Website für Vereine - Machst du die 5 häufigsten Fehler von Naturvereinen?

Website für Vereine - Machst du die 5 häufigsten Fehler von Naturvereinen?

Du willst, dass sich mehr Leute für deinen Verein interessieren und möchtest Vereins-Mitglieder gewinnen

Eine Website für Vereine, das sollte heute selbstverständlich sein. 

Du solltest aber auf jeden Fall diese 5 häufigsten Website-Fehler vermeiden:

Fehler Nr. 1: Du sorgst für den «Hä?-Effekt».

Jede Person, die auf deiner Startseite landet, muss nach spätestens drei Sekunden wissen, worum es hier geht. Selbst für sehr interessierte Menschen gilt: Wer online zuerst herumsuchen muss, ist schnell genervt und dann auch schnell wieder weg.

Es nützt dir nicht viel, wenn sich nur ein paar Mitglieder auf deiner Seite tummeln.

Neue Mitglieder und Menschen, die sich für die Natur interessieren, wirst du so nicht finden.

Deshalb soll schon auf der Home-Seite deiner Vereinswebsite, wenn möglich im obersten Drittel, erkennbar sein, was dein Thema ist. Schreibe dort, was das Ziel deines Vereins ist und wofür sich die Mitglieder engagieren.

Fehler Nr. 2: Du unterliegst dem «Ego-Irrtum»

Wer auf deiner Website landet, interessiert sich für die Natur, also für Tiere und Pflanzen.

Aber warum sind trotzdem so viele Seiten von Naturschutzvereinen gespickt mit Fotos von Menschen?

Das liegt daran, dass sich Menschen sehr für sich selber interessieren.

Aber: Andere Menschen interessieren sich weniger für dich oder deine Vereinskollegen. Vielleicht ist es für die Mitglieder, die dabei waren, schön auf den Fotos von einem Anlass ihre Kollegen oder sich selbst zu entdecken. Jeder andere Naturfreund, der deine Website besucht, findet das aber eher öde.

Also: Suche die Fotos für deine Website so aus, dass sie für deine potenziellen Mitglieder interessant sind.

Naturfreunde möchten Tiere und Pflanzen sehen, nicht Menschen.

Du stellst Bilder von deiner letzten Exkursion online und hoffst damit den Leuten Lust auf die nächste zu machen? Dann mache nicht den Fehler und zeige nur Bilder von Leuten, die durch ein Fernrohr schauen.

Zeige, was diese Person durch das Fernrohr sieht.

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Deine Website-Besucher möchten wissen, was es am anderen Ende des Fernrohrs so unwiderstehlich Interessantes zu sehen gibt.

Fehler Nr. 3: Du machst den «Moralisten-Fehler»

Du möchtest neue Mitglieder für deinen Verein gewinnen und es ist dir ein Anliegen, dass sich mehr Menschen für die Natur einsetzen?

Zeige den Leuten, die deine Website besuchen, WOFÜR sie sich engagieren sollen und nicht wogegen.

Liste die Lebensräume deiner Gemeinde auf und zeige Beispiele, welche Tiere, Pflanzen und Lebensgemeinschaften man dort antrifft.

Das muss kein grosser Lebensraum oder ein richtiges Naturschutzgebiet sein. Gibt es irgendwo einen Weiher, in dem sich Frösche tummeln? Fliegen am Ufer des Flusses regelmässig Eisvögel entlang? Oder tauchen im Quartier regelmässig Marder auf? Dann mach das zum Thema.

Engagiert sich der Verein für Projekte? Hängen die Mitglieder zum Beispiel Nistkästen auf?

Zeige mit Bildern WOFÜR sich dein Verein einsetzt.

Auch hier macht es wenig Sinn nur Fotos von Menschen, die Nistkästen aufhängen, zu zeigen. Verwende dagegen Bilder, die zeigen, welche dieser Nistkästen für welche Vögel gedacht sind. Oder fotografiere die Nester, die ihr beim Putzen der Nistkästen gefunden habt.

Hat dein Verein eine Hecke gepflanzt? Dann zeige nicht nur deine Kolleginnen und Kollegen beim Schaufeln, sondern die Hecke, die ihr gepflanzt habt und die Vögel, die diese Hecke gerne nutzen.

Zeige auch NICHT die Abfälle, die jemand am Teich liegengelassen hat, oder deine Mitglieder, die diesen Abfall wegräumen.

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Kein Mensch schaut gern Abfall an.

Sondern die Kröten, die ihr Anfang Jahr zum Teich getragen habt und die Kaulquappen, die aus deren Laich geschlüpft sind.

Die meisten Leute haben genug von negativen Nachrichten.

Beschreibe also, wofür sich dein Verein einsetzt und suche die Bilder, die das illustrieren.

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Schöne Bilder öffnen das Herz.

Das wird Naturfreunde mehr davon überzeugen, dass sich ein Engagement in deinem Verein lohnt als Bilder, die sie mit negativen Gefühlen zurücklassen.

Deine Zielgruppe sind eben «Naturfreunde», die möchten die «schöne Natur» sehen.

Es sind nicht «Naturfeinde» die sich Bilder von Zerstörung und Abfall zu Gemüte führen wollen.

Fehler Nr. 4: Du ziehst die «Copy-Paste-Niete»

Du möchtest, dass deine Vereinswebsite im Internet gefunden wird? Dann achte darauf, dass in deinen Webseite-Texten die Wörter vorkommen, nach denen Naturfreunde deiner Region suchen.

Überlege dir, was sie am meisten interessiert, welche Bedürfnisse, Probleme und drängenden Fragen sie umtreiben und welche Suchbegriffe sie aufgrund dieser Fragen in der Google-Suche eingeben. Dann erstelle Inhalte, die die Fragen der Nutzer beantworten.

