Facebook für Anfänger: Unterschied Profil, Seite, Gruppe

Facebook für Anfänger: Unterschied Profil, Seite, Gruppe

Du willst Facebook für dein Business, deine Organisation oder deinen Verein nutzen und bist ganz neu am Start?

Als Facebook-Anfänger solltest du  den einen grossen Kapitalfehler vermeiden und von Anfang an die richtige Form wählen.

Als Facebook-Anfänger ist es wichtig zu wissen, dass du Facebook auf verschiedene Weise nutzen kannst: Die meisten Nutzer haben einfach ein Facebook-Profil. Es gibt aber auch Facebook-Seiten und Facebook-Gruppen. Das Profil, die Seite und die Gruppe haben unterschiedliche Zwecke und Ziele.

Facebook für Anfänger - wie du startest

Damit du dich überhaupt auf Facebook einloggen und dort agieren kannst, brauchst du ein Facebook-Profil. Wenn du noch keines hast, beginne also damit, eines zu erstellen.

Geh dazu auf www.facebook.com, melde dich mit deiner E-Mail-Adresse an und folge Schritt für Schritt den Anweisungen. So eröffnest du automatisch ein privates Profil.

Dein Profil brauchst du:

  • wenn du auf Facebook Inhalte ansehen oder posten willst
  • um eine Seite oder eine Gruppe zu erstellen

Wofür du dein Facebook Profil nutzen darfst, dafür gibt es Regeln, die du unbedingt einhalten solltest.

Damit du verstehst, warum du wie auf Facebook unterwegs sein solltest, erkläre ich dir zuerst den Unterschied zwischen Profil, Seite und Gruppe und gebe dir ein paar wichtige Tipps.

Der Unterschied von Facebook-Profil, Facebook-Seite und Facebook-Gruppe

Das Facebook-Profil

Dein Facebook-Profil steht für dich als Person und wird nur von dir verwaltet. Normalerweise stellst du ein Foto von dir als Profilbild ein. Ich rate dir nicht irgendein Spassbild oder ein Foto von deinem Hund als Profilbild hochzuladen, wenn du Facebook sinnvoll nutzen willst.

Facebook fuer Anfaenger Profil

Auch wenn du sehr stolz auf deine Katze bist: nimm lieber ein Bild von dir selber als Profilfoto.

Je nachdem wie viel du von dir preisgeben willst, gibst du auch dein Geburtsdatum, Wohnort, deine Ausbildung und so weiter an. Du wählst selbst, was du in deinem Profil öffentlich machen willst.

Auf deinem Profil ist übrigens auch Platz für ein Titelbild.

Dein Facebook Profil ist für dich als private Nutzerin gedacht. Mit deinem Profil kannst du dich mit Freunden vernetzen. Das heisst, du kannst Leuten, die du kennst eine Freundschaftsanfrage senden oder sie senden dir eine Anfrage.

Maximal kannst du 5000 Freunde sammeln. Achtung: Hast du mehr Freunde, wird dein Profil automatisch in eine Seite umgewandelt.

Ich rate dir dazu nur Leute anzufragen, die du wirklich kennst. Ansonsten kann es dir passieren, dass du Menschen, denen du eine Anfrage schickst, nervst und sie dich bei Facebook melden. Im schlechtesten Fall, beispielsweise wenn das mehrmals passiert, wird dein Profil gesperrt.

Wenn du jemandem eine Freundschaftsanfrage sendest, kann diese Person die Anfrage annehmen oder ablehnen (dasselbe kannst du natürlich auch). Nimmt die Person die Anfrage an, seid ihr «Facebook-Freunde».

Von nun an findest du auf deiner Startseite (auch «Newsfeed» genannt) Beiträge deines Facebook-Freundes.

In der Suchfunktion kannst du nach Personen (oder Seiten suchen) und andere Leute können dich dort suchen.

Auf deinem Profil findest du eine Chronik der Beiträge, die du eingestellt hast.

Jetzt kommt eine der wichtigsten Regeln:

Dein Facebook-Profil darfst du nicht für kommerzielle Zwecke nutzen.

Du kannst auch keine Anzeigen schalten.

Übrigens: Wenn du nicht alle Beiträge deiner Freunde auf deiner Startseite sehen möchtest, dann kannst du die Beiträge der Freunde die vielleicht nur Quatsch posten "abstellen", aber mit ihnen befreundet bleiben. Wie das geht erfährst du in diesem Beitrag: 5 Regeln, wie du Facebook verwendest, damit es dein Business weiterbringt.

Die Facebook-Seite

Um eine Facebook-Seite zu erstellen und zu verwalten, musst du ein Profil haben.

Das heisst: du loggst dich mit deinem Profil bei Facebook ein und erstellst und bewirtschaftest als Administrator eine Seite. Du kannst für deine Seite weitere Administratoren hinzufügen. Ich empfehle dir das sogar, denn sollte aus irgendeinem Grund dein Profil gesperrt werden, haben diese Administratoren noch Zugang zu deiner Seite.

Im Gegensatz zum Profil, steht eine Seite für eine Marke, eine Persönlichkeit, eine Organisation oder ein Unternehmen, ähnlich wie deine Website.

Eine Seite hat keine „Freunde“, sondern „Likes“ (manche sagen „Fans“ dazu). Mit deinem privaten Profil kannst du eine Seite liken. Dazu gehst du auf die betreffende Seite und klickst unter dem Titelbild auf „gefällt mir“.

Wenn du die Seite geliked hast, werden dir die neuen Beiträge dieser Seite auf deiner Startseite (Newsfeed) angezeigt.

