiben sie, wenn sie einen selbst betreffen, aber viel stärker im Gedächtnis haften, und das verzerrt den Blick darauf, wie häufig sie tatsächlich sind.
Die wenigsten Menschen sind so abgebrüht, dass ihnen ein negativer Kommentar nichts ausmacht. Aber du kannst lernen mit ihnen umzugehen, sodass sie dich nicht mehr belasten.
In diesem Artikel erfährst du, wie du dir eine Strategie aufbaust, mit der du souverän mit Kritik umgehen kannst ohne dich aus der Fassung bringen zu lassen und wie du negative Kommentare nutzt, um dein Image zu stärken.
Wenn du einen negativen Kommentar vorfindest, atme tief durch und konzentriere dich darauf, nicht sofort zu reagieren.
Du hast es nicht nötig, dich von einer unangenehmen Bemerkung aus der Fassung bringen zu lassen. Eine besonnene und professionelle Reaktion ist viel wirkungsvoller als ein impulsives, emotionales Entgegnen.
Deshalb ist das Erste, was du bei einem negativen Kommentar machst: GAR NICHTS. Arbeite einfach weiter und konzentriere dich so lange auf deine Arbeit, bis deine ersten Emotionen verraucht sind. Dann beschäftigst du dich mit dem Kommentar.
Manche sagen dazu auch «Mach sie fertig mit Freundlichkeit». Mir gefällt «zurechtlieben» besser. Denn du willst niemanden niedermachen, dich auch nicht über jemanden stellen, sondern du versuchst, Negatives in Positives verwandeln.
Es gibt zwei Vorgehensweisen, die oft sehr erfolgreich sind:
A. Antworte ausgesucht höflich
Es ist reine Übungssache auf negative Kommentare zuvorkommend zu antworten. Nimm innerlich Abstand von dem Wunsch, die Person, die deine Gefühle verletzt hat, ebenfalls zu verletzen.
Lass deine Gefühle wie Gewitterwolken vorbeiziehen und konzentriere dich darauf, eine freundliche Antwort zu schreiben. Auf keinen Fall sollen deine verletzten Gefühle durchschimmern. Tu einfach so, als hättest du den scharfen Ton in dem Kommentar nicht bemerkt.
Du kannst die Person zum Beispiel fragen, was genau ihr denn nicht gefällt, woher sie ihre Informationen hat oder was genau sie denn falsch findet.
Der positive Nebeneffekt: Leute die nur Dampf ablassen wollten, antworten praktisch nie auf solche Nachfragen und melden sich auch nicht wieder.
Eine herzliche Herangehensweise entwaffnet nicht nur die KritikerInnen, sondern zeigt allen die mitlesen, dass du eine respektvolle Kommunikation pflegst.
B. Versuche es mit Humor
Schreibe eine humorvolle Antwort. Ganz wichtig dabei ist, dass du antwortest, ohne die Nörgler lächerlich zu machen. Die humorvolle Herangehensweise löst deine eigenen Spannungen, und du lässt der negativ kommentierenden Person ein Türchen offen, die negative Spur zu verlassen und auf die Humorschiene umzusteigen.
Eine witzige, unbeschwerte Antwort kann den Hater entwaffnen und zeigt, dass du dich nicht so schnell aus der Fassung bringen lässt und dich selbst auch nicht so ernst nimmst.
Manchmal ist Kritik berechtigt und konstruktiv. In solchen Fällen ist es wichtig, den Kommentar nicht abzutun, sondern die Situation direkt anzusprechen und Lösungsansätze darzulegen. Ehrlichkeit und Transparenz sind essenziell, um das Vertrauen Deiner Kunden zu erhalten.
Auch wenn sich der Kommentierende vielleicht im Ton vergriffen hat, sei ehrlich zu dir und überlege, ob vielleicht ein Fünkchen Wahrheit darin liegt.
Wenn Du einen Fehler gemacht hast und dadurch negative Kommentare erhältst, ist es wichtig, dies einzugestehen und daraus zu lernen. Zeige Deinen Kunden, dass Du bereit bist, Dich weiterzuentwickeln und ihre Meinung wertzuschätzen.
Trolle sind Menschen, die zu ihrer eigenen Unterhaltung absichtlich mit provozierenden Kommentaren einen Streit anzetteln wollen. Häufig erkennst du sie schon an ihrer Art zu schreiben. Ihre Kommentare sind einzig darauf ausgelegt, zu provozieren oder zu verletzen und beim Gegenüber eine emotionale Reaktion zu erreichen.
Emotionale Antworten nähren den Troll und er wird immer weitermachen. Lass einen Troll also verhungern und gibt ihm keine Nahrung.
Antworte einmal, wie unter Punkt 1 erwähnt, ausgesucht höflich.
Allen weiteren Äusserungen eines Trolls versuchst du keine Beachtung zu schenken. Stattdessen konzentrierst du Dich auf die positiven Interaktionen.
Trolle gedeihen durch Aufmerksamkeit – ihnen keine Bühne zu bieten, ist der beste Weg, sie zu entmachten.
Oft reicht es bei negativen Kommentaren genügend Zeit verstreichen zu lassen. Hast du bereits eine engagierte und loyale Community, unterstützt sie dich dabei, negativen Kommentaren entgegenzuwirken.
Wenn Deine treuen Kunden und Follower zufrieden sind und dies auch in den sozialen Medien zeigen, werden sie zur besten Verteidigung gegen Kritik und Trolle.
In bestimmten Fällen ist es unumgänglich, Kommentare zu löschen, zu verbergen oder sogar Personen zu blockieren. Bevor Du jedoch zu einer dieser Massnahmen greifst, solltest Du dir sicher sein, dass es wirklich notwendig ist. Offenheit und Dialogbereitschaft sind in den meisten Fällen die bessere Wahl.
Wenn du versucht bist, einen Kommentar zu löschen, mach dir nochmals klar, welche Optionen du hast:
a. Antworten
b. Ignorieren
c. Verbergen
d. Löschen
e. Blockieren
Zu entscheiden, ob ein Kommentar gelöscht oder verborgen werden soll, ist nicht immer einfach. Es gibt keine allgemeingültige Regel, welches die richtige Vorgehensweise ist.
Hier bekommst du ein paar Tipps, die dir dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Antworten ist immer die erste Wahl, wenn es sich um echte Kritik handelt. Nicht alle negativen Kommentare sind böswillig gemeint. Kritische Kommentare können dazu beitragen, die Angebote und Leistungen Deines Unternehmens zu verbessern. In diesen Fällen ist es ratsam, Dich für die Kritik zu bedanken und auf den Kommentar zu antworten.
Das Ignorieren von Kommentaren ist die beste Verteidigung, wenn es sich um einen Provokateur oder einen Troll handelt. Es erzeugt am wenigsten Aufruhr und meistens zieht der Sturm in den Kommentaren so schnell vorüber wie ein Sommergewitter.
Instagram und Facebook bieten dir die Möglichkeit, Kommentare zu verbergen. Die AutorInnen und ihre Freunde können den Kommentar noch sehen, aber für alle anderen NutzerInnen ist er unsichtbar.
Die Person, die den Kommentar geschrieben hat, merkt so oft gar nicht, dass du den Kommentar verborgen hast. Das klingt verlockend, aber manche Trolle haben mehrere Profile und merken es doch. Sie warten dann nur darauf, dir das Verbergen ihres Kommentares als «Zensur» vorzuwerfen.
In diesen Fällen kannst du einen Kommentar guten Gewissens verbergen:
Als Spam gilt auf Facebook z.B. Nutzer unter falschen Vorwänden zur Interaktion mit Inhalten zu ermutigen oder sie durch die irreführende Verwendung von Links von Facebook wegzuführen.
Um einen Kommentar zu verbergen, bewegst du die Maus über den Kommentar, klickst auf die rechts neben dem Kommentar eingeblendeten drei Punkte und wählst "Kommentar verbergen". Fertig!
Im Affekt ist es manchmal verlockend den Kommentar einfach zu löschen.
Überleg dir das aber gut. Das Löschen eines Kommentars ist eine drastische Massnahme. Mach es nur dann, wenn du deine Entscheidung nüchtern begründen kannst und niemals aus eigener Verletztheit heraus. Löschen und Verbergen können als Zensur wahrgenommen werden, und das kann wiederum kritische Kommentare provozieren.
Ohne schlechtes Gewissen kannst du Kommentar in folgenden Fällen löschen:
Wenn du einen Kommentar löschst, kann es sich lohnen, dies deiner Communty zu kommunizieren. Du erklärst einfach in einem eigenen Kommentar, warum du das getan hast, und machst bei dieser Gelegenheit gleich klar, welche Kommunikations-Regeln bei dir gelten.
Um einen Kommentar zu löschen, gehst du gleich vor wie beim Verbergen: Fahre mit der Maus über den Kommentar und klicke rechts auf die drei Punkte, die dann erscheinen.
Hört jemand nicht mit Provokationen oder Spamkommentaren auf, bleibt dir nichts anderes übrig, als die Person zu blockieren. Diese Option sollte man nur bei Dauerstörern und Personen anwenden, die man bereits verwarnt hat.
Um jemanden zu blockieren, klicke auf deiner Seite auf "Einstellungen und Privatsphäre", dann auf "Blockieren". Im Menü findest Du die Option "Blockieren", wo Du das betreffende Profil auswählen kannst, das Du blockieren möchtest.
Aber Vorsicht, die Entscheidung, jemanden zu blockieren, sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Es ist eine deutliche Botschaft und kann als solche aufgefasst werden.
1. In der Business-Suite
Im Postfach der Business-Suite von Meta kannst du einen Nutzer, der einen Kommentar in einer Empfehlung platziert hat, direkt blockieren, indem du auch hier auf die drei Punkte neben dem Kommentar klickst und dann auf
1. «Support erhalten oder Kommentar melden»
2. Dann wählst du «Spam»
3. Klicke auf «Profil blockieren».
2. In den «Einstellungen» der Seite unter «Privatsphäre»
Gehe in die «Einstellungen» deiner Seite und wähle links im Menu «Privatsphäre» «Blockieren».
Bitte beachte, dass je nach Seitenversion, die du hast oder aus anderen Gründen, die Ansicht bei dir variieren kann.
Wenn du Werbeanzeigen schaltest, begibst du dich aus deiner Blase heraus. Du musst dann mit mehr negativen Kommentaren rechnen, als wenn du deine Inhalte nur an eine Community ausspielst.
Du kannst dann dieselben oben beschriebenen Regeln anwenden. Manche Leute, die Werbung auf Social Media schalten, sind der Meinung, dass man in Werbeanzeigen negative Kommentare eher mal verbergen kann.
Sie finden, dass sie schliesslich für die Reichweite bezahlen und sich nicht mit negativen Kommentaren die Werbewirkung kaputtmachen lassen. Ich rate aber auch hier zur Vorsicht.
Wichtig zu wissen: Wenn du eine Anzeige abstelltst, ist sie samt den Kommentaren nicht mehr sichtbar.
Und noch ein Tipp: Unter Werbeanzeigen hinterlassen auch oft Menschen einen Kommentar, die sich grundsätzlich über Werbung auf Facebook und Instagram aufregen.
Diese Menschen sollten wissen, dass sie so dafür sorgen, dass sie noch mehr ähnliche Werbung sehen.
Jeder Kommentar wird vom System als Interaktion registriert und Interaktion zeugt normalerweise von Interesse an einem Inhalt.
Die Folge deiner Reaktion:
- Das System wird dafür sorgen, dass du mehr davon siehst.
- Die Werbetreibenden schalten Werbekampagnen auf Menschen, die bereits auf andere Werbeanzeigen reagiert haben.
Die erste und wichtigste Handlung bei einem negativen Kommentar ist immer: Durchatmen und nicht handeln, bevor du den Kommentar ohne Emotionen und mit klarem Kopf beurteilen kannst.
Wenn dir nicht gelingt ruhig zu bleiben: Frag ein Person deines Vertrauens, die für ihren kühlen Kopf bekannt ist, was sie davon hält.
Ob Du einen Kommentar verbergen, löschen oder den Verfasser blockieren solltest, hängt von der Situation und der Art des Kommentars ab. Es ist ein Balanceakt zwischen dem Schutz deiner Online-Präsenz und der Wahrung der Meinungsfreiheit Deiner Nutzer.
Grundsätzlich gilt: Verbergen, löschen und blockieren solltest du nur wenn du gute Gründe hast.
Mit etwas Fingerspitzengefühl und Übung kannst Du souverän reagieren und dabei auch gleich noch einen guten Eindruck hinterlassen.
Lass dich von deinen Emotionen nicht mitreissen, sondern wahre innerlich Distanz mit diesen 3 Methoden:
1. Antworte niemals sofort.
2. Versuche den kritischen Kommentar in eine der folgenden Kategorien einzuteilen:
Durch das Einteilen in Kategorien schaffst du automatisch eine gefühlsmässige Distanz.
3. Schaue mit den Augen deiner Community und prüfe welchen Eindruck du mit deiner Reaktion hinterlassen wirst.
Wenn du höflich und transparent reagierst, dich kritikfähig zeigst, kannst du das Vertrauen deiner Kunden gewinnen und deine Marke langfristig stärken.
Lass Dich von Kritik nicht entmutigen, sondern nutze sie als Ansporn, um dich und dein Unternehmen stetig zu verbessern.
]]>Viel wichtiger ist der Kleinkram «hinter den Kulissen» deiner Website. Manchmal entscheidet ein Wort, ob jemand auf deiner Website landet oder nicht. Die meisten meiner Kundinnen wissen aber gar nicht, dass es diesen Kleinkram gibt und schon gar nicht wie wichtig er ist, wenn du deine Website bekannt machen willst.
Wovon ich rede, sind die blauen Überschriften, die in den Suchresultaten angezeigt werden, wenn jemand etwas googelt.
In diesem Artikel verrate ich dir 10 Tricks, mit denen deine Überschriften in den Suchresultaten nicht nur gesehen, sondern auch angeklickt werden.
Du kennst ja die Auflistung, die erscheint, wenn du nach etwas googelst. Suchst du nach: «Naturheilpraxis in Therwil» findest du diesen Eintrag unter den Suchergebnissen:
Die blaue Überschrift nennt man «Meta-Title-Tag» zu Deutsch «Seitentitel». Der kleine Text darunter ist die «Meta Description».
Um zu überprüfen, wie deine Suchresultate bei Google angezeigt werden, gibst du im Browserfenster den Namen deiner Website ein und setzt «site:» (ohne Leerschlag) vorne dran.
Also in meinem Fall wäre das: site:tanjadietrich.ch
Dann erscheinen alle Meta-Title und Meta Descriptions der Seiten der Website.
Viele Menschen meinen, dass man diese nicht beeinflussen kann, sondern Google für die Meta-Description einfach selbst Text von der Website zieht. Dem ist aber meist nicht so, wenn du auf deiner Website deine eigenen Texte hinterlegst.
Es kann zwar tatsächlich vorkommen, dass Google trotzdem selbst den Text generiert. Du solltest die Meta Descriptions aber nicht alleine Google überlassen.
Das ist denn auch der erste von 9 Tipps für Überschriften, die geklickt werden.
Es gibt unzählige Tipps und Wege, wie du die Klickrate für deine Überschriften verbessern kannst. Sehr schnelle Erfolge siehst du hiermit:
Erstelle deine Meta Descriptions selbst, statt dich auf Google zu verlassen.
In Website Baukästen findest du diese Möglichkeit beispielsweise unter Begriffen wie «Meta Beschreibung» oder «SEO».
Im Meta Title wendest du wenn immer möglich, einen der nächsten 8 Tipps zur Steigerung der Klickrate an.
Titel mit Fragen haben eine 15 % höhere Klickrate.
Zum Beispiel:

Andere Beispiele sind:
Überschriften mit 15 bis 40 Buchstaben haben die höchste Klickrate.
Fass dich also wenn möglich kurz.In den Texten der Website solltest du Adjektive vermeiden, die für das Verständnis nicht nötig sind.
Manche Adjektive verstärken aber die Aussage und verführen im Meta Title zum Klicken.
Wörter wie «mühelos» erhöhen die Klickrate eines Titels um über 10 %.

Ich gebe dir ein paar Beispiele für Überschriften mit Power Wörtern. Lies sie einfach einmal mit und einmal ohne Power-Wort durch, dann weisst du sofort was ich meine.
Steht die exakte Suchabfrage in der URL, kann sich die Klickrate fast verdoppeln.
Was eine URL ist: In der Umgangssprache spricht man von einem Link oder einer Internetadresse, wenn eigentlich URL gemeint ist.
Schreibst du einen Blogartikel mit dem Titel «Schreibblockade lösen» sollte der Begriff auch in der URL vorkommen. So wie hier:

Diesen Suchbegriff kannst du im Meta Title und in der Meta Description wiederholen.
Titel, die Emotionen wecken, haben eine 7 % höhere Klickrate.
Das können negative Gefühle sein, wie z.B. Angst:
«Verliere nicht den Anschluss»
Oder positive Gefühle wie Zusammengehörigkeitsgefühl:
«Schliesse dich 20 000 Coaches und Beratern an»
Eine der wirksamsten Massnahmen sind Jahreszahlen. Sie signalisieren, dass dein Artikel aktuell ist.
Titel mit Jahreszahlen haben 5 % mehr Klicks.

«Mit 7 Tricks bei Google auf Seite 1 – Nr. 5 ist schockierend einfach»
«Das brutal ehrliche Blogger Coaching»
Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber bei diesen Titeln juckt es mich schon ziemlich in den Fingern …
Googelst du einen Begriff, erscheinen zuoberst die Anzeigen (Google Ads).
Lass dich von bezahlten Suchresultaten zu deinem Thema inspirieren, denn diese werden nach der Klickrate bewertet.
Mit dem Suchbegriff «Karriere Coaching Frauen» erscheint beispielsweise diese Anzeige:

Ganz klar: Es bringt nur etwas die Klickrate deiner Überschriften zu verbessern, wenn der Content auf deiner Website von deiner Zielgruppe auch mit Freude gelesen wird. Das erreichst du mit einem Blog mit Evergreen Content.
Mit den 9 schnellen Tricks in diesem Blogartikel erhöhst du die Klickrate auf deinen relevanten Content sofort.
Ich fasse sie zum Schluss nochmals zusammen:
Ist das nicht schockierend einfach?
Lies aber zuerst den nächsten Abschnitt. Denn wenn du verstehst, weshalb der Trick funktioniert, klappt es gleich noch besser.
Was dich bei einer Schreibblockade lähmt - das kannst du überall lesen - sei Angst: Angst zu versagen, Angst nicht gut genug zu sein und so weiter.
Ich denke, es ist viel einfacher.
Der Auslöser der Schreibblockade besteht darin, dass die Aufgabe zu gross und deshalb das Ziel zu weit entfernt ist. Das ist wie beim Wandern. Wenn du nicht weisst, wohin du laufen sollst, bleibst du erst mal stehen und versuchst dich zu orientieren.
Die Lösung für dieses Problem ist einfach:
Mach die Aufgabe kleiner!
Wir machen das ja dauernd und automatisch im Leben. Als ich zum Beispiel erfuhr, dass ich für den Master in Biologie erstmal eine Chemie-, eine Physik- und eine Mathe(!)-Prüfung bestehen musste, verdrängte ich das sofort.
Ganz ehrlich, sonst hätte ich den Uni-Abschluss in Biologie nie gemacht. Stattdessen habe ich mich einfach für das erste Semester eingeschrieben und bin am ersten Tag zur Uni gefahren. «Mal schauen», dachte ich.
Ein Jahr später hatte ich zu meiner eigenen Überraschung die Chemieprüfung problemlos bestanden und genügend Selbstvertrauen gewonnen, mich an die Matheprüfung zu wagen. Ich schaffte die Prüfung mit Ach und Krach. Also machte ich Schritt für Schritt weiter und lernte immer auf die nächste Semesterprüfung, bis ich den Master in der Tasche hatte.
Obwohl mir zu Beginn das Ziel (vor allem wegen der Mathe-Prüfung) unerreichbar schien, habe ich es geschafft. Warum?
Weil ich mich selbst überlistet und mein grosses Ziel (den Master in Biologie) in kleine Unterziele (die Semesterprüfungen) aufgeteilt habe.
Genau das tust du mit deinem Blogartikel auch.
Wer «Schreibblockade lösen» googelt, findet unzählige Artikel, die sich mit den «15 Tipps» oder «34 einfachen Tipps, wie du deine Schreibblockade lösten kannst», übertrumpfen.
Mir ist das zu viel. Von so vielen Tipps bekomme ich eine Schreibblockade 😉.
Deshalb gebe ich dir hier genau einen einzigen Tipp.
Ich gehe davon aus, dass du das Thema für deinen Blogartikel gefunden hast. Wenn das nicht der Fall ist, dann lies zuerst die Regeln für den erfolgreichen Blog mit Evergreen Content.
Jetzt willst du mit Schreiben loslegen:
Vergiss den ganzen Artikel, den du zu schreiben hast. Wende die SPLIT-Methode an und unterteile die grosse Aufgabe in 11 kleine Aufgaben.
Die Aufgaben machst du derart klein, dass du das nächste Ziel problemlos erreichst.
Für deinen nächsten Schreibstau habe ich dir das Blogartikel-Schreiben in 11 kleine Unterziele aufgeteilt.
Hier sind deine 11 Schritte der SPLIT-Methode für Blogartikel:
Konzentriere dich immer auf nur auf einen Schritt. Es ist egal, ob du alle Schritte in zwei Tagen durcharbeitest oder ob du drei Monate dafür brauchst:
Arbeite die Schritte einen nach dem anderen ab.
Schreib das Thema deines Artikels in 1–3 Wörtern (Keyword) oben auf dein Blatt. Also zum Beispiel: «Chilipflanze überwintern», «Schreibblockade lösen», «Beste Reisezeit Bretagne».
Ab jetzt ist es nicht mehr dein Ziel, einen Blogartikel zu schreiben, sondern den nächsten Schritt, die nächste kleine Aufgabe, zu erledigen.
Zuerst gibst du das Keyword ins Google-Suchfenster ein.
Jetzt hast du deinen Kopf und das Blatt voller Ideen.
Formuliere aus dem Keyword eine Überschrift als Arbeitstitel. Mach das ganz spontan. Du wirst sie später wieder ändern.
Nimm deine Liste und fasse ähnliche Unterthemen zusammen.
Schreibe für jedes Unterthema einen Untertitel und bring die Untertitel in eine logische Reihenfolge.
Erst jetzt beginnst du den Text zu schreiben!
Im ersten Abschnitt beschreibst du, welches Problem dein Artikel löst. Versetze dich in den Leser hinein und beschreibe anschaulich die Situation, in der sich die Person befindet, bevor und nachdem sie den Artikel gelesen hat.
Schreibe unter jeden Untertitel einen Text zum jeweiligen Unterthema – einen nach dem anderen. Achtung: Du kannst dich von den Texten, die du gelesen hast, inspirieren lassen. Aber du schreibst nicht ab!
Gehe die Abschnitte unter jedem Untertitel durch. Prüfe, an welchen Stellen es sinnvoll ist, Teile davon als Liste zu formulieren. So ähnlich wie diese Auflistung mit den 11 Schritten, die du gerade liest.
Etwas gefunden? Gliedere diesen Textteil in Stichpunkte.
Fass im Fazit die wichtigsten Aspekte des Artikels zusammen.
Sag am Schluss klar, was du dir von deiner Leserin wünschst. Z.B., dass sie den Newsletter abonniert, dein Freebie herunterlädt oder dich anruft.
Überlege mit welchen Worten deine Leser nach dem Thema suchen. Lass dich bei deinen Überschriften davon inspirieren, was Google als Autovervollständigung anzeigt, wenn du dein Keyword eingibst.
Schaue welche Titel Artikel zu dem Keyword haben, die ganz oben in der Google Suchresultaten angezeigt werden.
Für Fortgeschrittene gibt es Tools. Hier findest du eine Liste meiner Lieblingstools.
Lass deinen Text jetzt mindestens einen Tag oder sogar eine Woche ruhen und schaue dann mit frischem Blick auf den ganzen Artikel.
So! Jetzt ist dein Blogartikel fertig. Das Beste an dieser Methode:
Wenn du deinen ersten Blogartikel auf diese Weise Schritt für Schritt erstellt hast, fällt dir der nächste Artikel schon wesentlich leichter!
Je öfter du mit der SPLIT-Methode vorgehst, desto mehr trainierst du dein Hirn darauf, nicht mehr an die grosse Aufgabe zu denken, sondern nur an das nächste machbare Ziel. Mit der Zeit geht das Schreiben ganz von allein, ohne dass sich Blockaden einstellen.
Hast du es versucht und es funktioniert trotzdem noch nicht?
Vielleicht fühlst du dich vor einem leeren Worddokument wie vor einem leeren Blatt in der Schule? Du fürchtest dich vor Kritik, bevor du überhaupt angefangen hast. Die SPLIT-Methode sollte dir auch bei diesem Problem helfen.
Vielleicht brauchst du aber noch einen kleinen Extra-Schubs.
Dann trainierst du am besten deinen Schreibmuskel. Hier bekommst du einfache Übungen dazu:
hier kommen die 3 häufigsten Ursachen, wenn es partout nicht klappen will – und die Lösung dafür.
Die Lösung: Nimm stattdessen ein Unterthema des Themas, das du ursprünglich gewählt hast als Hauptthema.