Suchen sie vielleicht Rat, weil sie einen hilflosen, kleinen Vogel gefunden haben? Oder möchten sie wissen, ob es dem Storch gut geht, der mitten im Winter noch herumstakst?

Präsentiere dich als DIE Stimme der Natur deiner Region. Biete Hilfe, Informationen, Tipps und Ratschläge.

Dabei bringt es aber nichts, Texte einfach abzuschreiben oder aus Wikipedia zu kopieren.

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Erstens ist das nicht erlaubt, zweitens wird das von den Suchmaschinen wie Google «bestraft» und drittens ist es für deine Leser einfach nicht interessant.

Ernte die Früchte deiner Einzigartigkeit.

Es gibt einfache Schreibtipps, die du auf deine Texte anwenden und so bei deinen Lesern einen bleibenden Eindruck hinterlassen kannst.

Niemals sollst du Texte abschreiben oder per copy-paste aus anderen Websites kopieren.

Vermeide Allgemeinplätze und schreibe über die Natur und die Lebensräume deiner Region in deinen eigenen Worten.

Diesen einen Lebensraum gibt es nur in deiner Gemeinde. Wie heisst dieser Flecken Natur, wo ist er zu finden, wer bewohnt ihn?

Solche einzigartigen Inhalte werden in der Google-Suche belohnt: Deine Webseite wird in den Resultaten der Suchmaschinen im Internet weiter oben landen.

Du hast jetzt die ersten 4 Website-Fehler ausgemerzt:

  1. Jede Person, die auf deiner Homepage  (so nennt man die Startseite) landet, erfährt schon im oberen Drittel der Website, worum es geht, versteht, was es ihr bringt, Mitglied zu werden und wie sie deinen Verein unterstützen kann.
  2. Deine Website ist gespickt mit Fotos, an denen Naturfreunde ihre reine Freude haben. Tiere, Pflanzen, Landschaften sind zu sehen und Fotos von Menschen muss man lange suchen.
  3. Leute, die sich durch deine Website klicken, erfahren wofür sich dein Verein einsetzt. Sie sehen Bilder, die ihre Hingabe wecken. Ihre innere Stimme sagt: «Ja, dafür möchte ich mich engagieren.»
  4. Die Texte auf deiner Website sind in deinen eigenen Worten und in deinem eigenen «Sound» geschrieben. Sie enthalten die Eigenheiten deiner regionalen Natur. Du hast dir überlegt, wonach die Naturfreunde in deiner Nähe in Google suchen und die Begriffe in den Texten eingebaut.

Jetzt darfst du auf keinen Fall Fehler Nr. 5 machen:

Fehler Nr. 5: Du tappst in die «Broschüren-Falle»

Du solltest einen weiteren Website-Fehler vermeiden: Nutze deine Website auf keinen Fall wie eine statische Broschüre, die über deinen Verein informiert und das war’s dann.

Was macht du, wenn du eine Broschüre ausgelesen hast? Du wirfst sie weg.

Wer sich durch deine Website gelesen hat, hat schnell weggeklickt. Auch wenn das Gelesene noch so interessant war. Und die Person wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht wiederkommen.

Für dich ist diese Person verloren. Aber:

Du willst zu den Leuten, die auf deiner Website waren, Kontakt halten.

Deshalb:

Verwende diese Online-Marketing-Tricks, damit deine Bemühungen nicht umsonst sind:

  • Nutze deine Website zum Sammeln von E-Mailadressen. Platziere im oberen Drittel der Homepage eine Anmeldung und frage dort nur nach der Emailadresse. Platziere die Newsletter-Anmeldung auch noch an möglichst vielen weiteren Stellen deiner Website.
  • Sorge dafür, dass auf deiner Website immer wieder neue und vorallem nützliche Informationen dazu kommen. Deshalb erstellst du auf deiner Website einen Blog oder eine News-Seite.
  • Dann verschicke regelmässig E-Mails an deine E-Mail-Liste. Höchstens 20% dieser Mails beinhalten Werbung (z.B. für Mitgliedschaften oder Patenschaften). In 80% der Inhalte behandelst du nützliche Themen, die der angeschriebenen Person einen Mehrwert bieten. Das können igelfreundliche Tipps für Gartenbesitzer sein oder die Ausschreibung für die nächste Exkursion ins Vogelschutzgebiet oder für einen Vortrag mit freiem Eintritt. Auf jeden Fall gehört ein Link zu den neuen Blogartikeln in das Mail.
  • Schlussendlich sorgst du dafür, dass immer neue Leute auf deine Website stossen. Dafür engagierst du dich in den Social-Media: Du erstellst eine Facebookseite und postest dort regelmässig. Wenn du einen neuen Newseintrag oder Blogeintrag auf deiner Webseite hast, setzt du den Link dazu auf deine Facebookseite. So ziehst du die Facebook-Nutzer auf deine Website.

Fazit:

Du kannst mit einer Website vieles sehr richtig machen:

  • Auf deiner Homepage ist nach 2 Sekunden klar, worum es geht.
  • Deine Bilder zeigen, was deine Zielgruppe fasziniert: nämlich Natur.
  • Du zeigst WOFÜR du dich einsetzt, statt wogegen.
  • Du überlegst, nach welchen Naturthemen gesucht wird und schreibst dazu einzigartige Texte.

Wenn du all dies machst aber weiterhin deine Website wie eine gedruckte, statische Broschüre verwendest, verschwendest du ihr Potential.

Du kannst dir deshalb ein paar Online-Marketing-Tricks abschauen, die nichts oder fast nichts kosten.

Du musst zwar etwas Zeit und Geduld aufbringen, aber es wird sich auszahlen.

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