Eine Seite kann eine unbeschränkte Zahl von „Likes“ haben, das können auch Hunderttausende oder Millionen sein.

Die Seite hat – wie das Profil auch – ein Profilbild und ein Titelbild. Und ebenfalls wie das Profil hat sie eine Chronik mit Beiträgen, die von der Seite gepostet wurden.

Die Administratoren der Seite können recht umfangreiche Statistik-Tools benutzen.

Einen wichtigen Punkt solltest du nicht vergessen: Im Impressum deiner Unternehmensseite musst du die Kontaktinformationen deines Unternehmens eintragen, dann darfst du deine Seite zu kommerziellen Zwecken nutzen.

Für die kommerzielle Nutzung für dein Marketing hast du die Möglichkeit, viele Varianten von Werbeanzeigen schalten. Dazu steht dir der Werbeanzeigenmanager zur Verfügung.

Die Facebook-Gruppe.

Eine Facebook-Gruppe ist eine Art Netzwerk und dazu da, damit sich Menschen mit gemeinsamen Interessen verbinden und austauschen können.

Genau wie bei der Facebook-Seite, musst du dich zum Erstellen und Bewirtschaften einer Facebook-Gruppe mit deinem privaten Profil auf Facebook einloggen.

Eine Facebook-Gruppe hat weder Freunde wie ein Profil, noch Likes wie eine Seite, sondern Mitglieder.

Ob es sich um eine Facebook Gruppe handelt, erkennst du unter anderem daran, dass sie nur ein Titelbild hat, aber kein Profilfoto, wie es bei Seiten und privaten Profilen der Fall ist.

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Ob und wie du Mitglied einer Gruppe werden kannst, hängt mit den „Privatsphäre-Einstellungen“ der Gruppe zusammen. Die Privatsphäre-Einstellungen kannst du für jede Gruppe selber einstellen. Es gibt von offenen, über geschlossenen und nur mit Beitrittsanfrage zugänglichen, bis zu geheimen Gruppen ganz verschiedene Möglichkeiten.

Facebook-Gruppen sind zum Netzwerken und zum Austausch da. Werbung schalten kannst du in Gruppen nicht.

Wenn du ein Facebook-Profil hast, kannst du Gruppen erstellen und bis zu 6000 Gruppen beitreten.

Facebook Start: das brauchst du

Wenn du Facebook für dein Business benutzen willst, dann brauchst du also immer zuerst ein privates Profil. Für dieses Profil verwendest du deinen echten Namen und keinen Spassnamen.

Mach auf keinen Fall den Fehler und benenne dein Profil nach deinem Verein, deiner Organisation oder deinem Unternehmen. Wenn du dein Unternehmen zeigen möchtest braucht es einen zweiten Schritt! Denn du darfst ein Profil nicht für Businesszwecke verwenden. Tust du das trotzdem, kann Facebook dein Profil sperren, sobald dies bemerkt wird.

Falls du bereits versehentlich ein Profil für dein Business erstellt hast, keine Panik! Du kannst dein Facebook-Profil in eine Seite umwandeln. Bei der Umwandlung generiert Facebook sowohl ein Profil als auch eine Seite. Facebook führt dich durch den Prozess, es ist nicht schwierig.

Aber bevor du das tust, denk dran: die Umstellung kann nicht rückgängig gemacht werden. Die Freunde des Profils werden zu Fans der Seite.

Umstellen solltest du aber auf jeden Fall.

Du erkennst Unternehmen oder Vereine, die mit einem Facebook-Profil unterwegs sind sofort daran, dass sie «Freunde» haben, statt «Gefällt mir-Angaben» oder daran, dass sie dir vielleicht eine Freundschaftsanfrage gesendet haben.

Facebook für Einsteiger - Merk dir diese Regeln:

Regel Nr. 1: Nutze immer Seiten für dein Business oder deinen Verein, niemals ein Profil

Zwei von vielen Gründen dafür:

- Die Facebook-Richtlinien erlauben es nicht, ein privates Profil für kommerzielle Zwecke zu nutzen.

- Eine Seite hat viele Vorteile, die dein Business weiterbringen. Beispielsweise kannst du Anzeigen schalten und damit Kunden generieren, Statistiken nutzen und Veranstaltungen erstellen.

Kommen wir zum zweiten Fehler beim Start mit Facebook, den du auf keinen Fall begehen sollst:

Regel Nr. 2: Erstelle kein Fake-Profil

Ab und zu höre ich von Kunden, dass sie nicht mit einem privaten Profil auf Facebook sein möchten und deshalb mit einer erfundenen Persönlichkeit oder einem falschen Namen ein Profil eröffnet haben und damit ihre Seite bewirtschaften.

Tu dies auf keinen Fall!

Denn Fake-Profile sind laut Facebook-Richtlinien nicht erlaubt. Wird es entdeckt, wird es von Facebook geschlossen und dann hast du schlimmstenfalls keinen Zugang zu deiner Seite mehr.

Fazit:

- Du brauchst eine Seite, wenn du Facebook für dein Geschäft, deinen Verein, deine Organisation oder sonst fürs Marketing nutzen willst.

- Du brauchst ein Profil, wenn du Facebook nur privat nutzt. Du brauchst das Profil aber auch, um überhaupt eine Seite zu erstellen und als Administrator zu bewirtschaften.

- Eine Facebook-Gruppe kannst du ebenfalls für dein Business nutzen. Ich rate dir aber nicht an, damit zu starten. Damit du eine Facebook-Gruppe richtig für dein Business nutzt, solltest du dich mit Online-Marketing schon auskennen.

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