Einen Artikel von 2000 Wörtern über «Kindererziehung» wirst du kaum zu Stande bringen. Darüber kannst du mehrere Bücher schreiben und wirst nicht fertig. Tust du es trotzdem, wird der Artikel so allgemein, dass er niemandem weiterhilft.
Schreib lieber einen Artikel «Kind erziehen, ohne zu schreien». Dabei kannst du Leserinnen, die das Problem haben, dass sie mit ihren Kindern schnell die Nerven verlieren, Tipps geben, die wirklich weiterhelfen.
Natürlich musst du nicht alles auswendig im Kopf haben, worüber du schreibst. Aber du solltest so viel wissen, dass du erkennst, was zum jeweiligen Thema relevant ist, wissen, wo du die nötigen Informationen findest und ob sie glaubwürdig sind.
Die Lösung: Schreib stattdessen für deine Kunden. Viele Menschen glauben, dass sie sich blamieren, wenn sie einfach und verständlich schreiben. Willst du mit deinem Blog Fachkollegen beindrucken? Das wird nix! Schreib immer für deine Kundinnen und Kunden.
Hast du eine Schreibblockade und weisst nicht wie überwinden?
Vergiss als Erstes den Gedanken, dass «Angst» die Ursache ist. Du musst nicht erst deine Blockaden therapieren, bevor du schreiben kannst.
Auch du kannst es – mit einem kleinen Selbstüberlistungstrick, der SPLIT-Methode:
Und was tun, wenn dir nichts in den Sinn kommt und du den Einstieg nicht findest?
Hier gibt es zum Schluss einen zweiten Trick:
Fang einfach an zu schreiben, egal was.
Schreib, woran du gerade denkst, dass dir leider nichts in den Sinn kommt, dass du noch die Wäsche aufhängen musst oder dass deine junge Katze leider gerade auf dem Teppich Pipi gemacht hat.
Schreib, bis dir der erste Funke zu deinem Thema in den Sinn kommt. Und schreib den auf.
Leg jetzt los mit dem ersten Schritt. Jetzt gleich!
Soll ich dir dabei helfen? Lade dir meine kostenlose Blogartikel mit dem Mini-Kurs herunter:
Denkst du, du solltest dein Angebot zwar besser anpreisen, aber gleichzeitig ist es dir zuwider, für dich selbst Werbung zu machen?
Wäre es nicht fantastisch, wenn deine Kunden sich von selbst bei dir melden würden, und zwar ohne, dass du deine Umgebung mit grossartigen Sprüchen oder mit aufdringlicher Kundenakquise nerven musst?
In diesem Blogartikel erfährst du, wie du
Wenn du online Kunden gewinnen willst, mag dich der erste Schritt, überraschen. Denn was du zuerst überprüfen solltest, ist deine Einstellung.
Falls sich dir beim Thema Online-Marketing die Nackenhaare sträuben, weil du sofort an die Marketingschwätzer im Internet und ihre grossspurigen Versprechen denkst, dann hast du das «alte» Marketing im Kopf.
Das «alte» klassische Marketing ist laut, heischt nach Aufmerksamkeit. Es wirbt direkt für ein Angebot und hinterlässt, selbst wenn es funktioniert, den negativen Beigeschmack, überredet worden zu sein.
Meist unterbricht es Menschen bei etwas, was sie gerade tun.
Jeder von uns kennt es:
Wenn du bist wie ich, magst du diese laute Art von Marketing nicht. Schon gar nicht, wenn es um dich selbst geht. Die gute Nachricht: Das ist kein Makel, sondern die ideale Voraussetzung, um mit dem «neuen Marketing» zu punkten, das auch noch viel nachhaltiger ist.
Das Grundprinzip ist einfach:
Diese Methode nennt sich «Inbound Marketing». «Inbound» bedeutet «ankommend» oder «eingehend». Die Idee basiert darauf, dass potenzielle Kunden auf dich zukommen.
Im Gegensatz zum alten, unterbrechenden (Outbound-)Marketing, bei dem du Botschaften sendest.
Eine Grundlage für Inbound Marketing sind deine Inhalte, dein Wissensschatz, dein Content.
Für dich als Expertin, Selbständiger oder Kleinunternehmerin heisst das, dass du sogar mit den Grossen mithalten kannst. Biete einfach besseren Content als sie!
Wenn du das richtig machst, wirst du sehen, wie dein Content dir laufend Websitebesucher bringt, ohne dass du gross etwas dafür tun musst.
Wenn du das verinnerlicht hast, wage dich an Schritt 2.
Altes Marketing glaubt zu wissen, dass dein Produkt das Richtige für deine Kunden ist, man muss sie einfach so lange beschwatzen, bis sie das auch selbst glauben.
Inbound Marketing geht andersrum. Du willst niemanden überreden, sondern die Menschen sollen selbst zu dir, zu deinem Unternehmen finden, weil du hast, wonach sie suchen. Haben sie dich dann gefunden, wirst du sie mit deinem Content von deiner Expertise überzeugen.
Deshalb findest du zuerst heraus, was deine Kunden haben wollen.
Forsche so lange, bis du deine Wunschkundin kennst, wie deine beste Freundin.
Vielen meiner Kunden fällt diese Aufgabe sehr schwer, weil ihnen dauernd ihre eigene Überzeugung in die Quere kommt und sie darüber die Bedürfnisse der Kunden vergessen.
Wenn das bei dir der Fall ist, dann mach dieses Gedankenspiel:
Erforsche deine Kunden wie eine soeben entdeckte Tierart, über die noch niemand etwas weiss. Du möchtest das Tierchen unbedingt am Leben erhalten, also beobachtest du es ganz genau.
Du willst herausfinden:
Was es am liebsten isst, wo es schläft, unter welchen Umständen es nervös wird, wann es ruhig und entspannt ist.
Geh mit deinem idealen Kunden vor, wie ein Naturforscher mit einem seltenen Tier.
Bieten andere dasselbe an wie du? Sehr gut!
Das heisst, es gibt tatsächlich Menschen da draussen, die bereit sind, für dein Angebot zu zahlen.
Jetzt brauchst du nur noch deine eigene Nische zu finden.
Spioniere bei deinen erfolgreichen Konkurrenten:
Dann geh in dich:
Lass das alles in deine Website-Texte, deine Fotos, deinen Blog und insbesondere in deine Über-mich-Seite einfliessen.
Vergiss die Idee, für alle da sein zu wollen. Es ist nichts Schlechtes daran, wenn du ein paar Leute abschreckst, die komplett andere Werte vertreten als du.
Es werden sich Menschen bei dir melden, die zu dir passen.
Damit ersparst du dir Leerläufe.
Du kennst jetzt die Fragen und Sorgen deiner Zielgruppe. Nun hilfst du ihnen diese zu klären und gibst ihnen die Anleitung zur Lösung. Das geht beispielsweise mit einem Blog auf deiner Website.
Zum Start solltest du dich in deinem Blog auf Themen ohne Verfallsdatum konzentrieren.
In meinem Blogartikel «Evergreen-Content für den erfolgreichen Blog» findest du die Anleitung für das Erstellen von Content, der dir auch noch in fünf Jahren Leser auf deine Website zieht.
Der erste Schritt zu Evergreen-Content ist, dass du ganz konkret überlegst:
Liste auf, was du gefunden hast und erstelle Content zu jenen Themen, bei denen du davon ausgehen kannst, dass sie auch in fünf Jahren noch aktuell sind.
Starte mit drei Evergreen Artikeln und baue dann mit der Zeit deinen Blog mit weiteren immergrünen Artikeln aus.
Mach es dir einfach, lade dir hier meine kostenlose Blogartikelvorlage herunter und schreibe deine ersten Blogartikel mit Leichtigkeit (du bekommst gratis einen E-Mail-Minikurs dazu):
Dein Content ist dein Wissensschatz. Diesen willst du nicht nur gegen Geld herausgeben. Teile dein Wissen grosszügig.
Mit deinem Content beweist du, dass du Experte auf deinem Thema bist und ziehst damit potenzielle Kunden auf deine Website:
Die Energie, die du in deine Website und deinen Evergreen Content gesteckt hast, willst du nicht verpuffen lassen. Es wäre doch schade, wenn dein toller Content Leserinnen anzieht, diese aber dann einfach auf Nimmerwiedersehen verschwinden, oder?
Um mit deinen Website-Besuchern in Kontakt zu bleiben, versiehst du deine Website mit Anmeldeformularen, bei denen du die E-Mail-Adresse deiner Leser abfragst.
Damit sie dir ihre E-Mail geben, bietest du zum Tausch eine Gegenleistung an:
Die Formulare platzierst du an möglichst vielen Stellen deiner Website:
Damit Menschen bei dir kaufen, müssen sie dir vertrauen. Online funktioniert das nicht anders als im «echten» Leben:
Vertrauen braucht Zeit, es ergibt sich nicht bei der ersten Begegnung.
Vertrauensvolle Online-Beziehungen baust du auf, indem du regelmässig E-Mails versendest.
Aber Achtung: Bei E-Mails gilt dasselbe wie bei «echten» Beziehungen. Meldest du dich nur, wenn du jemanden brauchst, der beim Umzug deine Kisten schleppt oder wenn du pleite bist und Geld leihen willst, hast du bald keine Freunde mehr.
Genauso ist das bei einen Newsletter: Schreibst du nur dann Emails, wenn du grade etwas verkaufen willst, wird deine E-Mail-Liste schrumpfen. 80% deiner E-Mails sollten daher nützlich oder unterhaltend für deine Leser sein.
«Lohnt sich der Aufwand für einen Newsletter», fragst du dich vielleicht? Ja, das tut er.
Denn von all den Menschen, die du online triffst, sind es deine E-Mail-Kontakte, die am ehesten von dir kaufen.
Du kennst jetzt die Strategie, mit der du online Kunden gewinnst, ohne aufdringlich zu sein.
Diese Schritte willst du von nun an immer wieder durchspielen.
Wo immer es geht, automatisierst du die Prozesse. Zum Beispiel:
Du kannst den Prozess beschleunigen, indem du Google-Anzeigen schaltest, dank denen dein Wissensschatz noch schneller gefunden wird. Oder du erschliesst mit deinen Inhalten über Facebook-Anzeigen neue Zielgruppen.
Analysiere deine Resultate laufend und verbessere und optimiere die Prozesse und Inhalte.
Online Kunden finden mit Inbound Marketing und hervorragendem Content eignet sich für dich, wenn du
Starte gleich heute mit Schritt 2, denn von Schritt Nummer 1 bist du nach diesem Artikel hoffentlich bereits überzeugt.
Hier sind nochmals deine 7 Schritte in Kürze:
Am besten legst du jetzt gleich los mit deiner Kundenforschung, denk an das seltene Tierchen ;-)
]]>Was das für Bäume bedeutet, ist klar, aber was heisst «immergrün» für deinen Content?
In diesem Blogartikel erfährst du, was Evergreen-Content eigentlich ist und weit du genau, wie du Blogartikel schreibst, die dir über Jahre Kund:innen bringen – ohne ständig neuen Content produzieren zu müssen. Ausserdem bekommst du meine 10 Regeln zum Erstellen von Evergreen-Content.
Als «Content» bezeichnet man die Inhalte deiner Website. Oft sind dies Texte – vielleicht in Form eines Blogs. Auch Videos oder Audio-Beiträge wie ein Podcast sind Content.
Mit deinem Content legst du die Schienen und du stellst die Weichen dafür, wie gut du in Suchmaschinen wie Google gefunden wirst. Dein Content ist auch entscheidend dafür, wie lange sich die Besucher auf deiner Website aufhalten und was sie dort tun. Er ist dein Schlüssel um online Kunden zu finden.
Langfristig besonders effizient für dein Marketing ist Evergreen-Content. Warum er so erfolgreich ist, liegt an seiner namensgebenden Eigenschaft: Er bleibt dauerhaft frisch und verdirbt nicht. Deshalb gehören in deine Blogartikel in der Regel keine News, sondern zeitlose oder eben «immergrüne» Inhalte.
Du kennst Evergreen-Content, auch wenn Online-Marketing für dich Neuland ist. Denn es gibt ihn nicht nur im Internet. Wenn ich beispielsweise einen scharfen Currysalat mache, schaue ich das Rezept im zerfledderten Ordner nach, der in meinem Küchenschrank steht. Den Ordner habe ich vor vielen Jahren von meiner Mutter erhalten, als ich zu Hause ausgezogen bin. Sie hat dort die Lieblingsrezepte von Freunden und Verwandten gesammelt.
Diese Rezepte sind echter Evergreen-Content: Sie haben kein Verfallsdatum. Ich koche sie auch jetzt, Jahre später, noch nach. Und ich werde immer ein wenig nostalgisch und blättere im Ordner herum. Denn da sind nicht nur Rezepte, wie man sie in jedem Kochbuch oder im Internet findet. Auf den Seiten kleben die verblichenen Portraits der Rezeptschreiber von damals. Das geht mir jedes Mal ans Herz.
Solchen Evergreen-Content, der auch Jahre nach seiner Erstellung noch aktuell ist und der so besonders ist, dass er in den Köpfen der Leser hängen bleibt, erstellst du auch für deine Website.
Nun hast du wahrscheinlich keinen Blog zum Thema Kochen. Trotzdem kannst auch du Evergreen- Content erstellen.
Weshalb du das tun sollst, wird dir sofort klar, wenn du das Beispiel von Thomas anschaust. Seine Website wurde in den Google-Suchergebnissen so gut wie gar nicht angezeigt. Dann hat er hat im Herbst 2020 angefangen, Evergreen-Content zu erstellen.
Hier siehst du, was dann passiert ist:
Wenn du wissen möchtest, wie oft deine Website in den Google Suchresultaten angezeigt wird, kannst du sie in der Google-Search-Console anmelden.
Der grösste Vorteil von Blogartikeln mit zeitlosen Inhalten ist: Sie bringen laufend neue Leute auf deine Website. Auch in fünf Jahren noch. Das heisst, dein Content arbeitet für dich, auch wenn du gerade nichts dafür tust.
Ich beobachte das immer wieder bei meinen Kunden: Sie stellen ihre Website online und sind enttäuscht, dass dann nicht automatisch Leute auf die Seite kommen und ihr Angebot kaufen. (Damit es dir nicht so geht: Hier erfährst du, wie du deine Website bekannt machen kannst).
Dabei wäre alles andere eine Überraschung. Bei mir ist das nicht anders. Niemand gibt www.tanjadietrich.ch im Browser ein. Und wenn doch, dann sind das wahrscheinlich Leute, mit denen ich bereits zu tun hatte. Das heisst: Ich finde unter den Leuten die direkt tanjadietrich.ch im Browser eingeben keine neuen Kunden.
Überleg mal, wie du selbst im Internet auf Angebote stösst, die du vorher nicht kanntest.
Ich tippe drauf, dass du in den meisten Fällen zuvor gegoogelt hast. Du hast also Suchwörter im Google-Suchfenster eingegeben und dann auf eine der Websites geklickt, die dir in den Suchresultaten vorgeschlagen wurde.
Auch deine Kunden finden dich nur dann, wenn auf deiner Website Content ist, den sie auf Google suchen. Obwohl das offensichtlich ist, geht dieser banale Punkt oft vergessen und viele Websites dümpeln unbesucht vor sich hin.
Ich gehe davon aus, dass du auf deiner Website ein Angebot hast, das du verkaufen willst. Dann mach also nicht den Fehler und schreibe auf deiner Website über Dinge, die dich selbst interessieren oder über solche, von denen du glaubst, dass sie deine Leser wissen sollten.
Recherchiere stattdessen, wonach Leute suchen, die sich für dein Angebot interessieren könnten. Oft suchen Leute aus deiner Zielgruppe nicht nach deinem Angebot. Beispielsweise haben sämtliche meiner Coaching-Kunden, die mich über Google gefunden haben, nicht nach «Online-Marketing-Anfänger-Coaching» gesucht.
Sie haben stattdessen nach «Facebook für Anfänger» oder «Facebook Unterschied Profil Seite» gesucht.
Auf diese Weise sind sie auf den Artikel «Facebook für Anfänger» gestossen.
Warum bringt mir das Kunden?
Auch wenn du keinen Food-Blog hast: Evergreen-Content erstellst du am besten mit meiner Kochrezeptmethode.
Halte dich dabei an diese 10 Regeln.
BEVOR du mit deinem Evergreen-Content loslegst, begibst du dich auf Recherche. Finde heraus, welche Fragen und Probleme deine Kunden haben und wonach sie auf Google suchen. Liefere dann mit deinem Blogartikel das Rezept und die Zutaten für die Lösung.
Themen für deinen relevanten Evergreen-Content findest du z.B., indem du Stichwörter zu deinem Thema in das Google-Suchfenster eingibst und schaust, was die Google-Autovervollständigung vorschlägt.
Ich finde zum Beispiel, dass es nichts besseres gibt, als selbstgezogene Chilis. Jedes Jahr pflanze ich in meinem Garten unzälige Sorten und friere einen Teil davon ein. Leider ernte ich nie so viele von meinen Lieblings-Chilis, dass es mir über den ganzen Winter reicht. Irgendwas mache ich also falsch.
Hast du einen Gartenblog? Hier liest du, was du tun musst, damit ich dich finde:
Gib «Chilipflanze» ins Google-Suchfenster ein. Dann zeigt dir die Autovervollständigung diese Auswahl an:
Wunderbar! Das sind schon ganz viele Ideen. Du könntest beispielsweise für Leute wie mich einen Artikel mit der Überschrift «Chilipflanze richtig pflegen» schreiben.
Gib jetzt «chilipflanze pflegen» ins Google-Suchfenster ein und scrolle ein bisschen runter, dann schlägt dir Google «ähnliche Fragen» vor:
Das sind schon ganz viele Fragen, die ich mir auch immer wiede stelle. Scrolle noch weiter runter, zuunterst findest du die "Verwandten Suchandfragen":
Schreib dir diese ähnlichen und verwandten Suchanfragen auf und schon hast du viele Unterüberschriften für deinen Blogartikel «Chilipflanze richtig pflegen».
Jetzt schreibst du einen Artikel mit einer ausführlichen Anleitung, wie ich meine Chilipflanze so pflege, dass ich viele Chilis ernten kann und ich werde den ganzen Winter an dich denken.
Na also, ist doch gar nicht schwer!
Für Fortgeschrittene gibt es Tools, mit denen du herausfinden kannst, wie oft diese Begriffe gesucht werden.
Erstelle also als Erstes auf die beschriebene Weise eine Liste mit Ideen für Blogartikel-Themen.
Nimm deine Liste mit den Content-Ideen, die du bei deiner Recherche gesammelt hast. Streiche alle Ideen, bei denen es sich nicht um Evergreen-Content handelt: Alles was in zwei Jahren veraltet oder nicht mehr ganz frisch ist, kommt weg.
Dein Evergreen Content muss für deine Zielgruppe relevant sein. Bleiben wir beim Gartenblog. Vielleicht interessieren sich Leute, die gerne Gemüse anpflanzen auch für die Sonnencreme, die am zuverlässigsten vor Sonnenbrand schützt.
Trotzdem solltest du auf einem Gartenblog nicht als Erstes über lang wirksame Sonnencremes schreiben. Denn dafür interessieren sich auch Leute, die wandern gehen, gern lang am Strand liegen oder draussen an der Sonne arbeiten und mit Gemüse nichts am Hut haben.
Möglicherweise landen dank einem Artikel über die «Top 10 Sonnencremes mit Langzeitwirkung» tatsächlich Leute über Google auf deiner Website. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich für deinen Kurs «Tomaten pflanzen für Anfänger» interessieren, ist gering. Also spar dir die Mühe.
Auch ich habe schon mit solchem nutzlosen Content Zeit verschwendet: Mein Artikel über «Kostenlose Zoom-Videokonferenzen» sorgt zwar für Traffic auf meiner Website. Aber interessieren sich Menschen, die ihr erstes Video-Meeting starten und dabei möglichst kein Geld ausgeben wollen für mein Angebot? Die Antwort lautet wohl leider: Nein …
Was heisst «nützlich» im Falle von Blogartikeln?
Was immer funktioniert: Erstelle mit deinem Blogartikel ein Rezept. Und zwar eines, das zu einem Ergebnis führt, dass für den Leser erreichbar ist.
Das Ergebnis kann sein, dass die Person in der Lage ist, zum ersten Mal eine Facebook-Seite zu erstellen, dass sie von dir die Grundlagen bekommt für ihre Entscheidung, welches der beste Monat für eine Reise in die Bretagne ist oder dass sie in der Lage ist, Setzlinge so anzupflanzen, dass sie irgendwann leckere Chilis ernten kann.
Denk einfach ans Kochrezept. Auch dein Rezept soll alle Zutaten und die nötigen Schritte auflisten, die es braucht, um zum Ergebnis zu gelangen.
Nur dann wird aus den Zutaten eine leckere Mahlzeit.
Es gibt Arten von Content, die sich besonders eignen. Hier ein paar Beispiele:
Wie du einen solchen Blogartikel erstellst, erfährst du in meinem Minikurs für Bloganfänger:
Klar ist: Du bist nicht die einzige Person, die nützliche, relevante und umfassende Inhalte erstellt. Liefere deinen Lesern deshalb einen Grund, weshalb sie genau deine Artikel konsumieren sollen.
Das machst du mit persönlichen Geschichten. Würze deine Artikel kräftig mit deiner persönlichen Note, damit du deinen Lesern in Erinnerung bleibst.
In deinem fertigen Blogartikel fahndest du nach Textstellen, die du auf bereits bestehende Artikel deiner Website verlinken kannst.
Im neuen Artikel «Chilipflanzen richtig pflegen» verlinkst du beispielsweise von «ist Chili eine mehrjährige Pflanze» auf den älteren Artikel «Chilipflanze überwintern».
Auch das Umgekehrte solltest du tun. Vielleicht enthält ein alter immergrüner Artikel des Gartenblogs den Begriff «wie wachsen Chilipflanzen am besten». Dann verlinke diesen auf den neuen Artikel «Chilipflanzen richtig pflegen».
Hast du Mühe zu bestimmen, welche Begriffe du mit welchem Blogartikel verlinken sollst? Schau einfach wie Wikipedia das macht. Hier ist es perfekt gelöst. Hinter jedem mit einem Link versehenen Begriff verbirgt sich weiterführender Inhalt zu diesem Begriff.
Poste deine Blogartikel in den sozialen Medien. Vergiss dabei nicht: Bei deinem Evergreen Content handelt es sich um unverderbliche Ware. Du kannst sie alle paar Wochen oder Monate wieder posten.
Schau regelmässig über deine Blogartikel und passe alles an, was nicht mehr aktuell ist. Hat dein Artikel externe Links? Teste, ob die Links noch funktionieren.
Hat es bei Facebook ein Update gegeben? Dann erstelle für deine «Anleitung zum Erstellen einer Facebookseite» neue Screenshots.
Evergreen-Content erstellst du nicht in einer Stunde. Es kann inklusive Recherche Stunden oder sogar Tage dauern bis ein guter Artikel, der nachhaltig wirkt, fertig ist.
Dafür zieht dein Evergreen-Content jahrelang potenzielle Kunden auf deine Website.
Mit der Kochrezept-Methode kommst du Schritt für Schritt ans Ziel:
PS: Willst du ein Beispiel für ein immergrünes Rezept?
Hier findest du die 6 Zutaten für deine erfolgreiche Über-mich-Seite.
Du hast deine Website erstellt, aber keiner sieht sie. Das frustriert. Hier erfährst du die 2 Wege, wie du wirklich gefunden wirst.
Stell dir vor, es landen täglich interessierte Menschen auf deiner Website, die später zu Kunden werden.
In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Website bekannt machen kannst.
Du solltest dich in dieser Reihenfolge als erstes um diese beiden Wege kümmern:
Auf deiner Website kannst du Verbesserungen vornehmen, dank derer du in den Google-Suchresultaten weiter oben landest. Bei einer meiner Kundinnen haben wir das gemacht.
Hier siehst du das Resultat:
Die orangene Linie zeigt die Online-Sichtbarkeit dieser Kundin. Die anderen Kurven sind ihre direkten Mitbewerber.
Die ersten Änderungen haben wir im Frühsommer 2018 vorgenommen und dann die Inhalte Anfang 2019 nochmals optimiert.
Heute melden sich laufend neue Kunden bei ihr, die über die Google-Suche auf sie aufmerksam geworden sind.
Im Beispiel dauerte es ein Vierteljahr bis die ersten Resultate sichtbar wurden. Aber der Erfolg hält bis heute an.
Die Kundin stellt jetzt ab und zu einen Blogartikel auf Ihre Website. Ansonsten hat sie mit ihrer Website nichts zu tun.
Die meisten meiner Kunden möchten selbst online Kunden gewinnen, aber die Ratschläge zu den tausend Wegen, mit denen man im Internet sichtbar werden kann, verwirren sie.
Ich kann das verstehen. Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und gleichzeitig an der Webseite basteln, da kommst du auf keinen grünen Zweig.
Vergiss das erst mal alles und fang hiermit an:
Stelle dich der bitteren Erkenntnis: Deine Website interessiert niemanden. Leute, die im Internet surfen, haben ihre eigenen Interessen im Kopf.
Beobachte erst einmal selbst, wie du dich beim Internetsurfen verhältst:
Meistens ist es so:
Genauso geht es auch den Menschen, die du dir als Kunden wünschst.
Das bedeutet:
Über die Google-Suche finden Menschen zu dir,
Deine Aufgabe ist es, deine Website-Inhalte so zu gestalten, dass du im Fall 1 und im Fall 2 gefunden wirst.
Ich gebe dir ein Beispiel:
Paula hat einen Hund, der panische Angst vor Feuerwerk hat.
Wenn Paula noch nicht weiss, wie sie ihr Problem lösen soll, gibt sie in das Google-Suchfenster einen Suchbegriff ein, der ihr Problem beschreibt, beispielsweise:
«hund hat angst an silvester».
Vielleicht weiss Paula aber bereits, wie sie ihr Problem lösen will. Sie möchte an Silvester ein paar Tage an einem ruhigen Ort Urlaub machen und sucht nur noch das entsprechende Angebot.
In diesem Fall gibt sie in das Google-Suchfenster einen Suchbegriff ein, der das Angebot beschreibt nachdem sie sucht:
«silvester urlaub mit hund».
Diese Erkenntnis kann Frank nutzen.
Frank betreibt ein B&B an einem abgelegenen Ort auf dem Land.
Er bietet «böllerfreies Silvester mit Hund» an.
Damit Paula das Angebot findet, sollte Frank auf seiner Website eine Seite mit seinem Silvester-Angebot stellen.
Diese Seite muss Frank so gestalten, dass sowohl jemand der
«hund hat angst an silvester» als auch jemand der
«silvester urlaub mit hund» googelt, die Seite findet.
Das geht, indem diese Wortkombinationen (auf Marketing-Deutsch Keywords) auf seiner Angebotsseite an den richtigen Stellen vorkommen.
Schauen wir uns diese «richtigen Stellen» einmal an.
Du weisst jetzt, dass du Keywords auf deiner Website platzieren sollst, nach welchen auf Google gesucht wird.
Damit Google deinen Artikel in den Suchresultaten anzeigen kann, muss Google erkennen, worum es in deinem Artikel geht.
Du hilfst Google dabei, indem du das Keyword richtig platzierst.
Google zeigt dann deinen Artikel den Leuten, die nach diesen Keywords suchen, ganz oben an.
Die wichtigsten 7 Stellen für das Beispiel «Silvester-Urlaub mit Hund» sind:
Platziere das Keyword der jeweiligen Seite an den oben erwähnten Stellen.
Mit der Platzierung des Keywords an den richtigen Stellen, hast du schon gute Arbeit geleistet, um online gefunden zu werden.
Google interessiert sich aber nicht dafür, dass genau deine Website gefunden wird, sondern ob Paula bei dir genau das findet, wonach sie sucht oder was ihr weiterhilft.
Je besser Franks Website auf Paulas Problem passt, desto länger wird Paula auf Franks Website bleiben und deren Inhalte konsumieren.
Frank beschreibt deshalb im Webseiten-Text sein Angebot so genau, dass alle ihre Fragen beantwortet sind.
Verweilen viele Leute wie Paula auf Franks Webseite, zeigt Google Franks Inhalt in Zukunft weit oben in den Suchresultaten an.
Das geht aber nicht von heute auf Morgen.
Bis deine optimierten Inhalte in den Suchresultaten nach oben klettern, kann es dauern.
Dafür kann dir eine bestimmte Seite oder ein Blogbeitrag jahrelang immer neue Menschen über die Google-Suche auf deine Website ziehen. Diese Inhalte arbeiten für dich, ohne dass du gerade etwas dafür tust.
SEO ist ein Marathon – langsam im Start, aber unschlagbar in der Langzeitwirkung
Wenn du nicht nur warten, sondern auch sofort Resultate sehen willst, dann mach dich an den nächsten Schritt.
Bring Menschen über Facebook auf deine Website.
Über Facebook hast du die Chance, neue Menschen auf deine Website zu ziehen, die noch gar nicht wissen, dass es ein Angebot wie deines gibt.
Bevor du loslegst, solltest du aber eine Facebook-Seite erstellen (falls du noch keine hast) und dann einen Blick auf deine Website werfen:
Egal ob du Facebook kostenlos nutzt oder ob du Anzeigen schaltest:
Achte darauf, dass die Link-Vorschau deiner Website-Beiträge auf Facebook korrekt angezeigt wird. Ansonsten wird kaum jemand auf deinen Beitrag klicken.
Die Grundlage für die korrekte Link-Vorschau legst du auf deiner Website:
Sobald du auf Facebook die URL deines Beitrages eingibst, holt sich Facebook automatisch ein Link-Vorschaubild, den Titel und die Seitenbeschreibung von deiner Website.
Eine korrekte Link-Vorschau auf Facebook sieht z.B. so aus:

Wie dein Webmaster auf deiner Website die Link-Vorschau für Facebook einrichtet, erfährst du im Leitfaden für Webmaster.
Wenn du eine Website von einer Plattform wie Chimpify nutzt, kannst du das Vorschaubild, den Titel und die Beschreibung ganz einfach für jede Seite deiner Website und jeden Blogeintrag selbst eingeben.
Mit Chimpify-Websites brauchst du dafür keine speziellen Kenntnisse und keine externe Unterstützung. Du kannst das Bild, den Titel und die Seitenbeschreibung auch jederzeit ändern.
Facebook kannst du kostenlos nutzen:
Man nennt das «organische Reichweite».
Die organische Reichweite bezeichnet die Anzahl der Personen, auf deren Bildschirm unbezahlte Beiträge von deiner Seite angezeigt wurden.
Wenn du noch ganz am Anfang stehst und noch keine grössere Facebook-Fangemeinde hast, oder wenn du schnelle Ergebnisse sehen willst, dann kannst du den Prozess beschleunigen:
Beiträge die du auf Facebook postest werden nur einer beschränkten Anzahl Menschen gezeigt. Du kannst aber Anzeigen schalten, damit dein Beitrag an mehr Menschen ausgespielt wird.
Sind dir die „gesponserten Beiträge“ in deinem Facebook-Newsfeed schonmal aufgefallen?
Hierbei handelt es sich ganz einfach um Facebook-Anzeigen.
Facebook-Anzeigen erstellst du im Werbeanzeigenmanager von Facebook:
Man nennt das «bezahlte Reichweite».
Die bezahlte Reichweite bezeichnet die Anzahl der Personen, auf deren Bildschirm Anzeigen von deiner Seite angezeigt wurden.
Achtung: Ich rate dir davon ab, mit dem «Beitrag-bewerben-Button» Anzeigen zu schalten und Facebook automatisch Anzeigen erstellen zu lassen.
Erstelle lieber eigene Anzeigen mit passgenauen Zielgruppen im Werbeanzeigenmanager.
Ich zeige dir jetzt zwei Wege, mit denen du dein Angebot auf Facebook bewerben kannst: den direkten und den indirekten Weg.
Frank hat auf seiner Website eine neue Angebotsseite für knallfreien Silvesterurlaub mit Hund gestellt.
Es ist bereits Mitte Dezember und er hat noch Zimmer frei.
Also schaltet er eine Facebook-Anzeige für die Seite mit seinem Angebot:
«Ruhiger Silvester-Urlaub mit Hund – Ideal für Hunde mit Böllerangst.»
Diese Anzeige spielt Frank gezielt an eine Zielgruppe mit Leuten aus, die sich für Hundeerziehung, Hundespielzeug und bestimmte Hunderassen interessieren.
Interessierte Hundehalter, die diese Anzeige anklicken, landen auf Franks Website.
Dort erfahren sie im Detail, was sie vorher vielleicht noch gar nicht wussten:
Dass es die Möglichkeit gibt, an Silvester Urlaub mit Hunden an einem Ort zu machen, an dem es keinen Böllerlärm gibt.
Selber wären sie vielleicht nie auf die Idee gekommen, nach «Böller-Angst» und schon gar nicht auf «Silvesterurlaub mit Hund» auf Google zu suchen.
Diese Art der Facebook-Anzeige mit direkter Werbung funktioniert oft sehr gut. Gerade in Franks Fall, da er die Lösung für ein drängendes Problem anbietet.
Sie hat aber in vielen Fällen einen Nachteil: Facebook-Nutzer mögen nicht so gerne plumpe Werbung.
Deshalb kannst du es auch mit dem indirekten Weg versuchen.
Auf Facebook hast du die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten, die die Nutzer nicht nerven.
Zurück zu Frank:
Da Facebook-Nutzer nicht so gerne Werbung mögen, versucht es Frank zusätzlich mit einem besonders schlauen Weg, um das Angebot «knallfreien Silvesterurlaub mit Hund» schmackhaft zu machen:
Franks Blogbeitrag «Hund ängstlich zu Silvester, was tun?» hat ihn etwas Zeit zum Schreiben gekostet, dafür hat er gleich zweifach Erfolg damit:
Jetzt bleibt noch die Frage, was eigentlich besser ist. Soll man lieber über Facebook oder über Google Kunden finden und wo sind Unterschiede der beiden Wege?
Ob über die Google-Suche oder über Facebook, beides sind rentable Wege, um Menschen auf deine Website zu ziehen, die deine Kunden werden könnten.
Aber es gibt Unterschiede:
finden Menschen zu dir, die ihr Problem kennen aber nicht die Lösung für dieses Problem. Oder Menschen, die bereits die Lösung kennen und nun ein konkretes Angebot suchen.
Das heisst: Diese Menschen suchen aktiv nach etwas und geben Suchwörter in das Google-Suchfeld ein.
Über Facebook
findest du auch Menschen, die noch nicht wissen, dass es eine Lösung für ihr Problem gibt oder solche, die sich ihres Problems nicht mal bewusst sind.
Das heisst: Diese Menschen suchen nicht direkt nach deinem Angebot, sie stossen in ihrem Newsfeed darauf.
Der Weg via Google-Suche ist ein Marathon. Es dauert Wochen bis Monate, bis du in der Google Suche aufsteigst – dafür siehst du langfristige Resultate.
Der Weg via Facebook-Anzeigen ist ein Sprint. Du siehst sofort Resultate, dafür halten sie nicht lange an.
Am besten fängst du mit dem Weg über Google an und lernst dann, Facebook-Anzeigen zu schalten.
Google bringt Menschen, die schon suchen – Facebook zeigt dein Angebot denen, die es noch nicht kennen.
Setze auf Google für stabile Reichweite und nutze Facebook als Turbo, wenn du sofort Ergebnisse willst
Du bietest etwas an, wonach Menschen suchen. Deine Website-Inhalte werden oben angezeigt, wenn du die passenden Inhalte für bestimmte Suchanfragen bietest. Besonders geeignet dafür ist «Evergreen Content». Was es dich kostet ist deine Arbeitszeit. (Ich gehe hier nicht darauf ein: aber es gibt auch die Möglichkeit, Google-Anzeigen zu schalten).
Nachteil:
Vorteil:
Du machst Menschen auf dein Angebot aufmerksam. Das ist kostenlos möglich, funktioniert dann aber erst, wenn du bereits Reichweite auf Facebook hast.
Wenn du noch keine Reichweite hast, kannst du Facebook-Anzeigen schalten.
Der Nachteil:
Der Vorteil:
Überlege dir, welche Suchwörter die Leute, für die dein Angebot oder dein Blogartikel passend ist, in der Google-Suche eingeben und statte deine Texte damit aus.
Wenn du dabei meine Unterstützung möchtest, holst du dir kostenlos das Blogartikel-Rezept mit Blogartikelvorlage und Minikurs.
Du lernst:
Hol dir hier dein Rezept.
Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
Erste Ergebnisse zeigen sich meist nach 2–3 Monaten. Stabile Besucherströme bauen sich in der Regel nach 6–12 Monaten auf.
Was kostet SEO?
SEO kostet vor allem Zeit für die Erstellung guter Inhalte. Mit Tools oder externer Hilfe können zusätzliche Kosten entstehen, aber du kannst auch kostenlos starten.
Wie viel Budget brauche ich für Facebook-Anzeigen?
Zum Testen reichen schon 5–10 € pro Tag. Wichtig ist, dass du deine Zielgruppe genau definierst und Anzeigen regelmäßig optimierst.
Soll ich mit SEO oder Facebook beginnen?
SEO ist die nachhaltige Basis. Facebook lohnt sich zusätzlich, wenn du schnell Reichweite oder kurzfristige Ergebnisse brauchst.
Was tun, wenn ich weder Zeit noch Budget habe?
Starte klein: Ein einziger Evergreen-Artikel pro Monat kann langfristig Besucher bringen – auch ohne Werbung.
Warum eigentlich? Wir kennen uns wahrscheinlich gar nicht.
Ich sehe es so:
Duzen trifft mitten ins Herz.
Siezen schafft Distanz.
Aber das ist gar nicht der Grund, weshalb ich dich duze. Ich duze dich, weil sich das für mich richtig anfühlt. Weil ich der Meinung bin, dass Professionalität nichts mit Förmlichkeit zu tun hat.
Ich duze dich, weil ich gerne mit Leuten arbeite, die ähnlich ticken wie ich. Wem das Geduze in meinen Blogartikeln auf die Nerven geht, holt sich von jemand anderem Rat. Und das ist okay.
Wenn es um das Thema duzen oder siezen geht, bekomme ich jedes Mal Rückmeldungen.
Der Grund ist derselbe, weshalb die Antwort auf die Frage ob man duzen oder siezen soll, einfach ist:
Es hat mit deiner Persönlichkeit zu tun.
Manche Berater empfehlen, dass man sich zuerst überlegen soll, welche Zielgruppe man anspricht. Sind es junge Leute, so von 20–30, solle man duzen. Leute ab 50 soll man eher siezen.
Das sehe ich gar nicht so.
Überleg dir stattdessen, wie dir das Schreiben leichter fallen wird. Wenn du duzt oder wenn du siezt?
Viele Leute sind beim Schreiben verkrampft, sie möchten sich gewählt ausdrücken oder haben Angst, Fehler zu machen. Doch ein Text, der unter Anspannung geschrieben wurde, ist auch anstrengend zu lesen.
Duzen kann deinen Schreibstil verbessern. Meine Erfahrung ist, dass sich viele Leute zuerst sträuben, die Leser mit du anzusprechen. Tun sie es trotzdem, merken sie, dass sich beim Schreiben eine Lockerheit einstellt. Freunde duzt man und unter Freunden ist man einfach entspannter.
Es stimmt, es gibt auch Menschen, die sich überrollt fühlen von dem Geduze. Sie gehen innerlich auf Abstand vor der ungefragten Nähe, die das «Du» mit sich bringt.
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als in dich hinein zu horchen.
Stell dir dabei folgende 3 Fragen:
Ob es ich für dich stimmig ist, deine Leser zu duzen, kannst nur du sagen. Ich plädiere aber dafür, das Duzen auszuprobieren, bevor du dich dagegen entscheidest.
Duzen passt für dich, wenn:
Siezen kannst du in Betracht ziehen, wenn:
Als ich mich entscheiden musste, habe ich mich sofort fürs «Du» entschieden.
Ich bin in den 70er Jahren in einem Vorort aufgewachsen. Die meisten Familien waren da, wie man in der Schweiz so schön sagt, furchtbar «bünzlig».
Meine nicht. Hey, es waren eben die 70er! Meine Mutter hatte hennarote Haare und trug lange indische Röcke. Duzen gehörte zum Lebensstil.
Werde ich gesiezt, kommt mir das bis heute ein bisschen schräg vor.
Wenn du für deine Website oder deinen Blog schreibst, schreibst du nicht einfach einen Text.
Du sprichst mit deinen Lesern.
Frage dich also, wie Leute, mit denen du gerne arbeiten möchtest, angesprochen werden wollen.
Sind es Leute, die du siezen musst, ist es nicht sinnvoll, in deinem Blog zu duzen. Die meisten Leute fühlen sich aber direkter und persönlicher angesprochen, wenn sie geduzt werden.
Es geht aber nicht nur darum, was deine Leser wollen.
Deine Anrede ist auch ein Statement. Es sagt etwas über dich und deine Werte aus. Du zeigst deinen Lesern wer du bist und ziehst damit Menschen an, die zu dir passen.
Ich habe den Newsletter einer Bloggerin abonniert, da geht es ums Schreiben. Sie ist etwa gleich alt wie ich. Und sie hat das mit dem Schreiben wirklich drauf. Aber sie siezt mich. Für mich fühlt sich das an, als würde sie mich nicht wirklich mögen. Ich glaube, ich hätte längst bei ihr einen Kurs gekauft, wenn sie mich duzen würde.
«Ob man siezt oder duzt, das kommt einfach auf die Branche an.»
Falsch! Es kommt darauf an, welche Beziehung du zu deinem Leser haben möchtest.
Bist du der gute Kumpel, der hilfreiche Tipps gibt oder der distanzierte Berater, der sich rein fachlich einbringt?
Natürlich wird in der Treuhandbranche eher gesiezt. Aber für junge Leute, die ein Startup gründen, macht es vielleicht gerade dein weniger steifer Umgangston aus, dass sie deine Kunden werden und nicht die von jemand anderem.
Die Antwort auf die Frage, ob du deine Leser duzen oder siezen sollst, lautet also erst einmal:
«Es kommt darauf an».
Lies unten weiter, wenn du wissen willst, worauf es ankommt.
Um dir die Wahl der richtigen Ansprache leichter zu machen, liste ich dir in der Folge die Gründe auf, die für die jeweiligen Varianten sprechen.
Ein schlechter Grund fürs Siezen ist, dass es alle anderen in deiner Branche tun. Selbst manche Versicherungen verabschieden sich gerade von diesem Herden-Denken und haben aufs «Du» umgestellt.
Welche Ansprache sich richtig anfühlt, hängt nicht nur von deiner Persönlichkeit, sondern auch von der Zeit ab, in der wir leben. Offenbar war es bis ins 19. Jahrhundert unter «gewöhnlichen» Leuten durchaus üblich, sich zu duzen. Erst mit der Entstehung des Bürgertums kam das «Sie» auf und führte dazu, dass selbst Kinder ihre eigenen Eltern siezten.
In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verbreitete sich das Duzen wieder. Die Befreiung vom Korsett der Anstandsregeln war der Ausdruck eines neuen Lebensgefühls.
Dieses Gefühl hallt in mir nach, und so brauchte ich nicht lange zu überlegen.
Doch für andere fühlt es sich auch heute nach «schlechter Kinderstube» an, Leute, die man nicht kennt, zu duzen, und sie haben Hemmungen, ihre Website-Leser mit du anzusprechen.
Vielleicht ist duzen ganz natürlich für dich. Aber auch wenn nicht:
Fang einfach mit dem Duzen an. Gib nicht gleich wieder auf. Es braucht etwas Zeit, du musst dich etwas warmschreiben.
Bisher sind alle meine Kunden, die zu Beginn Bedenken hatten, schlussendlich zum Du übergegangen und fühlen sich heute wohl damit.
Lies andere Blogs. In vielen Bereichen des Internets und in der Mehrzahl der Blogs und der Social-Media-Plattformen hat sich das lockere «Du» etabliert. Es fühlt sich niemand auf die Füsse getreten, nur weil er in einem Forum ungefragt geduzt wird.
Es ist mittlerweile fast ausgestorben – aber leider noch nicht ganz. Das «Ihrzen».
Meiner Meinung nach gibt es keinen einzigen Grund dafür, «ihr» zu schreiben .
Mit der Anrede «Ihr» fühlt sich niemand persönlich berührt. Die wenigsten Leute sitzen zu mehreren vor dem Bildschirm. Und das ist genau das Gefühl, das du bei deinen Lesern hinterlässt. Du stellst dich damit auf eine Bühne und sprichst mit einem Publikum.
Die Ihr-Ansprache wählen viele dann, wenn sie sich nicht zwischen du und Sie entscheiden können. Auch «man» oder andere Umschreibungen kommen aus dieser unentschlossenen Haltung.
Der Effekt ist immer derselbe: Die Sprache wird uneindeutig und es fühlt sich niemand angesprochen.
Egal, wie du dich entscheidest, halte dich an diese 4 Regeln:
Entscheide dich für «du» oder «sie», ziehe das in deinem gesamten Online-Auftritt durch und bleib dabei. Ich habe schon den Vorschlag gelesen, je nachdem, was auf der jeweiligen Plattform üblich ist, halt zu duzen oder zu siezen.
Davon rate ich ab. Der Wechsel vom Facebook-Du zum Website-Sie gibt den Lesern das Gefühl, sich "verklickt" zu haben und vielleicht auf einer Werbeseite gelandet zu sein. Dies wiederum bewirkt, dass sie nicht selten gleich wieder von der Website abspringen.
Ob du dich mit duzen oder siezen wohlfühlst, ist individuell.
Wie du weisst, bin ich fürs Duzen. Du kannst davon ausgehen, dass die meisten Leute dir besser zuhören, wenn du sie duzt.
Probier es auf jeden Fall aus, bevor du dich dagegen entscheidest.
Wenn du dich mit dem Du einfach unwohl fühlst, dann sieze halt.
Das ist besser, als dich zu verstellen, nur weil du locker rüberkommen willst, aber das gar nicht zu dir passt. Denn das merken deine Kunden, und das schreckt sie ab.
Wenn du online Kunden finden willst, wirst du dauernd am Schreiben sein. Du schreibst für deinen Blog, für deine Über-mich-Seite, für deine Facebook-Seite und für deinen Instagram-Account.
Mach es dir nicht zusätzlich schwer mit einer Ansprache, die dich beim Schreiben blockiert.
Ausserdem: Aus einer entspannten Haltung geschriebene Texte sind für deine Leser automatisch reizvoller zu lesen.
Schreib mir, wie du dich entschieden hast, ich bin gespannt auf deine Überlegungen.
PS: Duzen ist nicht der einzige Weg, um deinen Lesern in Erinnerung zu bleiben. Hier findest du weitere 33 Schreibtipps, dank derer du einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Du erfährst, warum ein Konto bei Instagram für dein Business interessant sein könnte und wie du als Einsteiger den Auftritt auf Instagram gestalten und aufbauen kannst.
Instagram ist wie ein digitales Schaufenster für dein Business – eine Plattform, auf der du mit Bildern und Videos Geschichten erzählen kannst, die deine Marke authentisch und nahbar machen. Stell dir vor, deine Beiträge sind wie kleine Einladungskarten an deine potenziellen Kunden. Mit jedem Bild und Video kannst du Vertrauen aufbauen und Neugier wecken – ohne weberisch rüberzukommen.
Neben klassischen Foto-Posts stehen heute vor allem Reels, interaktive Story-Features und Shopping-Funktionen im Fokus. Reels sind kurze, kreative Videos. Sie werden bevorzugt ausgespielt, sondern bieten dir die Chance, eine grössere Zielgruppe zu erreichen. Kombiniere dabei informative Inhalte mit einem Hauch Unterhaltung und kreativen Ideen.
Immer mehr Unternehmen nutzen Instagram, um damit eine eigene Community aufzubauen und gezielt Kunden zu erreichen. Stell dir vor, du schaffst einen Ort, an dem Kunden gerne mit dir interagieren, deine Beiträge teilen und dich weiterempfehlen. Instagram gibt dir genau diese Möglichkeit – mit kreativen Formaten wie Reels oder Storys, die perfekt auf deine potenziellen KundInnen abgestimmt sind.
Instagram wurde zum anschauen und posten über mobile Geräte entwickelt. Du kannst dich auch per Desktop einloggen und den Feed ansehen oder Bilder liken und kommentieren, aber nicht posten.
Aber: Mit einem Business-Account kannst du deine Beiträge in der Meta Business Suite planen und verwalten – sowohl für Instagram als auch für Facebook. Alternativ kannst du Drittanbieter-Tools wie Later oder Hootsuite nutzen.
Bist du noch nicht auf Facebook? Hier findest du einen Blogartikel mit den wichtigsten Informationen für Facebook-Anfänger.
In diesem Beitrag bekommst du die Antworten auf diese Fragen:
1. Lade die Instagram-App aus dem App Store oder Google Play Store herunter.

2. Starte die App und klicke «Registrieren».
Ein Instagram-Konto kannst du ganz einfach über die App oder am Desktop erstellen. Für dein Business solltest du einen Business-Account wählen. Dieser bietet dir Zugriff auf hilfreiche Funktionen wie Statistiken, Werbeanzeigen und Beiträge planen.
1. Rufe die Website www.instagram.com auf und klicke auf «Registrieren».
2. Du kannst dich mit Facebook anmelden oder deine Daten manuell ausfüllen.
3. Danach folgst du einfach den Anweisungen.
Dein Profil sollte einen Wiedererkennungswert haben. Verwende daher dein Firmenlogo als Profilbild. Bist du Coach, verwendest du als Profilbild ein Foto von dir.
Stell dir dein Profil wie deine Visitenkarte vor: Es ist oft das Erste, was potenzielle Kunden sehen. Überlege, welche drei Eigenschaften oder Werte dein Unternehmen am besten beschreiben – und lass diese in deinem Profilbild, deinem Text und deinen Farben sichtbar werden.
In den Profilinformationen (Bio) gibst du eine Kurzbeschreibung deines Unternehmens ein. Füge hier unbedingt einen oder mehrere Links zu deiner Website ein. Hier ist der einzige Ort, an dem du auf deine Website verlinken kannst. Anders als auf Facebook ist dies in den Beiträgen nicht möglich.
Die Profilarten unterscheiden sich in den Funktionen, aber nicht unbedingt optisch.
Der Business-Account hat folgende Vorteile:
Wähle unter Einstellungen unter «Konto» den Menüpunkt «Zu professionellem Konto wechseln» und folge den Anweisungen.
Verknüpfe dein Instagram-Profil mit deinem Facebook-Profil. So werden automatisch alle Daten von Facebook auf Instagram übernommen.
Du kannst auch ausgehend von deiner Facebook-Seite dein Instagram-Profil und die Facebook-Seite verknüpfen.
Fertig ist der Business Account.
So erstellst du deinen ersten Instagram-Beitrag:
1. Klicke auf das Plus in dem Quadrat unten in der Mitte des Bildschirms.
2. Wähle ein oder mehrere Fotos aus und klicke auf «Weiter».
3. Dann hast du die Möglichkeit, unter "Filter" Filter zur Bearbeitung des Fotos einzusetzen oder unter "Bearbeitung" die einzelnen Fotos manuell zu bearbeiten.
3. Erstelle eine Bildunterschrift in Form eines kleinen Textes und mit Hashtags.
Nutze die Bildunterschrift, um eine kleine Geschichte zu erzählen. Zum Beispiel: Teile die Geschichte hinter einem deiner Produkte oder beschreibe, wie du auf die Idee für dein Business gekommen bist. Menschen lieben authentische Einblicke, die sie inspirieren und einen persönlichen Bezug schaffen.
4. Markiere Personen auf dem Foto.
5. Füge einen Ort hinzu wo das Foto aufgenommen wurde.
6. Über die Funktion "weitere Optionen" kannst du wählen, ob das Foto gleichzeitig noch auf anderen Kanälen wie Facebook oder Threads gepostet werden soll.
7. Am Schluss klickst du auf «Teilen».
1.Klicke auf dein Profilbild,dann gelangst du in den Story-Modus.
2. Nimm entweder ein neues Foto oder Videoauf oder gehe über den Button unten links zur Mediathek und lade ein Foto oder Video hoch.
3. Dann hast du die Möglichkeit verschiedene Möglichkeiten für die Bearbeitung deiner Story:
4. Am Schluss klickst du unten links auf «Deine Story». So kannst du mehrere Storys nacheinander erstellen.
5. Sobald du deine Story hinzugefügt hast, erscheint ein bunter Kreis um dein Profilbild.
6. Nach 24 Stunden sind alle Storys wieder verschwunden und können von anderen nicht mehr angesehen werden.
Hashtags (z.B. #sommer2025) sind am Rautezeichen vor dem Wort erkennbar und dienen dazu, verschiedene Themen zu kategorisieren. User können mit Hashtags nach Themen suchen. Sie können auch ausgewählten Hashtags folgen und bekommen so ihren ausgewählten Content (Inhalt) ausgespielt.
Neben Hashtags spielen auch Keywords in der Bildunterschrift eine immer grössere Rolle. Instagram setzt zunehmend auf semantische Suchfunktionen, sodass auch Beiträge ohne Hashtags besser gefunden werden können.
Das ist der Newsfeed, wo du deine Aktivitäten sehen kannst. Du siehst auch die Aktivitäten von Personen, denen du folgst.
Hier findest du Fotos und Videos, die dir gefallen könnten. Diese wurden von Accounts gepostet, denen du noch nicht folgst. Dort kannst du nach Keywords, Hashtags und Usernamen suchen.
Bevor du ein Bild postet, kannst du aus einer Vielzahl von Filtern auswählen und das Bild farblich verstärken.
Instagram-Storys kannst du mit mehreren Fotos oder mit Videos und Textbeiträgen erstellen. Die Geschichten verschwinden nach 24 Stunden automatisch wieder und sollen eine Momentaufnahme zeigen.
Wie du siehst, bietet Instagram eine Vielzahl an attraktiven und verspielten Möglichkeiten, um deine Community aufzubauen. Ich hoffe, meine kurze Anleitung kann dir den Einstieg in die "Instagramwelt" etwas erleichtern und dich auf Ideen bringen.
Das Wichtigste ist meiner Meinung nach: einfach probieren und testen. Scheu dich nicht davor, Fehler zu machen – sie sind Teil des Lernprozesses. Setz dir kleine Ziele, wie z. B. das Erstellen deiner ersten Story oder das Testen von drei neuen Hashtags. Jeder Schritt bringt dich näher an eine erfolgreiche Instagram-Präsenz
Starte heute mit deinem ersten Post und experimentiere mit verschiedenen Formaten. Lass dich inspirieren, bleib authentisch und beobachte, welche Inhalte bei deiner Zielgruppe am besten ankommen.
Denk dran: Jeder erfolgreiche Instagram-Account hat mal bei Null angefangen. Mit Geduld, Kreativität und echtem Interesse an deiner Community wirst du sehen, wie Instagram zur Bühne für dein Business wird.
„Ich mag mich nicht selbst anpreisen“, antworten meine Kund:innen, wenn ich nachfrage, warum sie sich nicht zeigen wollen.
Das ist verständlich, aber: Die Über-mich-Seite ist eine der meistbesuchten Seiten deiner Website. Sie entscheidet (wenn du es richtig machst) oft darüber, ob Website-Besucher zu Kund:innen werden oder nicht (wenn du es falsch machst).
Lies diesen Artikel, wenn
In diesem Blogartikel erfährst du,
Auch ich werkelte ewig am Text der Über-mich-Seite herum und fand tausend Gründe, auf ein Foto zu verzichten. In Wahrheit dachte ich, dass Leute, die mich kennen, meinen Auftritt peinlich finden könnten.
Rückblickend muss ich sagen: Es ist völlig egal, was diese Leute von mir denken. Sie sind nicht meine Kunden.
Aber es ist gar nicht so einfach, solche Glaubensätze loszuwerden.
Die folgenden 5 Gründe helfen dir dabei zu verstehen, weshalb du dich als Coach oder Selbständige aus dem Schatten trauen solltest, wenn du von deinem kleinen Unternehmen leben möchtest.
Und du erfährst, warum du dich und dein Angebot gar dich grossspurig anpreisen musst.
Danach bekommst du die 6 Elemente, mit denen du deine Über-mich-Seite sofort in Angriff nehmen kannst.
Wir Menschen sind soziale Tiere, wir fühlen uns wohl mit Menschen, die uns vertraut sind.
Mit wem beginnst du unbefangen ein Gespräch, mit einem Fremden oder einem Freund?
Wie fühlst du dich, wenn dich ein Wildfremder auf der Strasse anspricht und wie, wenn das jemand tut, den du schonmal bei Freunden getroffen hast?
Du brauchst du dich nicht als Aufschneider zu fühlen, wenn du Fotos oder ein Video von dir auf deine Website stellst.
Du gibst Menschen, die deine Kunden werden könnten, einfach die Chance, dich kennenzulernen.
Du senkst die Hürde, so dass sie sich trauen, sich dir zu nähern.
Als kleine Firma, als Coach und selbständiger Einzelunternehmer hast du etwas, wofür grosse Firmen viel Geld ausgeben: Du bist unverwechselbar.
Dein Alleinstellungsmerkmal ist schlicht und einfach deine Persönlichkeit.
Zeige dich bei deinem Online-Auftritt so wie du bist: Überlege welche deiner persönlichen Werte für dein Unternehmen wichtig sind. Bring sie im Text ein. Schau gar nicht erst, was andere schreiben und kopiere keine schlauen Sätze von Mitbewerbern.
Pflege deinen eigenen Schreibstil: Bist du eher der analytische Denker oder die Scherzrakete? Dann lass das in deinen Schreibstil einfliessen. Diese Schreibtipps unterstützen dich dabei.
Deine Motivation und deine Werte sind wichtiger als dein Lebenslauf: Du brauchst auf deiner Über-mich-Seite nicht deinen gesamten Lebenslauf aufzulisten. Deine Leser interessieren sich für deine persönliche Geschichte, deinen Werdegang, deine Motivation. Formuliere, was dich zu der Person gemacht hat, die du heute bist und erzähle, wofür du brennst.
Sei du selbst und lass das deine Website-Leser spüren.
Hast du Angst, auf deiner Über-mich-Seite zu viel von dir zu verraten, weil dies Kunden abschrecken könnte, die anders ticken als du?
Das Gegenteil ist der Fall.
Wenn du den Menschen die Chance gibst dich kennenzulernen, ziehst du Kunden an, die ähnlich funktionieren wie du.
Was nützt es dir, wenn du erst im Verlauf der Zusammenarbeit merkst, dass du mit deinem Kunden nicht klarkommst?
Besser ist es, wenn solche Leute bereits vorher merken, dass ihr nicht zueinander passt und sich nur Leute melden, zu denen du einen Draht hast.
Ein Statement ist bereits deine Anrede. Ob du deine Leser duzt oder siezt, sagt etwas über dich und deine Werte aus. Du zeigst deinen Lesern wer du bist und ziehst damit Menschen an, die zu dir passen.
Auf deiner Über-mich-Seite geht es gar nicht so sehr um dich, sondern darum, wie du deinen Website-Besucher:innen, Bloglesern und vielleicht zukünftigen Kund:innen helfen kannst.
Deine Leser:innen wollen gar nicht, dass du dich anpreist. Sie interessiert an dir vor allem, was du für sie tun kannst.
Online Kundinnen zu finden funktioniert im Grunde ähnlich, wie sich im Alltag Freundschaften ergeben.
Wer will schon mit Leuten zu tun haben, die immer nur über sich reden. Genauso nervtötend sind jene Zeitgenossen, die dauernd ungefragt Tipps geben aber gar nicht erst hören wollen, was dein Problem ist.
Schon eher fühlst du dich wahrscheinlich zu Menschen hingezogen, die sich für deine Anliegen interessieren und die auch mal etwas für dich tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Dasselbe gilt für deine Website: Wenn du deinen Lesern weiterhilfst, werden sie dir folgen.
Damit aus einem Online-Kontakt eine langfristige Beziehung wird, solltest du deinen Leser:innen aber die Chance geben, dich kennenzulernen.
Deine Über-mich-Seite ist eine der meistbesuchten Seiten auf deiner Website. Sie ist die Gelegenheit, die Leser:innen zu überzeugen, dass du ihnen helfen kannst.
Nutze eine Über-mich-Seite um online Kunden zu gewinnen:
Auf deiner Über-mich-Seite geht es darum, dass die Leser:innen erfahren,
Und übrigens: Auf deiner Über-mich-Seite kannst du auch deine wichtigsten Keywords unterbringen.
Bist du nun überzeugt, dass es nicht wichtigtuerisch sondern unverzichtbar ist, dich auf deiner Über-mich-Seite zu zeigen?
Dann leg los und baue deine Über-mich-Seite mit den folgenden 6 Elementen.
Es macht keinen Sinn, sklavisch einer Vorlage zu folgen. Der Witz an deiner Über-mich-Seite ist, dass sie einmalig sein soll, genau wie du es bist.
Es gibt viele Varianten, wie du deine Seite aufbauen kannst.
Hier sind die wichtigsten Elemente:
Viele meiner Kund:innen tun sich genau hier schwer. Sie wissen, was sie tun, aber es fällt ihnen schwer, das kurz und klar auszudrücken. Dabei ist genau das entscheidend: Deine Leser:innen sollen in wenigen Sekunden erfassen, was du für sie tun kannst.
Schreib, wobei du deinen Lesern hilfst.
Hier mein Beispiel:
«Ich bin Tanja, Online-Marketing-Trainerin für Selbständige und Berater:innen, die online Kunden finden möchten.»
Du kannst auch deinen Namen und deinen Firmennamen erwähnen. Wenn du lokale Kundschaft hast, nennst du deine Firmenadresse.
«Ich bin Carmen vom der Firma XY und arbeite als Naturkosmetikerin in Bern.»
Statt dein Angebot im Detail zu erklären, zeigst du hier, die Transformation, die deine Kund:innen nach der Zusammenarbeit mit dir durchlaufen haben. Beschreibe die Ausgangslage deiner Kund:innen und das Ergebnis, das sie erwarten können.
So zeigst du auf den Punkt, welchen Mehrwert du bringst.
Beschreibe dabei weniger dein Angebot, sondern konzentriere dich auf das Resultat, mit dem deine Kunden rechnen können.
Stell klar, weshalb man dich ernst nehmen soll.
Am besten geht das, wenn andere über dich sprechen:
Gerade wenn du am Anfang stehst, hier die gute Nachricht: Es braucht nicht immer Presse-Logos oder Kundenstimmen. Es geht darum, dass deine Leser spüren: Du weisst, wovon du sprichst.
Wenn du noch keine Kund:innen und Gastbeiträge hast und noch nie in Medien präsent warst, dann lässt du diesen Punkt noch aus und gehst gleich zum nächsten:
Du musst keinen lückenlosen Lebenslauf liefern. Viel wichtiger ist: Was hat dich zu dem Menschen gemacht, der heute anderen helfen kann? Teile deine Motivation, deine Werte und deinen Weg, das ist viel wirkungsvoller als jede Liste mit Qualifikationen.
Beschreibe deinen persönlichen Weg, der dich zum Experten gemacht hat. Wie bist du da hingekommen, wo du jetzt bist.
Du darfst ruhig so ehrlich sein und erzählen, welche Hürden du überwinden musstest und nach welchen Misserfolgen du dich wieder aufgerappelt hast.
Am Schluss (erst dort!) kannst du die wichtigsten (nicht alle!) Abschlüsse oder die Anzahl Jahre auflisten, die du schon auf diesem Gebiet arbeitest.
Viele schrecken vor dem eigenen Foto zurück, verständlich! Aber: Ein Foto von dir ist unverzichtbar.
Es baut Nähe auf. Es zeigt, dass da ein echter Mensch hinter dem Text steht. Und genau das macht es deinen Leser:innen leichter, dir zu vertrauen und mit dir in Kontakt zu treten.
Nimm eins, dass dich natürlich zeigt und in einem Outfit, das du auch bei deiner Tätigkeit trägst.
Bist du Yoga-Lehrer, solltest du dich nicht mit Hemd und Krawatte präsentieren und als Naturfotografin machst du in Outdoorkluft und Wanderschuhen einen glaubwürdigeren Eindruck als beim Proseccotrinken auf der Stehparty.
Deine Über-mich-Seite ist der perfekte Moment, um deine Leser:innen einzuladen, den nächsten Schritt mit dir zu machen. Zeige ihnen ganz konkret, was jetzt möglich ist, ob Newsletter, Kennenlerngespräch oder dein Angebot.
Dein Ziel ist es , mit dem Website-Besucher in Kontakt zu bleiben. Setze z.B. ein Formular auf die Website mit dem man sich direkt in deinen Newsletter eintragen kann.
Manche Leser hast du vielleicht schon mit der Überschrift und der Beschreibung wie du helfen kannst, überzeugt. Andere sind bereit, deinen Newsletter zu abonnieren, nachdem sie die Kundenstimmen gelesen haben.
Auch wenn das Ziel nicht der Newslettereintrag ist, sag deinen Lesern auf der Über-mich-Seite ganz konkret, was sie als nächstes tun sollen:
Platziere beispielsweise einen Button «Zum Angebot» oder «Kennenlerngespräch vereinbaren».
Trau dich auf deiner Über-mich-Seite aus dem Schatten und zeige deine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten. Das macht dich sympathisch und einzigartig.
Du brauchst keine Angst zu haben, dass das grossspurig wirkt.
Halte dich einfach an diese 6 Elemente der erfolgreichen Über-mich-Seite:
Du kannst deine Über-mich-Seite ganz entspannt angehen, denn:
Nimm dir jetzt 30 Minuten Zeit und formuliere die ersten beiden Elemente deiner Über-mich-Seite, du wirst überrascht sein, wie gut du ins Schreiben kommst.
Muss meine Über-mich-Seite lang sein?
Nein. Entscheidend ist, dass sofort klar wird, wie du anderen helfen kannst. Wer nur scannt, soll das Wichtigste erkennen, wer mehr wissen will, liest weiter.
Was, wenn ich mich unwohl damit fühle, Persönliches zu zeigen?
Das ist völlig in Ordnung. Authentizität bedeutet nicht, alles preiszugeben. Teile, was dich motiviert, wofür du stehst und wie du arbeitest, das reicht, um Vertrauen aufzubauen.
Kann ich eine Über-mich-Seite schreiben, obwohl ich noch ganz am Anfang stehe?
Ja. Auch ohne viele Referenzen kannst du deine Werte, Motivation und Haltung zeigen. Genau das überzeugt erste Kund:innen oft am meisten.
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Du willst für dein Unternehmen oder deine Organisation eine Facebook-Seite einrichten? Du kannst das ohne fremde Hilfe problemlos selbst machen.
Für dein Marketing und deine Social-Media-Strategie ist eine Unternehmensseite unverzichtbar.
In diesem Blogartikel erhältst du eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du deine eigene Facebook-Firmenseite erstellen kannst.
Möchtest du keine Unternehmensseite, sondern eine Seite für deinen Verein einrichten, gehst du genau gleich vor. Kläre dann zuerst die Frage, ob du eine Seite oder eine Gruppe für deinen Verein anlegst.
Facebookseite einrichten – so gehts im neuen Design des Facebook-Updates von 2020:
Dies sind deine Schritte:
Zum Schluss bekommst du noch einen Bonus-Tipp.
Also, los geht's:
Wenn du bereits ein Facebook-Profil hast, lässt du diesen ersten Schritt aus. Du startest dann gleich mit «Schritt 2: Seite anlegen».
Bist du nicht sicher? Dann erfährst du hier den Unterschied von Profil und Seite. (Eine Fanpage ist übrigens dasselbe wie eine Facebook-Seite).
Um ein Facebook-Profil anzulegen, registrierst du dich auf der Facebook Startseite.
Trage alle verlangten Angaben ein und klicke auf «registrieren».
Jetzt hast du ein Facebook-Profil angelegt, manche nennen es Facebook-Account.
Nun kannst du eine Facebook-Seite anlegen:
Klicke oben rechts auf die 9 Punkte.
Wähle dann darunter «Seite».
Jetzt ist die Seite erstellt und du kannst Bilder, Kontaktinformationen und weitere Details, wie deine Website, deine Kontaktinfos und Geschäftzeiten hinzufügen.
Achtung, deine Seite ist nach dem Erstellen automatisch öffentlich sichtbar!
Weiter unten erfährst du unter anderem, wie du die Veröffentlichung deiner Seite zurücknehmen kannst.
Damit deine Seite gut aussieht, solltest du Bilder hochladen und ein paar Einstellungen vornehmen:
Wähle, welchen Action-Button du unter dem Titelbild anzeigen möchtest.
Über den Button auf deiner Seite kannst du zu einer bestimmten Handlung aufrufen. Du kannst ihn jederzeit bearbeiten und ändern.
Klicke auf «Button hinzufügen»:
Dann erscheint eine Auswahl an möglichen Button-Texten.
Das geht von «E-Mail senden» über «jetzt buchen» zu «jetzt anrufen», «registrieren», usw.
Um den Button auf deine Newsletteranmeldung zu leiten, wählst du beispielsweise «registrieren».
Im Fenster, das dann erscheint, gibst du den gewünschten Link auf deine Webseite ein und klickst auf «speichern».
Fertig eingerichtet sieht das dann so aus:
Wenn du das nicht sofort machen willst, kannst du das auch später noch nachholen. Gehe dazu auf deine Facebook-Seite und klicke auf das Foto-Icon.
Auf 1 klicken zum Ändern des Titelbildes.
Auf 2 klicken zum Ändern des Profilbildes:
Das Profilbild kann dein Logo sein, oder – beispielsweise wenn du Coach bist – ein Foto von dir.
Das Profilbild erscheint später mit allen deinen Beiträgen und Kommentaren, die du im Namen deiner Seite postest.
Klicke auf «Profilbild hinzufügen» bzw. auf das Foto-Symbol, wähle aus den Bildern auf deinem Computer aus und lade das gewünschte Foto auf Facebook hoch.
Lade ein Titelbild für deine Seite hoch.
Das Titelbild sollte dein Unternehmen repräsentieren. Welches Bild du wählst, hängt natürlich ganz von der Art deines Unternehmens ab.
Danach klickst du auf «speichern».
Bevor du deine Seite verwenden kannst, wählst du aus, ob du Benachrichtigungen zu deiner Seite auch in deinem Profil sehen möchtest und ob du Werbemails von Meta erhalten möchtest:
Jetzt kommst du auf die Ansicht deiner Facebook-Seite. Ganz oben rechts kannst du immer zwischen deinem Profil und deiner Seite hin und her switchen.
Unter dem Titelbild wirst du aufgefordert deine Seite mit weiteren Massnahmen zu optimieren.
Wenn du für dein Business auch ein Instagram-Profil hast, empfehle ich dir, es zu verknüpfen.
Klicke auf «Mehr ansehen» und richte Schritt für Schritt deine Seite fertig ein.
Beim Punkt «Stelle deine Seite vor» , hast du die Möglichkeit deine Freunde einzuladen: «Lade Freunde ein, deine Seite mit „Gefällt mir“ zu markieren». Das solltest du tun. Du kannst das jetzt machen – oder auch später.
Wenn du es später machst: Gehe auf die 3 Punkte rechts unter dem Titelbild deiner Seite und klicke auf "Freunde einladen".
Annschliessen kannst du einen kleinen Rundgang machen (Punkt 3).
Facebook-Seiteneinstellungen: Auf deiner Facebook-Seite findest du Links die Einstellungen. In den Einstellungen kanns du beispielsweise unter dem Punkt "Zugriff und Einstellungen" die Veröffentlichung vorübergehend zurücknehmen (deaktivieren) oder die Seite löschen.
In der Meta Business-Suite kannst du Beiträge auf Facebook und Instagram einplanen, Kommentare und Nachrichten auf Facebook und Instagram beantworten, Statistiken ansehen und vieles mehr.
Damit du dabei nicht in Stress kommst, kannst du solange vorübergehend die Veröffentlichung der Seite zurückzunehmen (deaktivieren) und sie später wieder veröffentlichen.
Jetzt solltest du deiner Seite noch die wichtigsten Informationen hinzufügen.
Klicke dazu links unter dem Titelbild auf «Info» und fülle alle notwendigen Angaben ein.
Unter «Impressum» solltest du wie auf der Website ein Impressum einfügen. In Österreich, Deutschland und der Schweiz, können Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet sein, Angaben zur Inhaberschaft auf ihrer Website und auf der Facebook-Seite zu machen.
Hast du bereits ein Impressum auf deiner Website, so kannst du den Text einfach kopieren und auf Facebook einfügen.
Gehe in der linken Leiste auf «Einstellungen».
Ich empfehle dir zum Beispiel den Punkt «Benachrichtigungen», «Wie kann man dich kontaktieren» und «Follower und öffentliche Inhalte» genau durch.
Du kannst hier z.B. auch Personen blockieren oder dein Instagramkonto verknüpfen, falls du das noch nicht gemacht hast.
Hier kannst du Administratorenrechte oder andere Rollen für deine Seite vergeben. Ich rate dir, einen weiteren Administrator deines Vertrauens zu ernennen, damit du weiterhin Zugang zu deiner Seite hast, sollte dein Profil einmal gesperrt werden.
Diesen Punkt findest du etwas versteck unter dem Punkt «Seite einrichten».
Füge deine neue Facebookseite deinem Profil hinzu.
Dazu wechselst du oben rechts auf dein Profil und wählst unter dem Titelbild «Info».
Unter «Arbeitsplatz hinzufügen» gibst du unter «Unternehmen» den Namen deiner Seite ein und wählst in der Auswahl deine Facebook-Seite aus.
Wenn deine Seite nicht automatisch vorgeschlagen wird, schreibst du den Namen deiner Seite mit einem vorausgestellten @ in das Feld. Zum Beispiel @tanjadietrich.
Funktioniert auch dies nicht, gibst du die url deiner Facebook-Seite ein, also z.B.
Von nun an wird auf deinem Profil unter «Info» ein Link zu deiner Facebookseite angezeigt.
Jetzt ist deine Facebook-Seite bereit und du kannst loslegen.
Mache jetzt deine Facebook-Seite bekannt.
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Du bekommst:
Schreibst du für deine Website oder deinen Blog, schreibst du nicht einfach einen Text, sondern du sprichst mit deinen Lesern. Damit sie sich bei dir wohl fühlen, entscheidest du dich, ob du deine Leser duzen oder siezen willst.
Hier erfährst du, aus welchen weiteren Gründen Website-Besucher gleich wieder abspringen, mit welchen Schreibsünden du deine Leser vertreibst und was du dagegen tun kannst.
Vielleicht hast du eine – oder schlimmer: mehrere – dieser 7 Schreibsünden begangen?
Glaubst du ganz genau zu wissen, was deine Leser brauchen und sprudelst du beim Schreiben nur so über mit guten Ratschlägen?
Das klingt ganz erfreulich. Möglicherweise ist dir aber dein Ego im Weg.
Es ist gut, wenn du von deinem Thema begeistert bist. Wenn dein Blog gelesen werden soll, solltest du dich nicht einfach auf Themen stürzen, über die du schon immer schreiben wolltest.
Es gibt zwei Dinge, von denen ich dir gleich sagen kann, dass sie deine Leser nicht interessieren:
Mit dem Bloggen ist es eigentlich dasselbe, wie wenn du mit jemandem ein Bier trinken gehst.
Kennst du auch einen dieser unerfreulichen Mitmenschen, die nur von sich reden? Sie fragen nie nach, wie dein Urlaub war oder wie es deinem Hund geht, den du letzte Woche mit einer Vergiftung zum Tierarzt bringen musstest.
Sie labern und labern und du sitzt da und fragst dich, wie diese Person auf die Idee kommt, dass dich das alles interessiert.
Was bleibt zurück von einem solchen Treffen? Ein Scheissgefühl. Dieses Gefühl, willst du bei deinen Lesern nicht auslösen, oder?
Deshalb:
Nimm Abstand von dem, was dich beschäftigt und höre einfach mal zu.
Bevor du beim nächsten Blogartikel drauflosschreibst:
Tipps, wie du herausfindest, was deine Leser bewegt, findest du in meinem Blogartikel «7 Regeln für Content».
Hast du richtig was auf dem Kasten? Kannst du mit deinem Wissen vielen Leuten weiterhelfen?
Schweigst du dich auf deiner Webseite aber darüber aus – weil dein Wissen ja dein Kapital ist?
Möchtest du deine Inhalte nicht verschenken, denn die Leute sollen ja deine Beratung kaufen oder gegen gutes Geld an deinem Kurs teilnehmen?
Geizt du aus dem gleichen Grund mit deinen Wörtern, schreibst nur kurze Artikel und deutest nur an, was du alles weisst?
So gewinnst du keine Kunden. Du verhinderst bloss, dass deine Leser erfahren, was du kannst.
Zuerst einmal kannst du beruhigt sein. Viele Kleinunternehmen machen denselben Fehler. Sie behaupten mit blumigen Worten, dass sie in ihrem Gebiet Experten sind. Leider mangelt es auf ihrer Website an Beweisen.
Warum aber sollen deine Leser dir deine grossartigen Versprechen glauben?
Glaubwürdig bist du dann, wenn du zeigst, dass du etwas kannst und weisst, statt es zu behaupten.
Beweise, dass du auf deinem Gebiet Experte bist.
Teile deshalb dein Wissen:
Immer dann, wenn der Wissens-Geiz dich übermannt, besinne dich: Je mehr du gibst, desto mehr bekommst du auch.
Wer kauft deinen Schreib-Kurs eher: Jemand, dem du in zwanzig E-Mails erzählt hast, wie unglaublich nützlich dein Kurs ist, oder jemand, dem du in deinen E-Mails 20 Tipps gegeben hast, die seine Texte sofort flüssiger machen?
Mach die Welt deiner Leser besser und teile dein Wissen.
Das Schönste daran: es fühlt es sich gut an, Menschen weiter zu helfen und nicht immer sofort eine Gegenleistung zu erwarten.
Bist du so in deinem Thema drin, dass du endlos darüber schreiben kannst? Kommt dir bei jedem Satz noch mehr in den Sinn und du packst das auch noch mit in den Text? Schliesslich sollst du ja möglichst viel geben!
Sind deine Sätze lang und gewunden? Wird dein Text immer länger und umfassender, aber fertig wird er nie?
Seien wir ehrlich: Du schreibst nicht ausführlich, sondern du schweifst vom Thema ab.
Deine Leser lesen deine Artikel, weil sie gerade die Lösung für eine spezifische Frage suchen.
Beachte deshalb diese Regeln:
Wirst du richtig sauer, wenn du negative Kommentare und Beschwerde-Emails bekommst? Nimmst du die Kritik persönlich und verlierst du vielleicht sogar die Nerven?
Geh zuerst in dich, bevor du etwas unternimmst. Vielleicht ist ja was dran?
Unter einen meiner Blogartikel hat mal jemand geschrieben, es wäre zu viel «Blabla». Ja, ich habe mich geärgert. Aber dann hab ich den Artikel nochmals gelesen.
Ich muss leider sagen, es stimmte, da war zu viel «Blabla». Ich habe den Artikel gekürzt und er war danach besser.
Klar, es gibt Leute, die reissen Dir den letzten Nerv aus. Solche Menschen haben nichts anderes zu tun, als andere zu beleidigen oder dich mit ihrer Besserwisserei zu belästigen.
Wenn du mit notorischen Nörglern zu tun hast, steigere dich nicht in Wutgefühle und gib deinen Zorn nicht zurück, sondern distanziere dich so schnell es geht.
Ich predige es ja auch immer: Du brauchst einen Blog auf deiner Webseite, damit möglichst viele Menschen, die sich für dein Thema interessieren, zu dir finden und dich als Experte wahrnehmen.
Denkst du aber beim Schreiben nur noch an den Traffic, den dir der nächste Artikel auf deine Website bringen wird?
Bringst du deine Keywörter überall im Text unter, wo es nur geht?
Dann übertreibst du es ...
Natürlich sollst du die Besuchszahlen deiner Webseite checken und über Themen schreiben, nach denen auch gesucht wird. Ein Blog, den niemand liest, bringt dir keine Kunden.
Wenn du aber beim Schreiben nur an die Klicks denkst, den der Artikel auf deine Website bringt, hat das Folgen:
Vielleicht fallen deine Leser einmal auf dein Geschwätz herein. Aber du brauchst dann immer neue Leser, die noch nicht wissen, dass deine Expertise vor allem darin besteht, grosse Versprechen zu machen.
Haben andere mehr Leser als du? Findest du das einfach nur ungerecht und ärgerst du dich, dass du doch einen so tollen Job machst, aber andere einfach mehr Erfolg haben?
Schielst du neidisch auf die Likes unter den Blogartikeln deiner Konkurrenten?
Das bringt dich keinen Schritt weiter. Neidisch zu sein, bringt dir keinen einzigen Leser, kein Like und keine positive Rückmeldung.
Und das Schlimmste: Eine neidische Grundhaltung trieft aus deinen Texten. Deine Leser merken das. Es wirkt nicht souverän und nicht vertrauenserweckend.
Es ist in Ordnung zu schauen, was andere machen. Neidisch sein, kostet dich aber nur Energie.
Schiele nicht neidisch auf jene, die besser sind als du, sondern versuche so gut zu werden wie sie.
Brauchst du einen Tritt in den Hintern, damit du dich anstrengst? Lässt dein Ehrgeiz nach, wenn dir nicht jemand über die Schulter blickt und dich ermahnt?
Oder hörst nach dem ersten Erfolg auf, dich anzustrengen? Hast du das Gefühl, dass Erfolg das Zeichen ist, dass du jetzt nichts mehr dazulernen musst?
Klaust du lieber Inhalte, statt die Mühsal auf dich zu nehmen und selber welche zu schreiben?
Gibst du nach ein paar Blogartikeln auf und denkst, dass du jetzt ja genug Content auf deiner Website hast?
Statt damit zu hadern, dass du so viel Content produzieren musst, dass du schon wieder einen Blogartikel schreiben solltest, statt deine nächsten Facebookposts aufzuschieben, TU ES EINFACH.
Du überlegst ja auch nicht, ob du tatsächlich mit dem Hund rausgehen sollst oder deinem Baby die Windeln wechselst, du machst es einfach.
Weil es sein muss, es gehört einfach zum Leben dazu.
Was mühsam ist und was nicht ist Einstellungssache.
Deshalb:
Mit jedem Beitrag, den du schreibst, wächst dein Content-Archiv. Deine persönliche Bibliothek deines Wissens.
Diese hilft dir beim bekannt machen deiner Website:
Das wären die sieben Schreibsünden gewesen. Aber weil du es bis hierhin geschafft hast, bekommst du zwei Bonussünden dazu.
Es gibt noch zwei weitere Schreibsünden, die deine Leser vergraulen:
Bloggst du aus Frust über die Welt oder bläst du Trübsal, weil dein Business noch nicht so gut läuft?
Schade, denn deine Leser wollen Lösungen von dir, keine Auflistung von Problemen. Sie möchten auch nicht deinen Frust abkriegen. Viel eher sind sie selbst gerade gefrustet und suchen eine Lösung für ihr Problem, deshalb lesen sie deinen Blog.
Und das ist deine Chance.
Wenn du erfolgreich bloggen willst, musst du mit Niederlagen rechnen. Niederlagen gehören zum Leben.
Wenn du schreibst, um berühmt zu werden, wirst du wahrscheinlich nicht berühmt, sondern gehst Pleite.
Berühmte Autoren schreiben in der Regel einfach x-mal besser als andere. Und das kommt nicht davon, dass sie gerne berühmt wären, sondern weil sie fleissig waren.
Denn Schreiben lernt man beim Schreiben.
Deine Geniezone liegt nicht dort, wo du am meisten für dein Thema brennst, sondern dort, wo sich deine Leidenschaft und das Interesse deiner Leser überlappen.
Und wenn du wirklich sehr fleissig warst, darfst du zwischendurch auch ein wenig faul sein. Denn dann arbeitet dein Content für dich.
Geh in dich. Welche dieser Schreibsünden begehst du regelmässig?
]]>Besagter Text befand sich auf der Website eines Restaurants und begann so:
In diesem Stil ging es munter weiter.
Damit du als Blogger nicht denselben Fehler machst wie dieses Restaurant, habe ich diesen Blogartikel geschrieben.
Du erfährst, mit welchem Fehler du deine Leser vertreibst und mit welchen drei einfachen Tricks du sofort deinen Schreibstil verbessern kannst. Du erhältst Schreibtipps, dank derer du Texte schreibst, die bis zu Ende gelesen werden.
Der Autor der Texte auf der Website wollte offensichtlich die Vorzüge des Restaurants preisen und so die Leser in das Lokal locken. Passiert ist aber das Gegenteil.
Mit diesem Text vertreibt das Restaurant die Leser und vernichtet die Chance, dass sie zu Kunden werden. Machst du denselben Fehler in deinem Blog, wirst du Mühe haben eine Leserschaft aufzubauen, die dir folgt.
Die Suchmaschine erkennt, dass die Leser deinen Blog schnell wieder verlassen und wird deine Artikel weit hinten in den Suchresultaten anzeigen. Wenn du Pech hast so weit hinten, dass sich beim Googeln niemand dorthin verirrt.
Das ist völlig unnötig.
Hier mein Tipp: Jäte in deinen Texten ein wenig Unkraut und vernichte gezielt bestimmte Wörter.
Die Bösewichte, die es zu beseitigen gilt, sind die nichtssagenden Adjektive.
«Gute» Adjektive bringen Farbe und Atmosphäre in den Text. Nichtssagende Adjektive verschlechtern deinen Schreibstil. Sie blähen Texte unnötig auf, lenken davon ab, was du sagen willst und langweilen deine Leser.
Hier sind die 6 Gründe gegen nichtssagende Adjektive.
Lies nochmals den Text am Anfang dieses Artikels:
Das Restaurant hat eine «einzigartige Aussicht inmitten wunderschönster Natur».
Welches Bild baut sich beim Lesen in deinem Kopf auf?
Dieses hier?
Die Aussicht dieses Restaurants ist auf jeden Fall «einzigartig». Der Blick über die wilden Bergtäler könnte einem durchaus in Erinnerung bleiben.
Es kann sich aber auch um eine ganz andere Aussicht handeln, oder?
Vielleicht um diese hier?
Oder schweifen deine Gedanken zu diesem inneren Bild?
Was genau ist «ein Restaurant mit einzigartiger Aussicht inmitten der Natur»?
Liegt es am Fusse steiler Felsen, unter Palmen am Meer oder thront es auf Stelzen über einer weitläufigen Seenlandschaft?
Es gibt keine schlüssige Antwort auf diese Frage. Denn der Text wirft deinen inneren Film nicht an. Du kannst diese «einzigartige Aussicht» vor deinem inneren Auge nicht sehen.
Das liegt am nächsten Grund, der gegen nichtssagende Adjektive spricht:
Lies nochmals den Text vom Anfang:
«Geniessen Sie die einzigartige Aussicht inmitten wunderschönster Natur.
In faszinierender Umgebung erleben sie anregende und einmalige Eindrücke, die in unvergesslicher Erinnerung bleiben.»
All diese Adjektive beschreiben nicht.
Das Wort «einzigartig» trägt nichts dazu bei, dass sich in deinem Kopf eine Vorstellung von dieser Aussicht aufbaut.
Dasselbe gilt für die «faszinierende Umgebung» und für die «einmaligen Eindrücke».
Diese Adjektive geben dir keine konkreten Informationen, die dein Gehirn zu einem Bild zusammenbauen kann.
Du kannst nichtssagende Adjektive ohne Informationsverlust streichen.
Adjektive, die nicht konkret beschreiben, lassen deinen Text wie einen schmierigen Werbetext klingen.
Werbung mag niemand lesen. Schlechte Werbung schon gar nicht.
Selbst in guten Werbetexten kommen keine nichtssagende Adjektive vor.
Wenn du schreibst «sie trägt exklusive Sandalen», ist das eine unüberprüfbare Behauptung und klingt deshalb wie Werbung.
Weniger werberisch klingt, wenn du beschreibst, statt zu bewerten: «Sie trägt Riemchensandalen aus dunkelbraunem Leder mit flachem Absatz.» Bei dieser Aussage hast du sofort ein Bild vor Augen.
Zu den inflationär genutzten überflüssigen Adjektiven gehören die Superlative.
Der Nachteil:
Superlative langweilen den Leser schnell.
Hast du das «herausragendste» Buch geschrieben?
Das klingt nicht nur wie Werbung, das ist auch unglaubwürdig. Schreibe das nur, wenn es tatsächlich stimmt. Also wenn dein Buch auf Platz 1 der Welt-Bestsellerliste gelandet ist oder du den Literaturnobelpreis gewonnen hast. Selbst dann wäre etwas Bescheidenheit sympathischer.
Dasselbe gilt für versteckte Superlative, die mehr nerven als sie etwas sagen. Zu diesen gehören Wörter wie «optimal, ideal, bestmöglich, einzigartig».
Übermässiger Gebrauch von nichtssagenden Adjektiven kann mehrere Ursachen haben:
Das Problem:
Ein mit Adjektiven vollgestopfter Text ist inhaltsleer, auch wenn es manchmal auf den ersten Blick nicht auffällt.
Hier ein Beispiel, das ich auf einem Blog über Feng Shui entdeckt habe:
«Die Resultate sind verblüffend und stets willkommen. Optische Veränderungen sind als ästhetische Gestaltung für jeden sichtbar.»
Wenn du bei einem solchen Satz die Adjektive streichst, bleibt kein verständlicher Satz übrig.
«Weniger ist mehr», das ist zwar eine Plattitüde, die auch niemand lesen mag, aber bei Adjektiven stimmt‘s!
Mit nichtssagenden Adjektiven gibst du eine Wertung vor, die dein Leser selber machen sollte.
«Es erwartet Sie ein spannender Vortrag.»
Sollte der Besucher nicht selber entscheiden, ob der Vortrag spannend ist oder nicht? Überzeuge deinen Leser lieber mit einem Beispiel, das der Vortrag einen Besuch wert ist.
Auch ob Eindrücke «anregend» und «einmalig» sind und ob sie «unvergesslicher» Erinnerung bleiben, sollte man der Beurteilung des Lesers überlassen.
Deine Leser werden deinen Schreibstil lieben, wenn er ihren inneren Film anwirft. Sie müssen deine Texte sehen, riechen und hören. Lies zu diesem Thema den Blogartikel "Achtsam schreiben".
Dazu darfst du Adjektive verwenden, aber nur sparsam und nur ganz bestimmte:
Jäte in deinem Blog die nichtssagenden Adjektive aus und deine Leser werden deine Artikel mit Freude bis zu Ende lesen.
Fällt es dir schwer, nichtssagende Adjektive von aussagekräftigen zu unterscheiden? Du kannst es mit drei ganz einfachen Tricks herausfinden:
Falls nötig, setze die fehlenden Wörter ein, die zum Verständnis des Textes notwendig sind:
«Geniessen Sie die einzigartige Aussicht inmitten wunderschönster der Natur.
In faszinierender dieser Umgebung erleben sie anregende und einmalige Eindrücke, die in unvergesslicher Erinnerung bleiben.»
Wenn die Adjektive erst mal weg sind, merkst du schnell, dass du im ersten Satz kein einziges Adjektiv vermisst.
Ausserdem erkennst du sofort, wenn ein Text inhaltsfrei ist. In diesem Beispiel sagt der ganze zweite Satz nichts aus. Die Abwesenheit der Adjektive hat ihn als Nonsens entlarvt. Du kannst ihn ohne Verlust streichen.
Setze das Wort mit der gegenteiligen Bedeutung ein. Macht der Satz dann keinen Sinn mehr, ist ein Adjektiv überflüssig.
Zum Beispiel:
Nützliche Vorteile – nutzlose Vorteile
Schreckliche Tragödie – wunderbare Tragödie
Er schrie laut – er schrie leise
Dunkle Gewitterwolken – helle Gewitterwolken
Sie freut sich über das gute Essen – sie freut sich über das schlechte Essen
Wir bieten professionelle Lösungen – wir bieten unprofessionelle Lösungen
Vorteile sind immer nützlich, eine Tragödie immer schrecklich, niemand schreit leise oder freut sich über schlechtes Essen und kein Unternehmen bietet unprofessionelle Lösungen an.
Wenn das Gegenteil keinen Sinn macht, dann lass das Adjektiv weg.
Nimm die Schwarze Liste der auszurottenden Adjektive zur Hand. Am Ende dieses Artikels findest du diese Liste mit Beispielen für Adjektive, die das Kopfkino killen.
Diese 3 Tricks können auch eine Schreibblockade lösen, wenn du mal nicht weiterkommst. Mach einfach eine Schreibpause und überarbeite damit, was du bereits geschrieben hast.
Die fünf wichtigsten Tipps im Umgang mit Adjektiven sind:
Achte auf deine Sprache und übe dich im Ausrotten von nichtssagenden Adjektiven:
Mit der Zeit wirst du diese Wörter automatisch nicht mehr verwenden.
Verbessere deinen Schreibstil im Nu: Mach dich auf die Jagd nach nichtssagenden Adjektiven und rotte sie so gründlich wie möglich aus. Lade hier meine Schwarze Liste für Adjektive herunter.
]]>Am besten nach Italien.
Halte Ausschau nach einer Gelateria. Das ist eine Eisdiele. Die italienische Version.
Ganz dasselbe ist es nicht.
Es liegt an der Konsistenz. Des Eises. Mehr dazu gleich.
Such dir die beste Gelateria aus.
Die beste heisst, die mit hausgemachtem Eis in möglichst vielen Sorten.
Such dir eine aus mit einer Sitzbank oder ein paar Stühlen vorne dran.
Setz dich gegenüber der Gelateria hin.
Warte ein Weilchen.
Es wird nicht lange dauern und es kommen Menschen.
Folge diesen Menschen mit deinen Augen.
Friere den Moment ein, bevor sie in die Gelateria hineingehen.
Speichere das Bild in deinem Kopf. Schau dir die Menschen auf dem Bild genau an.
Konzentriere dich auf ihr Gesicht, auf den Ausdruck.
Was siehst du?
Was ich in den Gesichtern von Menschen kurz vor dem Eintreten in die Gelateria gesehen habe:
Der Mensch ist jetzt drinnen in der Gelateria. Ausserhalb deines Blickfeldes.
Jetzt wartest du.
Während du wartest, studierst du das eingefrorene Bild in deinem Kopf. Schau dir jedes Detail genau an.
Aber verpass den Moment nicht.
Den Moment, in dem dieser Mensch wieder aus der Gelateria herauskommt –
mit einem Eis in der Hand.
Setzt er sich hin? Dann lass deinen Blick auf diese Person nieder.
Egal, ob es ein kleines Mädchen ist, ein junger Vater, eine Geschäftsfrau, ein alter Mann.
Der Mensch setzt sich vor den Laden. Das Eis in der Hand. Und du schaust, was jetzt passiert.
Du frierst diesmal das Bild nicht ein, du schaust was geschieht.
Schaue.
Wenn du schreiben lernen willst, musst du schauen lernen.
Zum Üben betrachtest du eine Szene, die sich vor deinen Augen abspielt.
Später betrachtest du ein inneres Bild, deinen inneren Film, deine innere Szene.
Und du schreibst, was du siehst, fühlst, schmeckst und riechst.
Wie ich darauf komme? Ich habe es gelernt, im Zeichenunterricht.
Zeichne eine Birne und schau dauernd aufs Blatt, deine Augen kleben an deinem Stift, du siehst wie die Spitze übers Blatt kratzt. Deine Birne wird mit der Birne, die du abzeichnest, nicht viel gemeinsam haben.
Zeichne eine Birne und schau die Birne an, nicht den Stift, nicht das Blatt. Betrachte die Oberfläche der Birne, das Muster, die Übergänge der Farben, die Kontur. Führe den Stift übers Blatt, aber schaue nicht dauernd darauf. Konzentriere dich auf die Birne, die du abzeichnest, nicht auf deine Hand, nicht auf den Stift, nicht auf den Strich.
So kommt die Birne auf dein Blatt. Und sie sieht aus wie die Birne vor dir auf dem Tisch.
Ich hatte in der Schule eine Zeichenlehrerin. Ich mochte sie kein bisschen, das ist freundlich ausgedrückt. Ich habe bei ihr nichts fürs Zeichnen gelernt. Und ich zeichnete gerne, ich war gewillt – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt:
Sie zwang uns, den Banknachbarn abzuzeichnen, ohne auch nur einmal aufs Blatt zu schauen.
Ich habe es gehasst.
Daher habe ich bei ihr zwar nicht zeichnen gelernt.
Aber etwas habe ich gelernt: zu schauen. Und das hilft mir beim Schreiben.
Also gut.
Hier sitzt dieser Mensch vor der Gelateria. Mit dem Eis in der Hand.
Schau jetzt ganz genau, was passiert.
Hast du schon mal in Italien Eis gegessen? Dann weisst du, dass du in Italien immer ein «Cono», eine Eistüte, oder wie es in der Schweiz so schön heisst, ein «Cornet», nehmen sollest. Keine «Coppa», also keinen Eisbecher.
Denn das italienische Eis ist sehr cremig. Es ist samtig weich. Es ist unmöglich, daraus Kugeln zu formen.
Der Gelateria-Verkäufer streicht es mit einer Art Spachtel auf die Eistüte, also aufs Cornet.
Der volle Genuss entfaltet sich bei italienischem Eis nur, wenn du mit der Zunge drüberfährst. Nicht aber, wenn du es mit dem Löffel isst.
Deshalb sollst du italienisches Eis immer schlecken.
Das tut der Mensch vor der Gelateria jetzt.
Er muss sich etwas konzentrieren, denn italienisches Eis schmilzt schnell. Er muss ohne Pause schlecken. Sonst läuft das Eis über den Rand der Eistüte, tropft über die Hand, von der Hand auf die Hose.
Der Mensch schleckt also stetig und du schaust zu.
Die Zunge trägt eine kühle süsse Schicht von dem Eis ab. Der Mund schliesst sich. Das Eis schmilzt und breitet sich im Mund aus.
Das ist dein Moment: schau genau hin: Schau dir bei diesem Vorgang den Gesichtsausdruck an.
Vergleiche ihn mit dem Gesichtsausdruck auf deinem eingefrorenen Bild. Mit dem Ausdruck, den dieser Mensch hatte, bevor er in die Gelateria hineingegangen ist.
Vergleiche was du jetzt siehst mit der Vorfreude, der Erschöpfung, der Entnervung, dem Gleichmut.
Was siehst du?
Egal mit welchem Ausdruck der Mensch in die Gelateria hineingegangen ist, jetzt siehst du bei allen dasselbe.
Du siehst nicht einfach einen Menschen, der geniesst.
Du siehst einen Menschen, der ist selig, andächtig, feierlich.
Schau du.
Siehst du das Gefühl?
Wenn du möchtest, dass du mit deiner Schreibe einen bleibenden Eindruck hinterlässt, dann müssen deine Leser beim Lesen etwas fühlen.
Übe dich darin, Gefühle zu erkennen, dann schreibst du eine Szene ganz anders, als wenn du sie nur von aussen beschreibst.
Was fühlt der Mann, der in die Gelateria hineingeht? Fühlt er sich in die heissen Sommer seiner Kindheit zurückversetzt? Denkt er an sein Kind, mit dem er diese Eisdiele jeden Samstag besucht hat und das letztes Jahr gestorben ist?
Wenn du das Gefühl erkennst, wird deine Beschreibung im ersten und im zweiten Fall völlig unterschiedlich ausfallen.
Du hast das Gefühl gesehen:
Der Mensch schleckt selig, andächtig, feierlich.
Jetzt schliesse die Augen und fühle das Gefühl.
Ohne dass du selbst ein Eis isst.
Spüre, wie deine Zunge über das cremig weiche Eis fährt, fühle wie sich die kühle Süsse in deinem Mund ausbreitet. Was empfindest du, wenn du schluckst? Wie fühlt sich dein Gaumen an, dein Rachen?
Fühle das Gefühl, das du gesehen hast.
Hast du schon einmal ein Buch gelesen, dass dich überhaupt nicht berührt hat?
Das kann daran liegen, dass der Autor nicht dabei war, bei dem worüber er schreibt,
Er war mit seinen Gedanken und Gefühlen woanders, er war nicht anwesend, er fühlte nichts. Deshalb kann er auch nicht schreiben, was die Menschen in der Geschichte fühlen und schlussendlich fühlst du nichts, wenn du den Text liest.
Wie schreibst du über Gefühle? Indem du deine eigenen Gefühle abrufst, dazu musst du aber erst das Gefühl erkennen.
Jetzt fühlst du das Gefühl.
Dann fass es ihn Worte.
Schreib nicht einfach: «Das Eis fühlte sich kalt an». Sondern schreibe: «Das Eis war so kalt, dass mein Gaumen taub wurde und ein eisiger Stich durch meine Stirn fuhr».
Das Eis ist nicht einfach «weich und cremig», sondern «so weich und cremig, dass es sich nicht zu Kugeln formen lässt».
So cremig, dass das Eis bereits zäh über den Rand der Eistüte rinnt, als dir der Eisverkäufer die Eistüte über die Theke reicht, so, dass du fürchtest, dass es auf deine Hose tropft und du sofort danach greifst und zu schlecken beginnst, noch während du das Geld mit der anderen Hand über die Theke reichst.
Du willst Bloggen. Als Blogger brauchst du Anhänger, die deine Texte lesen.
Bei einer Gebrauchsanweisung sind nüchterne Beschreibungen o.k. Deine Anhänger erinnern sich aber selten sehr lang an deine Fakten. Das Gefühl, das sie beim Lesen deines Textes haben, wird ihnen aber im Gedächtnis bleiben.
Und wenn sie das nächste Mal von dir hören, wird dieses Gefühl in ihnen aufwallen.
Du hast das Gefühl erkannt, gefühlt und du hast es in Worte gefasst.
Tu das viele Male.
Es kommt der Moment, da brauchst du die Gelateria nicht mehr.
Wenn der Moment gekommen ist, dann schreibe blind.
Ich habe nicht aufs Blatt geguckt, als ich meine Banknachbarin abzeichnen musste, meine Augen waren auf sie gerichtet.
Genauso schreibst du von jetzt an blind. Du schaust in dich hinein und du schreibst, ohne aufs Blatt, den Bildschirm zu schauen, du schaust nur in dein Inneres.
Du fasst dein Gefühl in Worte.
Wenn du es schaffst, deine Worte beim Beschreiben der Hingabe so zu wählen, dass sie die Hingabe auslösen, die du gesehen, gefühlt und beschrieben hast, dann hast du den Achtsamkeitstest bestanden.
Wenn du es schaffst, so zu schreiben, dass deine Texte bei deinen Lesern dieselbe Hingabe auslösen, wie italienisches Speiseeis, dann bist du auf dem Blogger-Olymp angekommen.
Dann fahr wieder nach Italien. Und gönn dir ein Eis.
Die Idee zu diesem Text ist mir in Italien gekommen.
Ich sass gegenüber einer Gelateria – in einer Bar. Und es war heiss.
Zu heiss, um irgendetwas anderes zu tun, als in einer Bar zu sitzen. Ich hatte also viel Zeit.
Da habe ich sie gesehen, diese konzentriert feierlichen Gesichter.
Es gib diesen Gesichtsausdruck nur dort, in dieser Situation. Sonst findest du ihn nirgends.
Also nun fahre auch du nach Italien.
Mach nicht die Abkürzung und geh in die Eisdiele. Das funktioniert nicht. Wegen der Konsistenz.
Diese Achtsamkeitsübungen fürs Schreiben funktionieren nicht mit Eis, dass sich zu Kugeln formen lässt.
Und ich vergass es fast: Diese Achtsamkeitsübungen fürs Schreiben funktionieren mit Touristen nur schlecht.
Am besten hältst du dich an Italiener. Sie sind Profis im lustvollen Eis essen.
Sie üben es schon als Baby. Und perfektionieren es, bis sie 90-jährige Omas sind.
Sie essen das Eis nicht, sie geniessen es. Es ist ein Akt der Hingabe.
Und wenn du genau hinschaust, kannst du das sehen.
Möchtest du noch genauer wissen, wie du deinen Schreibstil verbessern kannst? In meinem Blogartikel erfährst du, weshalb ausrotten manchmal eine gute Sache ist.
Es gibt einfache Regeln, mit denen du deinen Schreibstil auf Anhieb verbesserst.
Du erwartest nicht, dass du die Stepptanzmeisterschaft gewinnst, ohne je im Steppkurs gewesen zu sein, oder?
Und dass du auf der Geige kaum auf Anhieb den richtigen Ton triffst, ist dir auch klar.
Auch ansprechend zu schreiben kannst du lernen.
Merk dir die 33 wichtigsten Schreibtipps, dank derer dein Blog einen bleibenden Eindruck hinterlässt:
Es gibt Überschriften, die sind so unwiderstehlich, dass man einfach weiterlesen muss.
«Machst du diese fünf peinlichen Englisch-Aussprache-Fehler?»
Wenn du nicht zu den Leuten gehörst, denen gänzlich egal ist, wenn sie sich lächerlich machen, dann wirst du den Artikel wahrscheinlich anklicken.
Was immer funktioniert, sind List-Posts wie dieser Artikel hier, den du gerade liest.
«33 Schreibtricks, mit denen du einen bleibenden Eindruck hinterlässt»
Vielleicht sind dir List-Posts ein Graus, aber diese Überschriften funktionieren halt besser als andere.
Fast ebenso gut funktionieren übrigens «Wie du…»-Überschriften.
Wenn deine Überschrift lautet: «Der Spix-Ara ist der seltenste Vogel der Welt»
oder «Die eisenhaltigsten Lebensmittel sind Leber, Weizenkeime und Kürbiskerne»,
weshalb sollte man dann deinen Artikel lesen? Die Antwort steht ja schon in der Überschrift!
Schreib lieber:
«Die Top 3-Lebensmittel mit viel Eisen»
«Dies ergab die Fahndung nach dem seltensten Vogel der Welt»
oder: «Hättest du gedacht, dass das der seltenste Vogel der Welt ist?»
Auch wenn du in der Schule gute Noten dafür bekommen hast, es gibt nichts langweiligeres als eine Einleitung. Kennst du diese Artikel in Lokalblättern über den letzten Vereinsausflug?
«Am Dienstagmorgen um 8 Uhr versammelten wir uns auf dem Bahnsteig. Im Zug gab es Kaffee und Kekse. Zwei Stunden später kamen wir in XY an und stiegen um ins Postauto.»
Und so geht es weiter in einem fort.
Vielleicht käme irgendwann noch etwas, was dein Interesse geweckt hätte, bis dahin bist du aber schon längst aus dem Text ausgestiegen.
Ganz ähnlich machen es viele Blogger und Autoren. Tu das also nicht. Steige stattdessen mitten ins Thema ein.
Der erste Satz entscheidet darüber, ob dein Text gelesen wird.
Wenn du es schaffst, einen ersten Satz zu schreiben, der so fesselt, dass er den Leser in den Text zieht, hast du schon fast gewonnen. Dabei darf der Satz auch irritieren oder etwas rätselhaft erscheinen.
Auf dem Siegertreppchen für den besten Romananfang landete einmal Günter Grass mit «Der Butt».
Der erste Satz lautet:
«Ilsebill salzte nach.»
Auch Max Frisch beginnt seinen Roman «Stiller» mit einem kurzen Satz:
«Ich bin nicht Stiller!»
Das heisst aber nicht, dass ein elektrisierender erster Satz kurz sein muss. Lies einfach mal diesen hier:
«Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.»
Natürlich brauchst du für deinen Blogartikel oder deine Verkaufsseite keinen derart brillanten ersten Satz zu formulieren wie Kafka.
Mit den Beispielen möchte ich dir einfach zeigen, dass der erste Satz auf keinen Fall kaltlassen sollte.
Der erste Satz muss im Leser etwas anklingen lassen.
Schreib nicht «Gemüse», wenn sich Zucchini, Peperoni und Tomaten auf dem Marktstand stapeln.
Schreib nicht «Meeresfrüchte», wenn Austern und Hummer auf dem Teller liegen.
Schreib nicht «das Wetter war schön», wenn die Sonne vom Himmel niederbrannte.
Kurz: Schreibe nicht in abstrakten Kategorien.
Oder hättest du dir das hier unter «Früchte» vorgestellt?
Kategorien sind nur eine Möglichkeit, die Leser mit Verallgemeinerungen zu langweilen.
Grundsätzlich haben aber alle vagen Formulierungen eines gemeinsam: sie berühren die Leser nicht und die Folge ist Langeweile.
Schreib deshalb so konkret wie nur möglich. Das gilt nicht nur für Blogartikel sondern für deine ganze Website.
Statt:
«Mein Training führt zu Erfolg»
schreibst du:
«Mit meinem Training bekommst du einen starken Rücken und kannst den ganzen Tag ohne Schmerzen sitzen».
Ich glaube, ich muss dir nicht sagen, warum der zweite Satz der bessere ist.
Dein Text wird viel eingängiger, wenn jemand handelt.
Schreib deshalb, wann immer es geht, aktiv statt passiv.
Statt: «Ihre Bestellung wird umgehend geliefert»
schreibst du lieber: «Wir liefern Ihre Bestellung sofort».
Was ist der Unterschied zwischen:
«Das Junge wird von den Vogeleltern gefüttert» und «Die Vogeleltern füttern ihr Junges?»
Es geschieht genau dasselbe, aber eine aktive Handlung ist einfach interessanter zu lesen.
Warum? Weil jemand etwas tut (füttern). Das kannst du vor deinem geistigen Auge sehen. Im Gegensatz zu einem Vogelkind, dass das Füttern der Eltern über sich ergehen lässt.
Wenn du es noch besser machen willst, befolgst du auch noch den vorangegangenen Tipp und schreibst konkret:
«Die Vogeleltern stopften ihrem Jungen dicke grüne Raupen in den Schnabel».
Wenn du so schreibst, wirfst du das Kino im Kopf deiner Leser an.
Wenn du die Wahl hast: Nimm das Verb.
Such deinen Text nach Substantiven ab, die aus Verben gebildet werden.
Schreibe diese Sätze um. Alle. Nicht nur im Blog. Auf der ganzen Website.
Statt: «Das Produkt besticht durch hohe Belastbarkeit und perfekte Verarbeitung»
schreibst du: «Das Produkt ist sehr belastbar und perfekt verarbeitet».
Statt: «Die Förderung von Kreativität ist unsere Zielsetzung»
schreibst du: «Wir fördern kreative Ideen».
Statt: «Unser Angebot hat Gültigkeit bis...»
schreib: «Unser Angebot gilt bis...».
Auch Naturfreunde lesen lieber Verben: Lässt der Storch auf dem Nest Schnabelgeklapper hören? Nein, er klappert mit dem Schnabel.
Verblüfft der Vogel mit seinem virtuosen Gesang? Nein, er singt verblüffend virtuos.
Verben bringen Leben in deinen Text. Aber nur, wenn es die «richtigen» Verben sind.
«Gute» Verben beschreiben eine Handlung. Also etwas, das man konkret tut:
spielen, lachen, weinen, schlafen.
Vermeide stattdessen Verben, die nur zusammen mit Substantiven stehen können:
sich befinden, aufweisen, erfolgen, durchführen, bewirken.
Du möchtest möglichst kompetent erscheinen und verwendest Fachausdrücke?
Das funktioniert nicht.
Niemand mag Experten-Sprech lesen – nicht mal andere Experten.
Streiche SÄMTLICHE Fachausdrücke aus deinem Text.
Schreib so, dass ein 13-jähriger Teenager deinen Text verstehen kann.
Könner geben ihrem Text mit Adjektiven Farbe. Die meisten Leute verwenden sie aber im Überfluss.
Und sie verwenden Adjektive, die nicht beschreiben.
Weg damit!
Das beste Mittel, mit dem du dir die unnötigen Adjektive abgewöhnen und deinen Schreibstil sofort verbessern kannst, ist diese Übung:
Nimm einen deiner fertigen Texte und streiche ALLE Adjektive. Lies den Text nochmals durch und lass ihn auf dich wirken. Jetzt setzt du nur dort Adjektive ein, wo es zum Verständnis des Textes zwingend nötig ist.
Lade hier als Hilfe meine Schwarze Liste überflüssiger Adjektive herunter.
Sag direkt, was du sagen willst.
Formuliere nicht darum herum oder versuche nicht, es zwischen den Zeilen zu sagen.
Möglicherweise merkst du beim direkten formulieren, dass die schwammige Ausdrucksweise daher kommt, dass du gar nicht genau wusstest, was du sagen willst.
«Damit möchte ich sagen, dass du nicht zu viele Worte verwenden solltest.»
Beziehungsweise: Sag es kurz.
Auch dazu gibt es eine gute Übung.
Stell dir vor, dass du das, was du sagen willst, jemandem, der sich in einem anderen Zimmer befindet, zurufst.
So findest du die knappe Formulierung von allein.
«Bei Sonneneinstrahlung spannt sie den Schirm auf.»
Würdest du es wirklich so sagen, wenn du mit jemandem sprichst?
Lies deinen Text laut vor. Geht er dir leicht und natürlich von den Lippen?
Wenn nicht, dann musst du nochmals einfacher und in gesprochener Sprache formulieren.
«Wenn die Sonne scheint...»
Für Gross und Klein,
für Alt und Jung,
wie die Faust aufs Auge,
es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,
der Apfel fällt nicht weit vom Stamm,
das ist ganz grosses Kino.
Das will niemand lesen.
Streich's raus. Ehrlich!
Deine Leser fühlen sich nicht angesprochen, wenn du «ihr» oder «man» schreibst.
Du schreibst nicht für eine Person, du redest mit ihr. Also sprich sie auch an.
Duzen ist beim Bloggen üblich. Nur in wenigen Branchen ist siezen sinnvoll. Ziehe auf jeden Fall das Siezen oder Duzen von Anfang bis zum Schluss durch.
Deine Leser müssen deinen Text sehen und fühlen, damit er sie berührt.
Mein Tipp: Steige beim Schreiben im Geiste selber in die Szene ein. Denk dich in den Schauplatz der Handlung hinein. Übe dich darin achtsam zu schreiben: Stell dich dazu, beobachte genau was passiert und schreibe was du siehst, riechst und hörst.
Geschichten, die berühren, sind beispielsweise Situationen aus deinem Leben oder aus der Gegenwart oder aus der Zukunft des Lesers.
In Problemlöser-Blogartikeln kannst du zu Beginn das Problem des Lesers beschreiben und die gelöste Situation heraufbeschwören. Erst dann gibst du Schritt für Schritt den Weg zur Lösung vor.
Strukturieren heisst:
Du solltest immer daran denken, dass die meisten Leute deinen Text auf dem Smartphone lesen. Schau ihn dir also auf deinem Handy an, bevor du ihn veröffentlichst.
Wenn du einen bleibenden Eindruck hinterlassen willst, dann suche dir jemanden, der auf dich einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Abonniere seinen Newsletter, lies die Blogartikel, studiere die Wirkung dieser Texte auf dich.
Versuche herauszufinden, was genau an diesen Texten diese Wirkung auf dich ausübt.
Du denkst jetzt vielleicht, das ist ein Widerspruch zu dem, was ich vorher gesagt habe – ist es aber nicht.
Du sollst zwar schauen, was andere machen, aber nicht versuchen so zu sein wie sie.
Versuche nicht zu schreiben wie jemand anderes, dessen Schreibstil dich vielleicht beeindruckt.
Deine Leser folgen dir, weil du so bist, wie du bist.
Du bist dein bestes Alleinstellungsmerkmal. So wie du ist niemand sonst.
Das Schaf will sich in der Menge verstecken. Du aber willst aus ihr herausstechen. Also mach es anders. Sei kein Schaf.
Du sollst nicht versuchen, anderen nachzueifern. Dasselbe gilt fürs Abschreiben.
Es rächt sich.
Deine Leser merken, wenn du nicht authentisch bist und keinen eigenen Stil entwickelst und wenden sich von dir ab.
Wenn du Pech hast, fällt es auch der Person auf, bei der du abgeschrieben hast und du musst deinen Text löschen.
Konzentriere dich deshalb hierauf:
Finde deinen eigenen Sprachsound.
Drückst du dich eher drastisch aus? Dann gib nicht den Weichspüler, um deine Leser nicht zu verschrecken.
Wenn du eine Scherzrakete bist, dann versuch nicht, todernst zu sein.
Wenn du jemand bist, der scharf formuliert, dann wähle nicht plötzlich einen lauen Ton.
Biete deinem Leser einen Grund, genau dir zu folgen. Dieser Grund bist du.
Wenn du mit deinen Texten einen bleibenden Eindruck hinterlassen willst, musst du aus der Masse herausstechen.
Mit lauen Formulierungen, gehst du unter.
Mische etwas Chili in die Suppe.
Welcher Satz hallt bei dir nach?
«Sie schreibt gut.»
«Sie schreibt grossartig.»
Empfiehlst du ein Buch und schreibst «das Buch ist sehr gut», werden es deine Leser wohl kaum kaufen.
Wenn du schreibst, dass du das Buch die halbe Nacht nicht mehr aus der Hand legen konntest oder dass es dich tagelang beschäftigt oder dein Leben verändert hat, sieht es schon wieder anders aus.
Sei wählerisch mit Wörtern. Für «gehen» gibt es Synonyme wie «schlurfen», «schreiten», «marschieren», «stolzieren», die die Handlung oft viel genauer und bildhafter beschreiben und deinen Text würzen.
Wenn du noch nicht so viel Übung darin hast, verwende den Word-Thesaurus.
Aber Achtung: Verwende das Wort nur, wenn du sicher bist, dass es die Handlung korrekt beschreibt. Sonst wirkt der Text schnell lächerlich.
Wenn du schreibst: «der Elefant huschte über die Felder» hast du zwar ein schönes Wort verwendet, aber zu einem Elefanten, der über die Felder prescht und eine einzige Verwüstung hinterlässt, passt es einfach nicht.
Überhaupt ist es schwer vorstellbar, dass ein so grosses schweres Tier «huscht». Das passt eher zu einem Mäuschen.
Immer wenn du das Wort «sehr» verwendest, solltest du dich nach einem anderen Wort umsehen. «Sehr» soll dem Wort Nachdruck verleihen, es steigern. Meistens gibt es aber eigenen einen Ausdruck dafür, der viel bildhafter ist.
Ist es heute sehr kalt oder vielleicht eher eisig?
Ist das Mäusebaby sehr klein oder ist es winzig?
Du hast sicher schon gehört, dass Blogartikel nicht zu kurz sein sollten. Das heisst aber nicht, dass du deine Texte unnötig aufblähen sollst. Es gibt Wörter, die kannst du eigentlich immer streichen («eigentlich» gehört auch dazu).
Wenn du glaubst, dass dein Text fertig ist, dann geh trotzdem nochmals drüber und streiche alle Wörter, die nichts zum Satz beitragen. Neben „eigentlich“ gibt es viele weitere solche Bläh-Wörter:
Ziemlich, vielleicht, wirklich, irgendwie.
Weg damit. Du wirst sie nicht vermissen.
Du sollst an deinen Worten und an deiner Sprache feilen und du sollst deine Sätze schleifen.
Aber das, was du sagst, soll Ecken und Kanten haben!
Du gewinnst keine Leser mit einem Wohlfühltext.
Von einem Text, der einfach so dahinplätschert, bleibt nichts hängen. Trau dich zu sagen, was du denkst. Auch wenn du manche Leute damit verärgerst. Diese Leute sind nicht deine Leser.
Ich habe dir Schreibtricks versprochen und empfehle dir zu lesen?
So ist es. Lies, was dir in die Finger kommt.
Lies einen Artikel in der Gratiszeitung und lies einen in «Die Zeit». Findest du den Unterschied?
Warum liest du manche Artikel lieber also andere? Was hat der Schreibende besser gemacht?
Mit der Zeit kannst du auf Anhieb unterscheiden, wer «gut» schreibt, wer «hervorragend» schreibt und wer «miserabel». Dann bist du auf dem richtigen Weg.
Weisst du, was ein «Kapaun» ist? Ich weiss es. Warum?
Weil ich es gelesen habe.
Weil mir als Teenager in den Ferien die Teenagerbücher ausgegangen sind.
Weil ich dann das ganze Büchergestell meiner Mutter rauf- und runtergelesen habe.
Pro Tag ein Buch.
Nicht nur zeitgenössische Bücher. Auch die ganzen Klassiker. Da kam das Wort vor.
Ich habe es nicht nachgeschlagen. Ich wusste automatisch, was es bedeutet. Aus dem Zusammenhang.
Also lies Bücher. Du lernst dabei Wörter, die du beim Schreiben wiederverwenden kannst. Ohne, dass du sie auswendig lernen musst.
Du lernst Wörter wie «Kapaun», mit denen du deine Texte würzen kannst.
Bevor du schreibst, solltest du dir im Klaren darüber sein, was du schreiben willst.
Das sollte selbstverständlich sein. Ist es aber nicht.
Ich habe schon Texte gelesen, da wusste ich bis zum Schluss nicht, was der Autor sagen wollte.
Zuerst dachte ich, ich bin zu doof. Dann merkte ich, dass es der Autor selber nicht wusste.
Ich fühlte mich verschaukelt. Den ganzen Kram hatte ich schliesslich nur gelesen, weil ich wissen wollte, worauf der Autor hinaus will.
Tu das deinen Lesern nicht an.
Wieso das jetzt?
Während dem Schreiben dauernd am Text herumstudieren, kann eine Schreibblockade auslösen.
Wenn du weisst, worauf du hinauswillst, dann schreib einfach. Wenn du fertig bist, überarbeitest du den Text Punkt für Punkt mit diesen Schreibtipps.
Es ist gut, ein Weilchen zu verfolgen, was andere Blogger schreiben. Aber irgendwann ist Schluss. Wenn du Schreiben willst, hast du dafür keine Zeit.
Bestelle einfach alle Newsletter ab – natürlich ausser meinen ;-)
Und dann:
Auch wenn du vielleicht mal beim Schreiben nicht gleich in die Gänge kommst, das ist kein Grund zu verzweifeln. Mit einem einzigen kleinen Trick kannst du eine Schreibblockade lösen.
Kein Mensch kann einfach so aus dem Stegreif packend schreiben.
Deswegen brauchst du dich nicht schlecht zu fühlen.
Schreiben kannst du lernen.
Genau wie Stepptanzen. Oder Geige spielen.
Und was musst du tun, um besser zu steppen und besser Geige zu spielen?
Noch mehr steppen und noch mehr Geige spielen.
Genauso ist es beim Schreiben. Fang einfach mit diesen 33 Schreibtipps an.
Leg los!
Und, ach ja, fast hätte ich es vergessen: ein Kapaun ist ein kastrierter Hahn.
Möchtest du noch mehr Schreibtipps? Abonniere meine Inspirationen für online Sichtbarkeit und lerne, wie du Inhalte erstellst, die deine Leser verschlingen. Als Dankeschön bekommst du meine Vorlage für deinen Blogartikel der gefunden, gelesen und geteilt wird und den E-Mail-Mini-Kurs mit den 8 Zutaten für den langfristigen Erfolg deines Blogartikels.
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Aber was ist auf Facebook für den Verein das Richtige, sollst du eine Seite oder eine Gruppe erstellen?
Es gibt dazu keine allgemeingültige Antwort, aber es gibt die eine Variante, die für fast alle Vereine passt.
Hier liste ich dir die Vorteile und Nachteile von Fanseite und Gruppen fein säuberlich auf, damit du dich richtig entscheiden kannst.
Ob eine Seite oder eine Gruppe mehr Sinn für den Verein macht, hängt davon ab, was du mit deinem Vereinsauftritt auf Facebook bezweckst:
In den meisten Fällen wirst du für deinen Verein eine Facebook-Seite wählen. Viele sagen auch Fanseite dazu. In meinem Blogartikel erfährst du wie du in 5 Schritten eine Facebook-Seite einrichten kannst.
Seiten sind öffentlich, jeder kann „Fan“ werden, das heisst deine Vereinsseite mit "Gefällt mir" markieren oder deine Beiträge lesen.
Du kannst deine Themen und Inhalte (in der Marketingsprache "Content" genannt) mit deiner Facebook-Seite wunderbar verbreiten und sehr viele Menschen damit erreichen.
Du musst aber regelmässig Content auf deiner Fanseite posten, der für deine Nutzer relevant ist. Sonst wirst du mit deiner Seite keine oder sehr wenige Menschen erreichen.
Du willst:
Es gibt eigentlich nicht wirklich Nachteile.
Es sei denn, du möchtest deine Inhalte nicht öffentlich machen, sondern nur eine eingeschränkte Gruppe mit deinen Inhalten bedienen.
Facebook-Gruppen eignen sich für kleine Gruppen mit speziellen Interessen, die sich untereinander austauschen wollen.
Ausschliesslich eine Gruppe für deinen Verein zu unterhalten und keine Seite ergibt nur in wenigen Einzelfällen Sinn.
Dies könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn dein Verein keine Mitglieder sucht und sein Thema nicht öffentlich machen möchte, sondern nur eine Mitglieder-Plattform für den Austausch haben möchte.
Beispielsweise könnte dies bei einem Familiengärtnerverein der Fall sein. In der Gruppe könnten sich die Besitzer der Gärten untereinander austauschen und z.B. eine Tauschbörse für nicht mehr gebrauchtes Werkzeug oder für Setzlinge unterhalten.
Aber auch dieser Verein möchte wahrscheinlich öffentlich wahrgenommen werden. Deshalb sind Gruppen also praktisch nie ein Ersatz für eine Seite, sondern eine Ergänzung (siehe Punkt 3).
Du willst:
Eine Vereinsseite auf Facebook und eine Facebook-Gruppe zu unterhalten, kann einigen Fällen sinnvoll sein.
Du kannst alle Vorteile einer Facebook-Seite nutzen und gleichzeitig eine Gruppe unterhalten.
Du wirst dann aber deine Facebook-Gruppe wohl nicht öffentlich machen, sondern nur einem eingeschränkten Kreis zugänglich machen. Beispielsweise deinem Vorstand oder den Mitgliedern.
Du kannst deine Gruppe auch deiner Seite hinzufügen.
Du willst:
Du hast jetzt die Grundlagen um zu entscheiden, ob du für deinen Verein auf Facebook eine Gruppe oder eine Seite erstellen solltest.
Vielleicht fragst du dich jetzt, ob du überhaupt ein Facebook-Profil brauchst, wenn du eine Seite oder eine Gruppe hast. Die Antwort lautet: Ja!
Egal, ob du eine Facebook-Seite oder eine Facebook-Gruppe erstellen willst. Du brauchst immer ein persönliches Profil auf Facebook, um überhaupt eine Gruppe oder eine Seite erstellen zu können und als Administrator tätig zu sein.
Wenn du neu auf Facebook bist, startest du also mit einem Profil.
Hier erfährst du alles über den Unterschied zwischen Profil, Seite und Gruppe.
Vielleicht fragst du dich auch, ob du nicht gleich eine Facebook-Seite statt einer Website für deinen Verein unterhalten sollst. Denn schliesslich ist die Facebook-Seite gratis und bei einer Website kommen im Allgemeinen ein paar Kosten auf deinen Verein zu.
Die Antwort lautet: Nein, auf keinen Fall. Du solltest immer eine Website haben: Erfolgreiches Online-Marketing für Vereine stellt die Website ins Zentrum.
Die Facebook-Seite ist die Wahl Nummer 1 für deinen Vereinsauftritt auf Facebook: Du machst damit deinen Verein und dein Thema bekannt, du bildest eine Community und wirst - wenn du es richtig machst - langfristig damit auch Vereins-Mitglieder generieren.
Damit deine Seite Erfolg hat, darfst du sie aber nicht brachliegen lassen, du musst du sie regelmässig mit Inhalten bespielen.
Eine Facebook-Seite UND eine Facebook-Gruppe wählst du dann, wenn du deinen Verein und dein Thema bekannt machen willst und dich zusätzlich noch mit einer eingeschränkten Gruppe austauschen möchtest, beispielsweise den Mitgliedern oder dem Vorstand.
Ausschliesslich eine Facebook-Gruppe wählst du nur dann für deinen Verein, wenn du deinen Verein nicht bekannter machen und nicht zusätzlich Mitglieder gewinnen möchtest, sondern dich nur mit deinen Vereinsmitgliedern, sprich mit Menschen mit speziellen Interessen, austauschen und mit ihnen diskutieren möchtest.
Übrigens:
Wenn du noch mehr Tipps möchtest, mit denen du Mitglieder anziehst und sie für dich begeisterst, dann abonniere meinen Newsletter. Du bekommst als Dankeschön den «Themenkalender Natur» mit 100 Ideen für Facebook-Posts und Blogartikel für Naturvereine und den E-Mail-Mini-Kurs mit Online-Marketing-Tricks, die dir beim Umsetzen des Jahreskalenders helfen.
]]>Dann musst du wirksame Inhalte erstellen können.
«Inhalte» werden in der Marketingsprache «Content» genannt. Das können Texte, aber auch ein Video, ein Podcast oder Infografiken usw. sein.
Was aber heisst wirksam?
Wirksamer Content übt eine Wirkung auf deine Leser aus. Wirksamer Content bewegt deine Leser dazu zu handeln.
Deshalb ist der Titel dieses Artikels kein Scherz:
Wirksamer Content arbeitet für dich, während du schläfst.
Das funktioniert dann, wenn deine Inhalte durchschlagend nützlich, hilfreich oder für die aktuelle Situation deiner Leser einschneidend sind.
Inhalte arbeiten dann für dich, wenn sie in den Google-Suchresultaten weit oben erscheinen. («Google-Ranking»).
Ein Beispiel: Du bietest online Yoga-Kurse für Schwangere an. Dann sollte jemand, der nach diesem Thema googelt, deine Inhalte idealerweise in den ersten Suchresultaten finden.
Je weiter oben in den Resultaten deine Inhalte erscheinen, desto häufiger werden sie von Nutzern, die auf Google nach deinem Themengebiet suchen, gefunden und angeklickt.
Du kennst das ja von dir selbst. Meist klickst du auf die Resultate der ersten paar Suchergebnisse und liest da weiter. Auf die zweite oder sogar dritte Seite mit Suchresultaten verirrt sich fast niemand mehr.
Google zeigt diejenigen Seiten weit oben an, die dem User das beste Ergebnis liefern. Sprich, die anbieten, wonach er gesucht hat.
Auf diese Weise ziehen nützliche Inhalte die User zu dir hin, ohne dass du dich in dem Moment dafür anstrengen musst.
Dafür gibt es einen Fachbegriff. Den brauchst du aber nicht zu kennen, um es zu können: Das Ganze nennt sich «Content-Marketing».
Die meisten Leute verstehen unter Marketing das Marketing, das dir sattsam bekannt ist von all den Werbeunterbrechungen: Werbung, die den Film unterbricht, den du eigentlich schauen willst, den Artikel zerstückelt, den du lesen willst oder Werbung, die dich mit blinkenden Buchstaben vom Inhalt einer Website ablenkt.
Content Marketing funktioniert besser und ermöglicht auch kleinen Unternehmen ganz oben in den Suchresultaten zu erscheinen.
Nicht nur du hast Werbung satt.
Auch die Menschen, die vielleicht einmal deine Beratung buchen, deine Yogastunde oder dein Museum besuchen, möchten keine Werbung sehen.
Mit Content-Marketing wählst du einen anderen Weg:
Du unterbrichst deine Leser nicht bei etwas, das sie gerne tun (nämlich lesen, sich informieren oder einen Film schauen), sondern du lieferst , was sie unbedingt wissen möchten.
Mach dir klar, für wen du deine Inhalte erstellst.
Ein Text, der alle ansprechen soll, ist meist voller Allgemeinplätze und langweilig. Von einem Text, der alle mitmeint, fühlt sich letztlich niemand angesprochen.
Suche dir EINE Person stellvertretend für deine Zielgruppe heraus und erstelle einen Steckbrief.
Dein Ziel ist es, diese Person so gut zu kennen, dass du dich ganz genau in ihre Lage hineindenken kannst.
Überlege, was die Person liest, was sie in ihrer Freizeit macht, was sie nachts wachhält, wem sie auf Facebook folgt, was sie googelt.
Vielleicht gibt es unter deinen bestehenden Kunden eine ideale Person, eine Art «Traumkunde». Du kannst auch diese Person als Vorlage nehmen.
Jetzt überlege, welche Sorgen diese Person hat, welche Probleme und Fragen sie umtreibt. Für welche Probleme, die diese Person hat, ist dein Angebot die Lösung?
Egal ob du ein physisches Produkt, eine Problemlösung oder eine Dienstleistung verkaufst, denke nicht nur von deinem Produkt aus.
Viele machen den Fehler und preisen wortreich ihr «einzigartiges» Produkt an. Sie glauben, es verkaufe sich dann von selbst.
Der Fehler: Sie vergessen, was der Kunde eigentlich will.
Du willst Mitglieder in deinem Verein, die in ihrer Freizeit Fronarbeit leisten?
Die Person, die du suchst, will aber vielleicht nicht gratis arbeiten, möglicherweise ist sie einsam oder neu in der Gegend und sehnt sich nach einer Gemeinschaft. Oder sie sucht eine Antwort auf die Frage, was sie mit dem verletzten Vogel tun soll, den sie gefunden hat.
Diese Person würde zwar vielleicht auch gratis arbeiten, aber gratis arbeiten, ist nicht ihr Ziel!
Du bietest einen Kurs mit myofaszialen Release-Techniken als Spannungsregulation an?
Deine Kunden wollen aber vielleicht einfach einen starken Rücken und den ganzen Tag im Büro schmerzfrei sitzen. Wenn es hilft, würden sie aber auch einen Kurs für Faszientraining besuchen.
Du hast ein Produkt, das dem Körper das Spurenelement Eisen zuführt und erst noch lecker schmeckt?
Deine Kunden wollen aber abends gut gelaunt wach bleiben und morgens ausgeschlafen aufstehen.
Du zeigst eine Ausstellung zu den Zusammenhängen von Wirtschaftswachstum, Bevölkerungsentwicklung und Klimawandel, die zeigt, wie spannend und einfach ressourcenbewusstes Handeln ist?
Dein Besucher wünscht sich aber einfach einen schönen Ausflug mit Kindern bei schlechtem Wetter.
Wenn du weisst, was dein Leser will, dann überlege dir, wonach er sucht.
Was ein Nutzer will und was er in das Google-Suchfenster eingibt, muss nicht ein und dasselbe sein.
Versetz dich in deine fiktive Person.
Jemand der endlich den ganzen Tag schmerzfrei im Büro sitzen möchte, sucht vielleicht: «Was hilft gegen Rückenschmerzen».
Jemand der gern den Abend gut gelaunt verbringen und morgens erfrischt aufstehen möchte, gibt «immer müde und schlapp» ins Google-Suchfenster ein.
Es gibt viele Möglichkeiten einen passenden Titel zu finden. Die einfache Variante: Gib Suchwörter in das Google-Suchfenster ein und schaue, was die Autovervollständigung vorschlägt.
Der Eingabe von «immer müde» folgt beispielsweise «trotz genug Schlaf».
Nach «jungen Vogel gefunden» schlägt Google «was füttern» vor.
«Ausflug mit Kindern» folgt «im Winter».
Schon hast du wirksame Überschriften, nach denen gesucht wird.
Es gibt Tools, die dir helfen die Stichwörter zu finden, nach denen Leser suchen. Eines meiner Lieblings-Tools ist «Answer the Public».
Stell die Sprache auf Deutsch und gib Suchwörter zu deinem Thema ein. Es erscheint dann ein Baum, der aufzeigt, was die Leute in der Google-Suche eingeben, die das Suchwort benutzen (Hier findest du eine ausführliche Answer the Public-Anleitung in englischer Sprache).
Manchmal kennen die Leute die Lösung für ihr Problem nicht.
Jemand, dessen Hund bei Feuerwerksknallerei Panik hat, googelt nicht nach «Thunder-Shirt».
Vielleicht hat diese Person noch nie davon gehört, dass ein enganliegendes Shirt vielen Hunden gegen Panik hilft. Diese Person würde dieses Shirt aber kaufen, wenn Sie wüsste, dass es ihr Problem behebt.
Deshalb macht es weniger Sinn, deinem Text den Titel «Thunder-Shirts für grosse und kleine Hunde» zu geben. Die Hundebesitzerin findet dich aber, wenn du titelst: «Angst vor Feuerwerk bei Hunden, was hilft?».
Dein Inhalt enthält, was dein Nutzer will und wonach er sucht.
Jetzt sagst du deinem Leser, was er dazu braucht, um zu bekommen, was er will.
Du bietest Autogenes Training an?
Das interessiert möglicherweise Menschen mit Einschlafschwierigkeiten.
Du schreibst also, dass bei Einschlafproblemen Autogenes Training hilft. Und schilderst, wie die Übungen dieser Entspannungstechnik in deinem Kurs ablaufen. Du erklärst ein paar Übungen, die der Leser zu Hause anwenden kann.
Gib dem Leser eine Wegbeschreibung vom Problem bis zur Lösung. Das geht zum Beispiel gut mit Schritt für Schritt Anleitungen.
Die Person, die einen kleinen hilflosen Vogel gefunden hat, will bloss nichts falsch machen, schliesslich geht es um Leben und Tod!
Die Tierfreundin möchte ganz genau wissen, was sie jetzt tun muss. Hier hilft eine detaillierte Anleitung, die jeden Schritt genau beschreibt.
Bietest du ein Produkt an? Dann kannst du detailliert beschreiben, was das Eisenpräparat enthält, wie es wirkt und warum es wirkt.
Viele Leute glauben, dass Texte möglich kurz sein sollen, weil die Leute im Internet nicht lesen wollen.
Das ist falsch.
Was die Nutzer wollen, ist Content, der ihnen nützt. Das sind selten sehr kurze Inhalte.
Dein Ziel sollte sein, dass man nach deinen Inhalt keinen anderen mehr zu diesem Thema zu lesen braucht.
Zur Inspiration kannst du recherchieren, welche guten Inhalte es bereits zu deinem Thema gibt. Dann mache es besser! Aber schreibe niemals ab!
Diese Schreibtipps kannst du ganz einfach auf deine Texte anwenden.
Wirksame Inhalte bewegen die Leserinnen und Leser zum Handeln. Manch guter Content verpasst diese Chance. Sag dem Leser am Schluss deines Textes, was er jetzt tun soll.
Das kannst du konkret tun:
Soll er deinen Newsletter abonnieren? Ein Produkt kaufen, sich über die Ausstellung informieren, eine Probelektion buchen?
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Du hast deinen nützlichen Content erstellt und alle Punkte berücksichtigt. Üblicherweise befindet sich dein Content auf dem Blog deiner Website. Lass ihn jetzt nicht einfach dort «liegen».
Erinnere dich: Du möchtest ja, dass dein Inhalt arbeitet, während du ein Nickerchen machst.
Verbreite deine Inhalte, sodass sie bei möglichst vielen Menschen ankommen.
Schreib an deine E-Mail-Liste und verlinke auf den Blogartikel.
Veröffentliche den Link zum betreffenden Inhalt auf deiner Facebook-Seite (Hier erfährst du, wie du eine Facebook-Seite erstellen kannst).
Bewirb deinen Content auf Facebook. Mach dich aber vorher schlau, wie du Facebook-Anzeigen richtig schaltest, sonst verbrennst du damit dein Geld.
Schaue dich um, wo du einen Gastbeitrag veröffentlichen könntest und frage nett an. Natürlich sollte dein Beitrag auf die Zielgruppe deines Gastblogs zugeschnitten sein.
In diesem Gastbeitrag geht es beispielsweise um Online-Marketing für KMU (Klein- und Mittelunternehmen). Hier sieze ich die Leser, da dies auf dieser Website üblich ist.
Der Beitrag «10 Tricks mit denen dein Verein erfolgreich online geht»
richtet sich an Naturvereine. Deshalb habe ich Beispiele aus dem Naturbereich gewählt.
Ja! Mit Content-Marketing kannst du auch als kleines Unternehmen deine Angebote mithilfe deiner Website bekannt machen.
Ich gebe dir drei Beispiele, die ich kürzlich erlebt habe.
Ein junger Mann schreibt an einen Naturschutzverein: Er möchte Freiwilligenarbeit leisten.
Wie kommt er dazu?
Er hat nicht nach «Freiwilligenarbeit» gegoogelt, sondern nach «Vogeltränke». Dabei stiess er auf den Blogbeitrag «Vogeltränke – das musst du beachten» des örtlichen Naturschutzvereins, klickte auf der Website weiter und fand die beschriebenen Projekte spannend.
Eine Treuhänderin stellt ihre neue Website ins Netz.
Dank ihren Inhalten landet sie nach einem dreiviertel Jahr, ohne weiter etwas zu tun, mit ihren Suchwörtern auf Platz 4 der Google-Suche.
Eine Tierärztin schreibt auf einer Website einen Gastbeitrag mit Tipps für Hund und Katze, bei Feuerwerk, ihr Artikel wird tausende Male angeklickt.
Jedes Mal vor Silvester und dem Schweizer Nationalfeiertag zieht dieser Artikel wieder und wieder Leute auf ihre eigene Website, auch während sie schläft …
Möchtest du online Kunden gewinnen? Dann stelle wirksame Inhalte auf deine Website:
Wenn du alle diese Punkte berücksichtigt hast, dann verbreite deinen Inhalt.
Jetzt kannst du beruhigt ein Schläfchen machen.
Deine Inhalte arbeiten in der Zwischenzeit für dich.
PS: Solltest du beim Schreiben mal nicht in die Gänge kommen, hier findest den einfachsten Trick um eine Schreibblockade zu lösen.
In diesem Blogartikel findest du 5 Facebook-Regeln, dank denen du Facebook effektiv nutzen und dein Unternehmen weiterbringen kannst.
«Ich will nicht auf Facebook sein, Katzenbilder und Ferienfotos interessieren mich nicht». Das höre ich immer wieder von meinen Kunden.
Wie und ob du Facebook oder ein anderes Online-Netzwerk privat nutzt, ist deine Entscheidung. Um online Kunden zu gewinnen, ist Facebook aber ein einfacher und – sofern du es richtig machst – preiswerter Weg.
Wenn du Facebook für dein Marketing einsetzt, brauchst du eine Facebook-Seite. Solltest du noch keine haben, ist das dein erster Schritt: Erstelle eine Facebook-Seite.
Ist Facebook Neuland für dich? Dann lies meinen Blogartikel Facebook für Anfänger. Hier erfährst du den Unterschied von Faceboook-Profil, Facebook-Seite und Facebook-Gruppe.
Damit du mit Facebook nicht deine Zeit verschwendest, hältst du dich an diese 5 Regeln:
Als Facebook-Neuling solltest du natürlich, wie jeder andere private Nutzer, liken, posten, Freunde anfragen und so weiter. So lernst du, wie Facebook funktioniert. Hast du dann die Grundsätze begriffen, gehst du es systematisch an:
Dazu nutzt du dein persönliches Profil. Like andere Seiten, melde dich bei Gruppen an, in denen sich Kunden, Interessierte oder deine Mitbewerber tummeln, like und teile Beiträge.
Stell Facebook einfach so ein, dass du die Posts von Leuten, die dauernd irgendwelchen Nonsens posten, auf deiner Startseite nicht mehr siehst.
Dazu gehst du auf die drei Punkte oben rechts im Post und klickst auf «xy nicht mehr abonnieren». Die Posts dieser Person werden dann nicht mehr in deinem Newsfeed angezeigt. Dein Facebook-Freund erfährt nicht, dass du ihm nicht mehr folgst.
Jetzt kommst du gar nicht erst in Versuchung, die privaten Neuigkeiten deiner Facebook-Freunde zu verfolgen.
Stell einfach alles ab, was dich ablenken könnte oder dich dazu bewegt, auf Facebook hängen zu bleiben.
Ich sehe praktisch nur noch interessante Seiten, die ich für mein Business brauchen kann und Seiten von Zeitungen. Und ein paar wenige Freunde, von denen ich weiss, dass sie Dinge posten, die für mich nützlich sind.
Du musst nicht immer dabei sein. Verfolge nicht alles, was deine Freunde tun.
Facebook für dein Unternehmen zu nutzen, ist etwas komplett anderes, als das privat zu tun. Poste also nicht einfach dann, wenn dir gerade etwas in den Sinn kommt. Sonst verschwendest du auf Facebook tatsächlich deine Zeit.
Wichtig ist, dass du regelmässig postest. Sehr hilfreich ist dabei ein Redaktionsplan.
Dazu brauchst du kein kompliziertes Tool. Es reicht eine Excel-Tabelle. Manche meiner Kunden bevorzugen sogar einen Jahreskalender zum Ausdrucken. Die gibt's auch gratis zum Runterladen.
Du kannst zum Eintragen deiner Ideen auch meinen kostenlosen Jahreszeitenkalender verwenden. Benötigst du eine Vorlage? Dann schau im Themenkalender-Natur nach, wie es geht.
Plane deine Beiträge ein paar Wochen im Voraus. Du kannst sie auf Facebook einstellen und zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch veröffentlichen. Wenn nötig, kannst du das Datum der Veröffentlichung jederzeit ändern oder den Beitrag nach hinten schieben.
Erstelle deine vorgeplanten Beiträge nicht einzeln, sondern immer mehrere aufs Mal.
Gehe nie morgens auf Facebook, wenn du mit der Arbeit anfängst. Spare dir das bis zum Ende des Tages auf. So verhinderst du, dass du hängen bleibst und dich durch irgendwelche Beiträge klickst und deine Arbeit aufschiebst.
Geh nicht zuerst auf die Startseite, sondern direkt auf deine Facebook-Seite. Du kannst dir zum Beispiel einen Link auf den Desktop setzen, der direkt auf deine Unternehmens-Seite führt.
Setze dir ein knappes Zeitfenster, in dem du die Nachrichten und Kommentare beantwortest und poste und plane deine Beiträge. Wenn du das gemacht hast, darfst du Feierabend machen. So belohnst du dich für das ablenkungsfreie Arbeiten auf Facebook und läufst viel weniger Gefahr, dich zu verlieren.
Nutze die Meta Business Suite. Seit einiger Zeit macht es dir Meta noch einfacher: In der Business Suite kannst du deine Beiträge einstellen (auch deine Instagram Posts kannst du von dort aus planen), die Facebook- und Instagram-Kommentare und die Nachrichten beantworten und Statistiken einsehen. Wenn du mehrere Seiten hast, kannst du alle Seiten vom Creator Studio aus bewirtschaften ohne auf die einzelnen Seiten wechseln zu müssen.
Content – das ist der Marketing-Ausdruck für "Inhalte" – sind beispielsweise deine Posts, Blogartikel, Videos oder Podcasts.
Prüfe jeden einzelnen Inhalt, bevor du ihn postest, indem du dich in deinen Wunschleser hineinversetzt.
Nun stell dir vor, dieser Nutzer liest deine Texte mit der inneren Grundhaltung «Und was bringt mir das?».
Wenn dein Content kein Problem löst, nicht unwiderstehlich interessant und auch nicht wirklich echt unterhaltend ist, dann lass es einfach bleiben. Poste diesen Text nicht.
Deine Inhalte müssen verlockend sein.
Dein Inhalt kann aber noch so hilfreich sein, wenn er langweilig oder schlecht geschrieben ist, springen deine Leser trotzdem ab. Halte dich deshalb an ein paar Schreibtipps. Dann lesen deine Leser bis zum Schluss.
Achte darauf, welche Beiträge auf diesen Seiten gepostet werden und welche besonders gut ankommen.
Beiträge, die für die Leser deiner eigenen Seite nützlich sind, kannst du auch ab und an auf deine Facebook-Seite teilen.
Gruppen in denen sich deine potentiellen Kunden unterhalten, sind ein idealer Ort, um sie besser kennenzulernen.
Verfolge, welche Fragen sie dort stellen, worüber sie diskutieren und was sie beschäftigt. Diese Themen kannst du später wiederum für eigene Beiträge aufnehmen.
Nicht alle deine Facebook-Posts kommen gleich gut an.
Studiere deine beliebtesten Beträge genau. Woran liegt es, dass deine Leser diesen einen Beitrag mögen? Erstelle mehr solche Beiträge.
Schaue, welche nicht gut ankommen und mache weniger davon.
Auf deiner Facebook-Seite findest du den Reiter «Inshigts». Das sind die Statistiken. Gehe dort auf «Beiträge» und schaue, welche am meisten Reaktionen, Kommentare und geteilte Inhalte und welche die grösste Reichweite haben. Mach mehr solche Beiträge.
Schaue welche Beiträge ausgeblendet werden und mach weniger davon.
Eine interessante Zahl ist auch die Interaktionsrate. Vergleiche sie bei deinen Beiträgen.
Ausser unter «Beiträge» schaust du unter «Gefällt mir Angaben» nach. Eruiere, wann deine Seite am meisten «gefällt mir» oder «gefällt mir nicht mehr» erhalten hat. Schaue nach, welche Beiträge du zu diesem Zeitpunkt gepostet hast.
Facebook ist für dich immer Mittel zum Zweck. Es ist nicht dein letztendliches Ziel, auf Facebook eine möglichst grosse Anhängerschaft zu pflegen.
Nutze Facebook, um deine Website bekannt zu machen. Dazu postest du Beiträge, die sich auf dem Blog deiner Website befinden. Dort wiederum platzierst du prominent die Anmeldung für deinen Newsletter.
Ziehe mit Facebook Leute auf deine Website und von dort auf deine E-Mail-Liste.
Deine Liste kannst du anschreiben, deine Produkte anbieten und mit nützlichen Inhalten von deinen Fähigkeiten überzeugen.
Baue auf Facebook eine Fangemeinde auf. Sorge aber dafür, dass es auch DEINE Fangemeinde wird und du sie per E-Mail unabhängig von Facebook erreichen kannst.
Du kannst auf Facebook einfach auf die organische Reichweite zählen. Lieferst du sehr gute Inhalte, kommst du recht weit damit, aber es dauert lange.
Mit Anzeigen erreichste du auf Facebook ein Vielfaches an Menschen. Ausserdem sind Facebook-Anzeigen im Vergleich zu anderen Werbemethoden sehr günstig.
Das Schalten von Anzeigen auf Facebook kannst du lernen, es gibt sehr gute Online-Kurse. Oder du suchst dir jemanden, der das für dich erledigt.
Solltest du es selbst versuchen, merk dir für das Erstellen der Anzeigen, die wichtigste Anfänger-Regel: Teste bei jeder Anzeige verschiedene Bilder, verschiedene Texte, verschiedene Zielguppen.
Klicke nicht direkt auf den Button unter einem Beitrag («Beitrag bewerben»), sondern schalte Werbung über den Werbeanzeigemanager.
Mit Facebook kannst du dein Unternehmen weiterbringen. Zentral sind aber drei Dinge:
Wenn du noch mehr Tipps und Anwendungsbeispiele von mir bekommen möchtest, dann abonniere meine Online-Marketing-Inspirationen. Du bekommst dann den kostenlosen E-Mail-Mini-Kurs mit den 7 Zutaten für erfolgreiche Inhalte.
]]>Als Anfänger:in ist es wichtig zu wissen, dass du Facebook auf verschiedene Weise nutzen kannst: Die meisten Nutzer:innen haben nur ein Facebook-Profil. Es gibt aber auch Facebook-Seiten und Facebook-Gruppen. Das Profil, die Seite und die Gruppe haben unterschiedliche Zwecke und Ziele.
Am Ende dieses Artikels weisst du genau, wie du Facebook richtig nutzt – privat, für dein Business oder für den Austausch in Gruppen.
Wofür brauche ich überhaupt ein Facebook-Profil?
Dein Profil ist die Grundlage, um Facebook zu nutzen. Du brauchst es, wenn du Inhalte ansehen oder selbst posten willst. Und ohne Profil kannst du auch keine Seite oder Gruppe erstellen.
➡️ Ein Profil ist dein Eintrittsticket zu Facebook – ohne geht nichts.
Du brauchst es, damit du dich überhaupt auf Facebook einloggen und dort agieren kannst. Wenn du noch keines hast, lege eines an. Dies ist dein erster Schritt, damit du mit Facebook starten kannst.
Geh dazu auf die Facebook Startseite.
Melde dich mit deiner E-Mail-Adresse an und folge Schritt für Schritt den Anweisungen. So eröffnest du ein privates Profil.
Dein Profil brauchst du:
Damit du von Anfang an alles richtig machst, zeige ich dir die wichtigsten Regeln auf und erkläre dir den Unterschied zwischen Profil, Seite und Gruppe.
Was genau ist ein Facebook-Profil – und warum brauchst du es?
Dein Facebook-Profil ist für dich als private Nutzer:in gedacht. Es steht für dich als Person und wird nur von dir verwaltet. Wenn du Facebook sinnvoll nutzen willst, stelle ein Foto von dir als Profilbild ein, nicht irgendein Spassbild oder ein Foto von deinem Hund.
Auch wenn du sehr stolz auf deine Katze bist: Nimm lieber ein Bild von dir selber als Profilfoto.
Auf deinem Profil findest du eine Chronik deiner Beiträge, kannst Infos über dich hinterlegen (z. B. Wohnort oder Ausbildung) und ein Titelbild hochladen.
Das Facebook-Profil-Titelbild sieht aktuell so aus:
Über den Button «Nachricht senden» kannst du jemandem eine persönliche Nachricht schicken (sofern diese Person diese Funktion freigeschaltet hat).
Das Senden einer persönlichen Nachricht auf Facebook wird oft in Kommentaren mit «PN» abgekürzt.
Mit deinem Profil kannst du dich mit Freunden vernetzen. Das heisst, du kannst Leuten, die du kennst eine Freundschaftsanfrage senden oder sie senden dir eine Anfrage.
Maximal kannst du 5000 Freunde sammeln. Wenn du dich mit mehr Personen vernetzen möchtest, erstelle eine Facebook-Seite. Hast du bereits 5000 Freunde und möchtest eine Person hinzufügen, dann entferne zuerst eine/n bestehende/n Facebook FreundIn.
Ich rate dir dazu, nur Leuten eine Freundschaftsanfrage zu senden, die du wirklich kennst. Ansonsten kann es dir passieren, dass du Menschen, denen du eine Anfrage sendest, nervst und sie dich bei Facebook melden. Im schlechtesten Fall, beispielsweise wenn das mehrmals passiert, wird dein Profil gesperrt.
Wenn du jemandem eine Freundschaftsanfrage sendest, kann diese Person die Anfrage annehmen oder ablehnen (oder umgekehrt). Nimmt die Person die Anfrage an, seid ihr «Facebook-Freunde».
Von nun an findest du auf deiner Startseite (auch «Newsfeed» genannt) Beiträge deines Facebook-Freundes.
In der Suchfunktion kannst du nach Personen (oder Seiten suchen) und andere Leute können dich dort suchen.
Dies ist eine der wichtigsten Regeln:
Dein Facebook-Profil darfst du nicht für kommerzielle Zwecke nutzen.
Du kannst auch keine Anzeigen schalten.
Achtung: Wenn du aus Versehen ein Profil zu kommerziellen Zwecken erstellt hast, kannst du es seit 2021 nicht mehr wie früher in eine Seite umwandeln. Du musst dann eine neue Seite erstellen.
Wenn du nicht alle Beiträge deiner Freunde auf deiner Startseite sehen möchtest, dann kannst du die Beiträge der Freunde die vielleicht nur Quatsch posten «abstellen», aber mit ihnen befreundet bleiben. Wie das geht, erfährst du in diesem Beitrag: Facebook effektiv nutzen.
Was ist eine Facebook-Seite – und warum brauchst du sie fürs Business?
Im Gegensatz zum Profil steht eine Seite für eine Marke, eine Persönlichkeit, eine Organisation oder ein Unternehmen. Sie ist so etwas wie deine öffentliche Visitenkarte auf Facebook – vergleichbar mit deiner Website. Auch eine Seite hat ein Profilbild, ein Titelbild und eine Chronik mit Beiträgen, die von der Seite gepostet werden.
Um eine Facebook-Seite zu erstellen und zu verwalten, brauchst du immer ein Profil. Du loggst dich mit deinem Profil ein, erstellst die Seite und bewirtschaftest sie als Administrator. Damit du im Notfall nicht den Zugang verlierst, kannst (und solltest) du weitere Administratoren hinzufügen.
Eine Seite hat keine «Freunde» , sondern «Gefällt-mir»-Angaben (oder neu ausserdem auch Follower). Manche sagen sagen «Fans» oder «Likes» dazu.
Mit deinem privaten Profil kannst du eine Seite mit «Gefällt mir» markieren. Dazu gehst du auf die betreffende Seite und klickst unter dem Titelbild auf «gefällt mir».
Aktuell (Stand Septemter 2024) haben nicht ganz alle Seiten dasselbe Design.
Die neuste Seitenversion von Facebook ist aber für fast alle verfügbar. Die ältere Version wird bei Facebook „klassische Seiten-Ansicht“ genannt.
So sieht das Facebook-Seiten-Titelbild in der neuen Version (2024) aus:
Hast du die Seite mit «Gefällt mir» markiert (oder bist Follower der Seite), werden dir die neuen Beiträge dieser Seite auf deiner Startseite (Newsfeed) angezeigt.
Eine Seite kann eine unbeschränkte Zahl von Followern (oder im alten Design «Gefällt-mir»-Angaben) haben, das können auch Hunderttausende oder Millionen sein.
Im neusten Update von Facebook wird nur noch der Follower-Button angezeigt und der «Gefällt-mir»-Button fällt weg.
Bis dieses Update überall ausgerollt ist, gibt es zwei Möglichkeiten, sich mit einer Seite zu verbinden:
Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten sich mit einer Seite zu verbinden?
Fazit: Wenn du wissen möchtest, wie viele Personen die Beiträge deiner Seite möglicherweise in ihrem Newsfeed sehen, beziehst du dich auf die Follower-Angabe.
Im «Info»-Bereich deiner Facebookseite solltest du im Impressum die Kontaktinformationen deines Unternehmens eintragen.
Platziere dort auch einen Link auf die Richtlinien zum Datenschutz auf deiner Website.
Was ist eigentlich eine Facebook-Gruppe und wofür eignet sie sich?
Eine Gruppe ist ein Netzwerk, das Menschen mit gemeinsamen Interessen verbindet. Sie ist vor allem für Austausch und Diskussion gedacht, weniger für klassisches Marketing. Genau wie bei einer Seite loggst du dich mit deinem Profil ein, um eine Gruppe zu erstellen oder zu verwalten. Mit deinem Profil kannst du außerdem bis zu 6.000 Gruppen beitreten.
Ob es sich um eine Gruppe handelt, erkennst du daran, dass sie nur ein Titelbild hat (kein Profilfoto wie bei Profilen oder Seiten) und dass es statt eines Folgen-Buttons einen „Gruppe beitreten“-Button gibt.
Eine Facebook-Gruppe hat weder Freunde wie ein Profil, noch Likes wie eine Seite, sondern Mitglieder.
Ob und wie du Mitglied einer Gruppe werden kannst, hängt mit den «Privatsphäre-Einstellungen» der Gruppe zusammen.
Die Privatsphäre-Einstellungen kannst du für jede Gruppe einstellen. Es gibt offene, geschlossene, nur mit Beitrittsanfrage zugängliche und geheime Gruppen – also ganz verschiedene Möglichkeiten.
Facebook-Gruppen sind zum Netzwerken und zum Austausch da. Werbung schalten kannst du in Gruppen nicht.
Mit deinem Facebook-Profil kannst du Gruppen erstellen und bis zu 6000 Gruppen beitreten.
Überlegst du dir, statt einer Seite eine Gruppe zu erstellen, denk dran: Du kannst eine Gruppe später nicht mehr in eine Seite umwandeln.
Hier findest du die wichtigsten Unterschiede in Kürze:
Warum sind Regeln auf Facebook überhaupt so wichtig?
Gerade Anfänger:innen stolpern oft, weil sie ihr Profil falsch nutzen, zum Beispiel fürs Business. Das kann aber schnell zu einer Sperrung führen. Damit dir das nicht passiert, solltest du die beiden wichtigsten Grundregeln unbedingt kennen.
Zwei von vielen Gründen dafür:
Du kannst dein Facebook-Profil nicht mehr in eine Seite umwandeln, wie das früher der Fall war. Seit 2021 musst dann eine Seite erstellen und neu beginnen.
So erkennst du, ob du versehentlich ein Profil statt eine Seite erstellt hast:
Du erkennst Unternehmen oder Organisationen, die mit einem Facebook-Profil unterwegs sind sofort daran, dass sie «Freunde» haben, statt «Gefällt mir-Angaben» oder «Follower».
Was bedeutet das jetzt konkret für dich als Anfänger:in?
Und nicht vergessen: Du brauchst das Profil auch, um überhaupt eine Seite zu erstellen und als Administrator:in zu bewirtschaften.
Kann ich mein privates Profil nachträglich in eine Seite umwandeln?
Nein, das geht seit 2021 nicht mehr. Du musst eine neue Seite erstellen und deine Kontakte einladen, dir dort zu folgen.
Wie viele Freunde darf ich im Profil haben?
Maximal 5000. Für mehr Reichweite brauchst du eine Seite mit Followern.
Brauche ich ein Profil, wenn ich nur eine Seite oder Gruppe will?
Ja. Ohne Profil kannst du keine Seite oder Gruppe erstellen oder verwalten.
Was passiert, wenn Facebook mein Profil sperrt?
Dann verlierst du auch den Zugang zu deinen Seiten und Gruppen. Darum: Immer mindestens eine zweite Person als Admin hinzufügen.
Soll ich zuerst mit einer Seite oder mit einer Gruppe starten?
Meist gilt: Starte mit einer Seite. Gruppen eignen sich später für Austausch, wenn du schon etwas Erfahrung mit Facebook gesammelt hast.
Darf ich mein Profil für Business nutzen?
Nein. Ein Profil ist nur für private Nutzung gedacht. Wer es geschäftlich verwendet, riskiert die Sperre.
Wie kannst du jetzt am besten weiterlernen?
Wenn du noch mehr Tricks und Anwendungsbeispiele von mir bekommen möchtest, dann abonniere meinen Newsletter mit Online-Marketing-Inspirationen für Selbständige, kleine Unternehmen und Vereine. Du erhältst von mir konkrete Tipps, die du selbst umsetzen kannst.
Als Dankeschön gibt's den Mini-Guide und den E-Mail-Mini-Kurs mit den 7 Zutaten für Inhalte, die Kunden anziehen.
Erfolgreiches Online-Marketing für Vereine stellt die Website ins Zentrum. Es lohnt sich, in die Zukunft zu schauen und in eine gute Website und Facebook zu investieren.
Jetzt kommt das grosse ABER:
Erfolg stellt sich nur ein, wenn du bereit bist zu lernen, wie du es richtig angehst.
Als Erstes solltest du dich von zwei irrigen Glaubensätzen verabschieden:
Auf Facebook einfach einen Aufruf zu posten und zu warten, dass sich darauf scharenweise Mitglieder für deinen Verein anmelden, das funktioniert nicht.
Die Person, die das erste Mal von dir liest, hat zu wenige Informationen, um diese Entscheidung zu treffen.
Sind wir mal ehrlich. Diese Person kennt dich nicht, sie hat keinen Schimmer, was dein Verein macht, wer ihr seid, was ihr wollt.
Dein Verein und dein zukünftiges Mitglied müssen sich erstmal kennenlernen. Und das Kennenlernen, das kann ein Weilchen dauern. Schliesslich machst du beim ersten Date auch nicht gleich einen Heiratsantrag.
Es ist zwar schön, wenn deine Facebook-Seite viele Fans hat. Aber dies alleine bringt nichts.
Was du brauchst, sind die richtigen Fans. Die richtigen Fans, das sind Menschen, die für dein Thema brennen.
Deshalb sollst du auf Facebook – und übrigens auch auf deiner Vereins-Webseite – derart anziehende Inhalte liefern, dass dir Menschen folgen, die sich für dein Thema begeistern.
Was du anbietest, muss so attraktiv sein, dass deine Fans mehr von dir wollen.
Warum also sollst du trotzdem eine Facebook-Seite erstellen und in deinen Online-Auftritt investieren?
Weil du online tatsächlich Mitglieder gewinnen kannst, wenn:
Für deine Online-Strategie kannst du auf bewährte Methoden aus dem Online-Marketing zurückgreifen.
Hier findest du 5 Grundregeln, mit denen du mit deiner Website und mit Facebook online zu neuen Mitgliedern für deinen Verein kommst.
Diese 5 Grundregeln kannst du nach und nach verfeinern.
Lässt deine Startseite die Besucher ratlos zurück? Hast du beim Bau der Vereins-Seite vor allem an dich statt an die Leser gedacht? Hast du abgeschrieben oder schreckst du deine Leser ab, statt sie zu begeistern? In diesem Blogartikel erfährst du, welches die 5 grössten Website-Sünden für Natur-Vereine sind und wie du sie behebst.
Damit dein System funktioniert, brauchst du einen Vereins-Newsletter. Und wenn du einen Newsletter anbietest, dann lass das deine Website-Besucher auch wissen. Du sollst deshalb die Anmeldung sehr gut sichtbar platzieren. Am besten im oberen Drittel der Startseite und auf möglichst vielen Unterseiten.
Je mehr E-Mail-Adressen du in deiner Liste hast, desto mehr Leute kannst du direkt anschreiben, ohne dass du auf Dritte (zum Beispiel Facebook) angewiesen bist. Informiere die Leute auf deiner E-Mail-Liste über deine Aktivitäten und mache ihnen Lust, deine Veranstaltungen zu besuchen.
Nutze Facebook, um Menschen auf deine Website zu ziehen. Erstelle eine Facebook-Seite für deinen Verein und teile dort Beiträge von deiner Website, die deine Nutzer brennend interessieren. So landen alle, die den Beitrag anklicken, auf deiner Website. Wenn sie dort noch mehr unwiderstehliche Beiträge finden, melden sie sich für deinen Newsletter an.
Hier erfährst du, eine Facebook-Seite oder eine Facebook-Gruppe für deinen Verein das Richtige ist.
Deine Online-Strategie hast du dazu genutzt, Leute auf den Verein aufmerksam zu machen, die du sonst gar nie erreichen könntest. Dank deinen online Aktivitäten sind diese Leute mehrmals mit dir in Kontakt gekommen.
Jene, die dir ihre E-Mail gegeben haben und deinen Newsletter lesen, finden wahrscheinlich gut, was ihr macht. Sonst hätten sie sich wohl schon längst vom Newsletter abgemeldet.
Jetzt kannst du den Heiratsantrag machen!
Und einen Heiratsantrag macht man ja bekanntlich von Angesicht zu Angesicht und nicht per E-Mail, oder?
Lade deshalb deinen Newsletter-Verteiler so überzeugend zu deinen Veranstaltungen ein, dass der Empfänger nicht widerstehen kann.
Wenn du die Person dann triffst, dann packst du den Ring aus.
Jetzt fragst du dich vielleicht, weshalb es den Online-Umweg überhaupt braucht? Ganz einfach: um neue Menschen kennenzulernen. Wenn du in einem kleinen Dorf wohnst, hast du dieses Problem vielleicht nicht.
Aber jeder Ort in der Agglomeration kennt es: Die Leute arbeiten nicht, wo sie leben und verbringen auch ihre Freizeit anderswo. Wie lernt man sich also kennen?
Per Online-Dating.
Dies war ein Überblick über deine ersten Schritte zu mehr Vereinsmitgliedern mit denen die Mitgliederzahl auch in deinem Verein wieder steigt.
Wenn du noch mehr Tipps möchtest, mit denen du Mitglieder anziehst und sie für dich begeisterst, dann hol dir den «Themenkalender Natur».
Du bekommst 100 Ideen für Facebook-Posts und Blogartikel für Naturvereine und den E-Mail-Mini-Kurs mit Online-Marketing-Tricks, die dir beim Umsetzen des Jahreskalenders helfen.
Erfolgreiches Online-Marketing für Vereine stellt die Website ins Zentrum.
Hier legst du die Grundlagen für dein Vereinsmarketing.
Damit deine Website die für dein Marketing brauchbar ist, solltest du die 5 häufigsten Website-Fehler ausmerzen.
Auf vielen Vereins-Websites finden sich Fehler, die einfach zu beheben sind.
Anhand des Beispiels der Website eines Natur-Vereins zeige ich dir die 5 häufigsten Fehler auf und gebe dir Tipps, wie du es richtig machst.
Diese Tipps kannst du auch für Websites von Vereinen mit anderen Themen adaptieren und umsetzen.
Auf der Startseite von Vereins-Websites erkennt man oft nur schwer, worum es eigentlich geht.
Wer aber zuerst herumsuchen muss, ist schnell genervt und dann auch schnell wieder weg.
Es nützt dir nicht viel, wenn sich nur ein paar Mitglieder auf deiner Seite tummeln.
Neue Mitglieder und Menschen, die sich für dein Vereins-Thema interessieren, wirst du so nicht finden.
Wenn du deine Website bekannt machen willst, sollte schon auf der Home-Seite deiner Vereins-Website spätestens nach drei Sekunden erkennbar sein, was dein Thema ist.
Schreibe dort, was das Ziel deines Vereins ist und wofür sich die Mitglieder engagieren.
Ein Beispiel: Wer auf der Website eines Natur-Vereins landet, interessiert sich für die Natur, also für Tiere und Pflanzen.
Trotzdem sind viele Websites von Naturschutzvereinen gespickt mit Fotos von Menschen.
Schon klar: Für die Mitglieder, die dabei waren, ist es schön auf den Fotos von einem Anlass ihre Kollegen oder sich selbst zu entdecken.
Jeder andere Naturfreund, der deine Website besucht, findet das aber eher öde.
Suche die Fotos für deine Website deshalb so aus, dass sie für deine potenziellen Mitglieder interessant sind.
Naturfreunde möchten Tiere und Pflanzen sehen, nicht Menschen.
Wenn du beispielsweise Bilder von deiner letzten Exkursion online stellst und hoffst, damit den Leuten Lust auf den nächsten Ausflug zu machen, dann veröffentliche nicht nur Bilder von Leuten, die durch ein Fernrohr schauen.
Zeige, was diese Person durch das Fernrohr sieht.
Deine Website-Besucher möchten wissen, was es am anderen Ende des Fernrohrs so unwiderstehlich Interessantes zu sehen gibt.
Wenn du Mitglieder für deinen Verein gewinnen möchtest, dann:
Zeige den Leuten, die deine Website besuchen, WOFÜR sie sich engagieren sollen und nicht wogegen.
Auf der Website deines Natur-Vereins listest du zum Beispiel die Lebensräume deiner Gemeinde auf und zeigst Beispiele, welche Tiere, Pflanzen und Lebensgemeinschaften man dort antrifft.
Das muss kein grosser Lebensraum oder ein richtiges Naturschutzgebiet sein. Gibt es irgendwo einen Weiher, in dem sich Frösche tummeln? Fliegen am Ufer des Flusses regelmässig Eisvögel entlang? Oder tauchen im Quartier regelmässig Marder auf? Dann mach das zum Thema.
Engagiert sich der Verein für Projekte? Hängen die Mitglieder zum Beispiel Nistkästen auf?
Zeige mit Bildern WOFÜR sich dein Verein einsetzt.
Auch hier machen Fotos von Menschen, die Nistkästen aufhängen, wenig Sinn. Verwende dagegen Bilder, die zeigen, welche dieser Nistkästen für welche Vögel gedacht sind. Oder fotografiere die Nester, die ihr beim Putzen der Nistkästen gefunden habt.
Haben Mitglieder deines Vereins eine Hecke gepflanzt? Dann zeige nicht nur deine Kolleginnen und Kollegen beim Schaufeln, sondern die Hecke, die ihr gepflanzt habt und die Vögel, die diese Hecke gerne nutzen.
Zeige auch NICHT die Abfälle, die jemand am Teich liegengelassen hat, oder deine Mitglieder, die diesen Abfall wegräumen.
Kein Mensch schaut gern Abfall an.
Sondern die Kröten, die ihr zum Teich getragen habt und die Kaulquappen, die aus deren Laich geschlüpft sind.
Die meisten Leute haben genug von negativen Nachrichten.
Beschreibe also, wofür sich dein Verein einsetzt und suche die Bilder, die das illustrieren.
Schöne Bilder öffnen das Herz.
Das wird Naturfreunde mehr davon überzeugen, dass sich ein Engagement in deinem Verein lohnt als Bilder, die sie mit negativen Gefühlen zurücklassen.
Deine Zielgruppe sind eben «Naturfreunde», die möchten die «schöne Natur» sehen.
Es sind nicht «Naturfeinde» die sich Bilder von Zerstörung und Abfall zu Gemüte führen wollen.
Wenn die Website eines Natur-Vereins im Internet gefunden werden soll, dann müssen in den Website-Texten die Wörter vorkommen, nach denen Naturfreunde suchen.
Überlege dir, was Naturfreunde am meisten interessiert, welche Bedürfnisse, Probleme und drängenden Fragen sie umtreiben und welche Suchbegriffe sie aufgrund dieser Fragen in der Google-Suche eingeben. Dann erstelle Inhalte, die die Fragen der Nutzer beantworten.
Suchen diese Leute vielleicht Rat, weil sie einen hilflosen, kleinen Vogel gefunden haben? Oder möchten sie wissen, ob es dem Storch gut geht, der mitten im Winter noch herumstakst?
Präsentiere dich als DIE Stimme der Natur deiner Region. Biete Hilfe, Informationen, Tipps und Ratschläge.
Dabei bringt es aber nichts, Texte einfach abzuschreiben oder aus Wikipedia zu kopieren.
Kopieren ist nicht erlaubt und für deine Leser sind abgeschriebene Texte auch nicht interessant.
Ernte die Früchte deiner Einzigartigkeit.
Es gibt einfache Schreibtipps, die du auf deine Texte anwenden und so bei deinen Lesern einen bleibenden Eindruck hinterlassen kannst.
Vermeide Allgemeinplätze und schreibe über die Natur und die Lebensräume deiner Region in deinen eigenen Worten.
Diesen einen Lebensraum gibt es nur in deiner Gemeinde. Wie heisst dieser Flecken Natur, wo ist er zu finden, wer bewohnt ihn?
Solche einzigartigen Inhalte werden in der Google-Suche belohnt und deine Website wird in den Resultaten der Suchmaschinen weiter oben landen.
Soll dein Vereinsmarketing erfolgreich sein, solltest du auf keinen Fall Fehler Nr. 5 machen:
Erfolgreiches Marketing heisst: Nutze deine Website auf keinen Fall wie eine statische Broschüre, die über deinen Verein informiert und das war’s dann.
Was macht du, wenn du eine Broschüre ausgelesen hast? Du wirfst sie weg.
Wer sich durch deine Website gelesen hat, hat schnell weggeklickt. Auch wenn das Gelesene noch so interessant war. Und die Person wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht wiederkommen.
Für dich ist diese Person verloren. Dein Ziel ist es:
Bleibe mit den Leuten, die auf deiner Website waren in Kontakt.
Du kannst mit einer Website vieles richtig machen:
Wenn du all dies machst aber weiterhin deine Website wie eine gedruckte, statische Broschüre verwendest, verschwendest du ihr Potential.
Du kannst dir deshalb ein paar Online-Marketing-Tricks abschauen, die nichts oder fast nichts kosten.
Du musst zwar etwas Zeit und Geduld aufbringen, aber es wird sich auszahlen.
Wenn du für deinen Natur-Verein Marketing betreiben und mehr Mitglieder gewinnen möchtest, dann hol dir den «Themenkalender Natur». Du bekommst 100 Ideen für Facebook-Posts und Blogartikel für Naturvereine und den E-Mail-Mini-Kurs mit Online-Marketing-Tricks, die dir beim Umsetzen des Jahreskalenders helfen.
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